Bonbons als Werbeartikel

Bonbons als Werbeartikel landen in der Sakkotasche statt im Altpapier. Wir bedrucken Wickel, Sackerl und Dosen mit Ihrem Motiv, von der Hartkaramelle über Fruchtgummi bis zum Lutscher. Personalisierte Zuckerl schmelzen nicht, überstehen den Sommer im Auto und geben Ihrer Marke am Empfang, am Messestand und im Weihnachtspackerl einen freundlichen, unaufdringlichen Auftritt.
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FAQ - Bonbons mit Logo bedrucken

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Bonbons als Werbeartikel: warum das Zuckerl so verlässlich ankommt

Ein Bonbon wiegt vier bis sechs Gramm und ist nach wenigen Minuten verbraucht. Genau darin liegt seine Stärke: Es gibt keinen Grund, es abzulehnen, und keinen Platz, an dem es stört.

Österreichische Betriebe setzen das Zuckerl dort ein, wo ein größeres Präsent unpassend wirken würde. In der Schale an der Hotelrezeption in Salzburg, am Bankschalter in der Wiener Innenstadt, als Beilage im Kuvert zur Jahresrechnung, auf dem Besprechungstisch beim Kundentermin. Die Schale leert sich, das Werbegeschenk wird nachgefüllt, und der Firmenname bleibt über Monate im Blickfeld, ohne dass jemand ihn wegräumen möchte.

Das Marktumfeld dafür ist kleinteilig. Bei der Wirtschaftskammer Österreich sind rund 802 Werbeartikelhändler registriert, überwiegend regionale Betriebe je Bundesland. Der VÖW bündelt die Branche seit 1991, und die marke[ding] in Wien, Linz und Wels ist die Fachmesse, auf der Einkäufer neue Sorten verkosten, bevor sie eine Auflage festlegen.

Gegenüber Schokolade hat die gekochte Zuckermasse einen handfesten Vorteil. Sie übersteht einen Messetag im Juni und ein Auto in der Sonne, während Kuvertüre bereits deutlich unter Körpertemperatur weich wird und ausblüht. Wer im Sommer verteilt, kommt an bedruckten Bonbons kaum vorbei.

Hartkaramelle, Fruchtgummi und Pfefferminz: Sorten für bedruckte Bonbons

Die Sorte entscheidet über Haltbarkeit, Verpackung und Preisklasse, nicht der Druck.

Hartkaramellen entstehen aus Zucker und Glukosesirup, die über 140 Grad eingekocht und anschließend ausgeformt werden. Das Ergebnis ist glasartig, sehr lange lagerfähig und zugleich hygroskopisch: Ohne dichte Hülle zieht die Masse Feuchtigkeit aus der Luft und verklebt zu einem Klumpen. Bei diesen Sorten steht deshalb die Folie und nicht das Papier an erster Stelle.

Innerhalb der Hartkaramelle gibt es zwei Bauformen. Die durchgefärbte Vollkaramelle ist die robustere und günstigere, die gefüllte Variante trägt einen flüssigen oder pulvrigen Kern und bricht bei grober Handhabung eher auf. Geschmacklich funktionieren in Österreich Kräutermischungen mit Salbei, Eukalyptus und Alpenkräutern auffällig gut, vor allem bei Betrieben aus Tourismus und Gesundheitswesen, die eine regionale Anmutung suchen, ohne eine Herkunft zu behaupten.

Fruchtgummi wird im Puderabdruck gegossen. Die flüssige Masse läuft in Formen aus Maisstärke, trocknet dort mehrere Stunden und wird danach abgebürstet und geölt. Gelatine liefert den klassischen Biss, Pektin oder Agar die vegane Variante mit weicherem, kürzerem Kaugefühl. Sonderformen nach Ihrem Logo sind machbar, verlangen aber ein eigenes Formwerkzeug und damit eine höhere Auflage.

Pfefferminz- und Traubenzuckertäfelchen werden gepresst statt gekocht. Sie sind flach, stapelbar und passen in Spender und niedrige Blechdosen.

Lutscher liegen meist zwischen sechs und zwölf Gramm. Ihr Stiel ist eine zweite Werbefläche, und für Familienveranstaltungen ist kein anderes Format so gut sichtbar. Für die Schale am Empfang taugen sie dagegen wenig, weil sie sperrig sind und offen liegen bleiben.

Bonbons mit Logo bedrucken: der Wickel als eigentliche Werbefläche

Bedruckt wird nicht das Zuckerl selbst, sondern seine Hülle, und die gibt es in zwei Bauarten.

Der Drehwickel ist die vertraute Form mit den zwei eingedrehten Enden. Er läuft auf Papier oder auf Polypropylenfolie und ist am schnellsten konfektioniert. Nutzbar ist der mittlere Streifen: Alles, was in die Drehzonen rutscht, verschwindet im Knick. Ein Logo gehört daher mittig gesetzt, mit spürbarem Sicherheitsabstand nach links und rechts, und feine Schriftzüge unter zwei Millimeter Höhe verlieren beim Eindrehen ihre Kontur.

Der Flowpack ist ein Schlauchbeutel mit einer Längsnaht und zwei Quersiegelnähten. Er bietet die größere und vor allem plane Fläche, versiegelt dichter und trägt vierfärbige Motive mit Verläufen, QR-Code oder Aktionscode ohne Verzerrung.

Auf transparenter oder metallisierter Folie braucht jedes Motiv eine deckende Weißfläche darunter, sonst wirken die Farben ausgewaschen und der Untergrund scheint durch. Rechnen Sie diese zusätzliche Druckfarbe von Anfang an ein. Pantone-Töne verhalten sich auf Folie außerdem anders als auf gestrichenem Papier, weshalb ein gedruckter Andruck aussagekräftiger ist als jeder Bildschirmabgleich.

Im Digitaldruck lassen sich mehrere Motive innerhalb einer Auflage mischen, etwa je Standort, Filiale oder Abteilung, ohne dass für jede Variante ein eigenes Werkzeug entsteht. Bei hohen Stückzahlen ist der Rollenoffsetdruck die wirtschaftlichere Schiene, dann allerdings mit einem Motiv über die gesamte Serie.

Ein Punkt gehört früh geklärt. Druckfarben und Lacke auf Lebensmittelverpackungen müssen migrationsarm sein, weil die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 verlangt, dass nichts aus der Verpackung auf die Ware übergeht. Fragen Sie die Konformitätserklärung ab, bevor Sie eine Sonderfarbe verbindlich festlegen.

Dosen, Gläser und Sackerl: Behälter für personalisierte Bonbons

Sobald das Zuckerl in einen Behälter wandert, greifen die Veredelungsverfahren des Werbeartikelbaus.

Die Klappdeckeldose aus Weißblech ist der Klassiker für Pfefferminz. Auf ihrer leicht gewölbten Fläche arbeitet der Tampondruck: Ein Silikontampon nimmt die Farbe aus einem geätzten Klischee und legt sie auf unebene Oberflächen, mit bis zu vier Pantone-Farben und einer Passergenauigkeit von etwa ±0,1 mm. Ab rund 50 bis 100 Stück wird das Verfahren interessant.

Zylindrische Dosen und Bonbongläser nehmen den Rundum-Siebdruck an. Das Motiv läuft rotierend ohne sichtbare Naht um den Körper, trägt bis zu vier PMS-Farben und rechnet sich ab etwa 100 bis 200 Stück. Für Muster und Vorserien ist das zu träge, für die Jahresauflage einer Filialkette genau richtig.

Holzdeckel, Holzkistchen und Anhänger gehören unter den CO2-Laser. Seine Wellenlänge von 10.600 Nanometern wird von organischem Material gut aufgenommen und brennt das Motiv dunkel ein, ohne Farbauftrag und ohne Kante, die abblättern könnte.

Das Baumwollsackerl lässt sich besticken oder im Siebdruck bedrucken und bleibt nach dem Verzehr als Stiftebeutel oder Schlüsselsackerl in Gebrauch. Bei kleinen Auflagen ist die Stickerei das wertigere Signal und übersteht über hundert Wäschen, ab etwa hundert Stück kippt die Rechnung zugunsten des Siebdrucks mit Plastisolfarbe.

Verpackungsformen für Bonbons mit Firmenlogo im Vergleich

Die Verpackung bestimmt Auflage, Veredelungsverfahren und Einsatzort stärker als die Bonbonsorte.

Format Typische Auflage Veredelung Passt zu
Drehwickel einzeln hoch Digital- oder Offsetdruck auf Papier und Folie Schale am Empfang, Messestand
Flowpack einzeln mittel bis hoch Digitaldruck, vierfärbig mit Verlauf Beilage im Kuvert, Rechnungsversand
Papiersackerl gefüllt mittel Digitaldruck auf Kraftpapier Adventmarkt, Tag der offenen Tür
Blechdose mit Klappdeckel klein bis mittel Tampondruck, bis vier PMS-Farben Kundentermin, Außendienst
Glas mit Holzdeckel klein Rundum-Siebdruck und CO2-Lasergravur Schreibtisch, Firmenjubiläum
Baumwollsackerl gefüllt klein bis mittel Stickerei oder Siebdruck Weihnachtspackerl, Seminarunterlage

Eine Faustregel hat sich bewährt: Je höher die Auflage, desto flacher und dichter die Verpackung. Je kleiner die Empfängergruppe, desto eher lohnt der Behälter, der nach dem letzten Zuckerl auf dem Schreibtisch stehen bleibt.

Zuckerl und Bonbons als Werbeartikel für Messe, Empfang und Außendienst

Am Messestand ist das Bonbon das einzige Give-away, das ein Gespräch eröffnet, ohne dass jemand etwas mitschleppen muss.

Auf der marke[ding] in der Wiener Hofburg, in Linz und in Wels sind ausschließlich Einkäufer zugelassen, Wiederverkäufer bleiben draußen. Wer dort steht, hat wenige Sekunden pro Kontakt. Eine offene Schale mit Werbeartikeln im eigenen Markendesign senkt die Hemmschwelle spürbar, und die Hand, die zugreift, bleibt fast immer stehen.

In der Hotellerie in Tirol und im Salzburger Land hat das Zuckerl einen festen Platz an der Rezeption und auf dem Kopfpolster. Dort ersetzt es keine Aufmerksamkeit, es setzt den Ton für den Aufenthalt. Kongresshäuser in Innsbruck und Graz arbeiten mit demselben Prinzip an den Kaffeestationen.

Weinbaubetriebe im Burgenland und im Weinviertel legen ein neutrales Pfefferminztäfelchen zur Verkostung dazu, damit der Gaumen zwischen zwei Sorten zur Ruhe kommt. Der Wickel trägt dabei den Betriebsnamen und den Verkostungstermin.

Für die Mengenplanung am Stand gilt eine einfache Regel: Es werden mehr Zuckerl genommen als Gespräche geführt, weil auch Vorbeigehende zugreifen. Planen Sie den Nachschub in kleinen Gebinden und lassen Sie die Schale nie randvoll wirken, sonst greift niemand als Erster zu.

Im Außendienst gilt eine praktische Grenze: In der Fahrzeugablage darf nichts liegen, das bei dreißig Grad Form verliert. Gepresste Täfelchen in der Blechdose und einzeln gewickelte Hartkaramellen sind die einzigen Formate, die diesen Test zuverlässig bestehen.

Nikolo, Krampus und Adventmarkt: bedruckte Bonbons zum Jahresende

Zwischen Anfang Dezember und Weihnachten verteilen österreichische Betriebe mehr Süßware als im gesamten übrigen Jahr.

Der Nikolo am 6. Dezember ist der stärkste Einzeltermin. Das klassische Nikolosackerl enthält Nüsse, Mandarinen und Zuckerl, und ein bedrucktes Papiersackerl macht daraus in Sekunden ein Firmenpräsent, ohne den Charakter des Brauchs zu überschreiben. Der Krampus am Abend davor gehört gestalterisch dazu, verträgt aber keine ironischen Motive im Kundenkontakt.

Auf dem Adventmarkt und am Christkindlmarkt zählt die Haptik am Stand. Warme Getränke und eine offene Schale mit bedruckten Zuckerln halten Passanten länger vor der Hütte, und das Sackerl zum Mitnehmen wandert danach ins Büro.

Für den Adventkalender werden einzeln gewickelte Formate gebraucht, die in ein Türchen von wenigen Zentimetern passen. Gepresste Täfelchen und flache Fruchtgummistücke funktionieren hier, kugelige Karamellen nicht.

Der Zeitplan ist der eigentliche Engpass. Motive gehören im Spätsommer entschieden, damit Druck, Konfektionierung und Kommissionierung vor der Weihnachtsfeier fertig sind. Wer heuer erst im November anfragt, arbeitet mit dem, was lagernd ist. Ein Neujahrsgruß im Jänner ist die entspannte Alternative und bekommt deutlich mehr Aufmerksamkeit als die dreißigste Dezemberpost.

Lutscher mit Logo für Tag der offenen Tür und Familienfeste

Der Lutscher ist das Format mit der größten Sichtbarkeit auf Fotos, weil er in der Hand bleibt statt in der Tasche zu verschwinden.

Industriebetriebe in Linz, Graz und Steyr öffnen einmal im Jahr ihre Tore, oft mit Werksführung und Kinderprogramm. Auf solchen Veranstaltungen bewährt sich der Lutscher mit rundem Kopf und Papierstiel: Der Papierstiel bricht nicht scharfkantig, und die runde Fläche trägt ein Logo ohne Verzerrung.

Bei Lehrlingsmessen und Karrieretagen ist die Rechnung eine andere. Dort geht es um Kontaktaufnahme, und ein Werbeartikel zum Sofortverzehr verschafft dem Standpersonal die halbe Minute, die ein erstes Gespräch braucht.

Vereine, Feuerwehren und Gemeindefeste arbeiten mit denselben Formaten, meist mit kleinerer Auflage und mehreren Sponsorlogos auf einer Fläche. Halten Sie in diesem Fall die Zahl der Marken niedrig: Vier Logos auf einem Wickel von wenigen Quadratzentimetern ergeben eine graue Fläche, die niemand entziffert.

Kennzeichnung: was auf personalisierte Bonbons gehört

Ein Werbebonbon ist rechtlich ein Lebensmittel, und das Etikett folgt denselben Regeln wie im Handel.

Die Lebensmittelinformationsverordnung, Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, verlangt Bezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Nährwertdeklaration je 100 Gramm sowie Namen und Anschrift des verantwortlichen Lebensmittelunternehmers. Dazu kommt die Los-Kennzeichnung, die eine Rückverfolgung ermöglicht.

Für den einzelnen Drehwickel gibt es eine praxisnahe Erleichterung. Liegt die größte Oberfläche der Verpackung unter zehn Quadratzentimetern, entfallen Zutatenverzeichnis und Nährwerttabelle auf dem Einzelstück, während Bezeichnung, Allergene, Füllmenge und Mindesthaltbarkeitsdatum bleiben. Die vollständigen Angaben wandern dann auf die Sammelverpackung, die Sie ohnehin bedrucken lassen.

In Österreich hängt die Aufsicht am Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz. Kontrolliert wird durch die Lebensmittelaufsicht der Bundesländer, untersucht wird in den Laboren der AGES. Das ist kein bürokratisches Beiwerk, sondern der Grund, warum wir bei jeder Serie eine Spezifikation und die Allergenliste des Herstellers anlegen, bevor der Korrekturabzug rausgeht.

Zuckerfreie Bonbons mit Logo für Ordinationen und Apotheken

Zuckerfrei ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Zielgruppenentscheidung.

Statt Saccharose kommen Zuckeralkohole zum Einsatz, meist Isomalt, Maltit oder Xylit. Sie schmelzen anders, ergeben eine etwas mattere Karamelle und kühlen im Mund spürbar nach. Ab einem Anteil von mehr als zehn Prozent Polyolen muss der Hinweis auf die mögliche abführende Wirkung bei übermäßigem Verzehr auf die Verpackung, und dieser Satz braucht Platz im Layout.

Die Angabe zuckerfrei selbst ist eine nährwertbezogene Angabe im Sinn der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 und nur zulässig, wenn das Erzeugnis weniger als 0,5 Gramm Zucker je 100 Gramm enthält. Formulierungen wie zahnschonend oder gesund sind heikler und gehören vor der Freigabe geprüft.

Ordinationen, Zahnarztpraxen, Apotheken und Physiotherapiebetriebe greifen fast ausschließlich zu diesen Sorten, häufig in der flachen Blechdose für den Empfangstresen. Für Betriebe mit Gesundheitsprogramm sind sie das einzige Zuckerl, das keinen Widerspruch zur eigenen Botschaft erzeugt.

Nachhaltigkeit bei Bonbons als Werbeartikel: Papier, Folie und Nachweise

Bei einem Vier-Gramm-Artikel entscheidet die Hülle über die Umweltbilanz, nicht der Inhalt.

Papierwickel sind recyclingfähig und fühlen sich wertiger an, bieten aber kaum Feuchtigkeitsbarriere. Auf Hartkaramellen führt das bei längerer Lagerung zu klebrigen Oberflächen. Folienwickel aus Monomaterial halten dicht und sind sortenrein verwertbar, landen im Format eines Einzelbonbons realistisch trotzdem im Restmüll. Wer ehrlich abwägt, wählt Papier für Sorten mit kurzer Verweildauer und Folie für alles, was über Monate in der Schale liegt.

Bei Sackerln, Kartonagen und Banderolen liefern FSC und PEFC den Nachweis über die Waldbewirtschaftung. Das Österreichische Umweltzeichen mit der Richtlinie UZ 24 für Druckerzeugnisse ist das stärkste heimische Vertrauenssignal und mit dem EU Ecolabel abgestimmt, das vom selben Institut geprüft wird.

Beim Produkt selbst lohnt der Blick auf zwei Zutaten. Fruchtgummi enthält häufig Gelatine tierischen Ursprungs und ein Trennmittel auf Wachs- oder Pflanzenölbasis, was vegane Zielgruppen ausschließt. Beides steht in der Spezifikation, nicht im Werbetext. Verlangen Sie Zertifikatsnummern statt Logos, denn nur die Nummer lässt sich nachschlagen.

Bedruckte Bonbons planen: vom Muster zur Serie

Der Ablauf ist kurz, hat aber zwei Stellen, an denen Serien regelmäßig stolpern.

Am Anfang stehen Sorte, Format und Auflage, danach Ihre Vektordaten. Wir legen das Motiv in die Stanzkontur des gewählten Wickels, halten die Sicherheitsabstände zu den Drehzonen ein und stellen den Korrekturabzug maßstäblich bereit. Erst Ihre schriftliche Freigabe startet Druck und Konfektionierung.

Die erste Stolperstelle ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Entscheidend ist nicht die Gesamtlaufzeit der Sorte, sondern die Restlaufzeit ab Lieferung, und die hängt am Produktionsdatum der Charge. Halten Sie eine Mindestrestlaufzeit schriftlich fest, wenn Sie über mehrere Monate verteilen.

Die zweite betrifft die Lagerung. Zuckermasse nimmt Gerüche an. Ein Karton neben Reinigungsmitteln oder frisch lackiertem Mobiliar reicht, um eine ganze Auflage unbrauchbar zu machen. Trocken, unter zwanzig Grad und geruchsneutral gelagert, bleibt die Ware bis zum Verteiltermin stabil.

Zur Konfektionierung gehört eine Entscheidung, die gern übersehen wird. Maschinell abgefüllte Sackerl und Dosen sind schneller und günstiger, erlauben aber nur eine Sorte je Gebinde. Ein Mischsortiment aus drei Geschmacksrichtungen wird von Hand gelegt, kostet Zeit und rechtfertigt sich vor allem bei kleinen Empfängerkreisen wie Vorstandsetagen oder langjährigen Jubilaren.

Für Nachbestellungen archivieren wir Druckdaten und Farbwerte, damit die zweite Serie neben der ersten bestehen kann. Beschreiben Sie uns Anlass, Empfängerkreis und Zeitfenster, und Sie erhalten ein unverbindliches Angebot samt Sortenempfehlung für Kundengeschenke und Mitarbeitergeschenke, die tatsächlich gegessen statt weitergereicht werden.