Handschuhe besticken

Warme Hände, sichtbare Marke: Wer Handschuhe besticken lässt, gibt Teams im Außendienst, am Bau und im Wintertourismus ein Kleidungsstück, das täglich zum Einsatz kommt. Strick, Fleece, Softshell oder Leder, jede Qualität trägt Ihr Logo anders. Personalisierte Handschuhe wirken wertig, halten Kälte ab und begleiten Ihr Corporate Design durch die gesamte kalte Jahreszeit.
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FAQ - Handschuhe mit Logo bedrucken

Bestätigt von +1000 Kunden

Handschuhe besticken für Teams, die draußen arbeiten

Ein Handschuh wird angezogen und wieder ausgezogen, oft zwanzig Mal am Tag. Genau darin liegt sein Wert als Werbeartikel: Das Logo am Handrücken taucht bei jeder Bewegung im Blickfeld auf, beim Übergeben eines Lieferscheins, am Steuer, an der Kassa eines Standls. Wer Handschuhe besticken lässt, arbeitet allerdings mit einer Fläche von wenigen Quadratzentimetern und muss sie bewusst nutzen.

In Österreich zieht sich die Handschuhsaison von den ersten Frösten im Spätherbst bis weit in den März. Betriebe in Tirol, Vorarlberg und der Obersteiermark rechnen mit noch längeren Tragezeiten, weil Höhenlage und Schattenhänge die Temperaturen drücken. Für Zustelldienste, Werkstätten, Bauunternehmen und Seilbahnbetriebe ist der Handschuh damit kein Saisonartikel für zwei Wochen, sondern Arbeitskleidung über ein halbes Jahr.

Die heimische Werbeartikelbranche ist kleinteilig aufgestellt. Bei der WKO sind 802 Werbeartikelhändler gemeldet, überwiegend regionale Kleinbetriebe in den einzelnen Bundesländern. Für Einkäufer in KMU heißt das: Sortiment und Veredelungsmöglichkeiten unterscheiden sich stark von Anbieter zu Anbieter, und die Frage nach der tatsächlich verfügbaren Technik gehört an den Anfang jedes Gesprächs.

Als Branchenvertretung hat der VÖW, der Verband der Werbemittelhändler Österreichs, gemeinsam mit der WU Wien mehrere Studien zum Markt vorgelegt und gibt seinen Mitgliedern einen Code of Conduct vor. Wer eine Ausschreibung für Werbegeschenke aufsetzt, findet dort einen brauchbaren Rahmen für Qualitäts- und Complianceanforderungen.

Welche Handschuhe sich besticken und bedrucken lassen

Das Material entscheidet über die Veredelung, nicht umgekehrt.

Strickhandschuhe aus Acryl oder aus Acryl-Elasthan-Mischungen sind der Klassiker für Werbegeschenke in größerer Stückzahl. Sie dehnen sich stark, was für die Passform gut und für das Marking heikel ist, weil jede starre Auflage gegen die Elastizität arbeitet. Feinstrick mit doppelter Lage hält ein Stickmotiv deutlich besser als grob gestrickte Ware, bei der die Maschen die Konturen optisch auseinanderziehen.

Fleecehandschuhe aus Polyester bieten die ruhigste Fläche am Handrücken. Die Oberfläche ist geschlossen, leicht flauschig und lässt sich sauber einspannen. Softshell-Modelle mit Membran sind winddicht und formstabil, reagieren aber empfindlich auf Hitze: Presstemperatur und Presszeit müssen zur Laminierung passen, sonst löst sich der Verbund.

Lederhandschuhe aus Nappa oder Ziegenleder gehören ins obere Segment und werden meist als Firmengeschenke mit Logo für Führungskräfte und Partner eingesetzt. Arbeitshandschuhe mit Nitril- oder Latexbeschichtung auf Nylon- oder Polyester-Trägergewebe bilden das andere Ende der Skala: robuste Gebrauchsware, bei der die Veredelung auf die unbeschichtete Zone ausweichen muss.

Zwischen diesen Gruppen steht das Futter. Ein Innenfutter aus Mikrofleece oder Sherpa verändert Haptik und Standfestigkeit der Außenlage, bei stark wattierten Modellen weicht sie unter dem Stickrahmen aus. Prüfen Sie am Muster auch den Abschluss: Ein gestricktes Bündchen mit Elasthananteil hält Schnee ab, eine Stulpe mit Klettverschluss schafft dagegen eine flache Zone, die sich gut bedrucken lässt.

Stickerei auf Handschuhen: Platzierung und Grenzen

Die Stickerei ist auf Textil die haltbarste Veredelung, weil das Motiv aus Garn besteht und nicht bloß aufliegt: über 100 Wäschen ohne sichtbaren Abbau.

Auf Handschuhen steht dafür nur ein Bruchteil jener Fläche zur Verfügung, die ein Polo bietet. Wo auf der Brust acht mal acht Zentimeter Standard sind, bleiben am Handrücken oder auf der Stulpe wenige Zentimeter. Logos mit Claim, Unterzeile und feinen Serifen funktionieren dort nicht. Reduzieren Sie auf Bildmarke oder Wortmarke und prüfen Sie die Lesbarkeit im Ausdruck in Originalgröße, bevor das Stickprogramm gepuncht wird.

Technisch braucht die Stickmaschine eine Fläche, die sich flach einspannen lässt. Bei fertig genähten Handschuhen bedeutet das Arbeiten mit Spezialrahmen oder Veredeln vor dem Zusammennähen, was den Ablauf beim Hersteller bestimmt. Sehr dünne Strickware verzieht sich unter dem Stich, hier ist ein Unterlegvlies Pflicht. Beim Garn ist Polyester die robustere Wahl, es bleibt unter UV farbstabil und übersteht Waschgänge besser als glänzende Viskose, die dafür edler schimmert.

Die 3D-Stickerei, die auf strukturierten Kappen ihren Reiz entfaltet, ist auf Handschuhen fehl am Platz. Die Moosgummi-Unterlage von zwei bis vier Millimetern verlangt festes, schweres Gewebe. Auf dünnem Strick oder Fleece drückt sie durch und trägt am Handrücken unangenehm auf.

Handschuhe mit Logo bedrucken im Transferdruck

Für mehrfarbige Motive und kleine Serien führt der Weg über den Transferdruck.

Beim DTF-Verfahren wird das Motiv auf eine PET-Folie gedruckt, mit thermoplastischem Klebepulver versehen und bei rund 160 bis 170 Grad in zehn bis fünfzehn Sekunden aufgepresst. Das funktioniert auf Baumwolle, Polyester, Mischgeweben, Polyamid und Kunstleder, liefert satte Farben und scharfe Kanten. Die Haltbarkeit liegt bei bis zu 50 Wäschen, also unter jener der Stickerei, dafür sind Verläufe und Vierfarbmotive möglich.

Eine Einschränkung ist bei diesem Produkt zentral: Auf stark dehnbarem Polyester-Stretch reißt der Film. Wer Handschuhe mit Logo bedrucken will, prüft daher die Dehnung genau jener Zone, auf der das Motiv sitzen soll. Auf der steiferen Stulpe hält der Transfer besser als über den Fingerknöcheln.

Sublimation kommt nur bei hellem Polyester infrage. Bei 190 bis 205 Grad und 45 bis 60 Sekunden geht die Farbe in die Faser über, das Ergebnis ist griffneutral und extrem waschbeständig. Auf Baumwolle funktioniert das chemisch nicht, auf dunkler Ware bleibt das sublimierte Motiv unsichtbar. Lederhandschuhe wiederum gehören unter den CO2-Laser: Die Wellenlänge von 10 600 Nanometern wird von organischen Materialien aufgenommen und erzeugt eine tonale, lasergravierte Prägung ganz ohne Chemie.

Arbeitshandschuhe bedrucken mit Logo, ohne die Schutzwirkung zu verlieren

Schutzhandschuhe sind persönliche Schutzausrüstung und unterliegen eigenen Regeln.

Die einschlägigen Normen sind EN 388 für mechanische Risiken, EN 511 für Kälte und EN ISO 21420 für die allgemeinen Anforderungen. Die zugehörigen Piktogramme und die CE-Kennzeichnung müssen lesbar bleiben. Ein Logo, das über dem Piktogramm sitzt, macht aus einem geprüften Produkt ein Thema bei der nächsten Begehung.

Praktisch heißt das: Die Veredelung wandert auf die Stulpe oder auf das unbeschichtete Trägergewebe am Handrücken. Nitril- und Latexbeschichtungen vertragen Presshitze schlecht, sie können verhärten oder sich vom Träger lösen. Auch bestickte Flächen sind in der Handinnenfläche tabu, weil Stichlöcher die Barriere durchbrechen.

Bei Schutzausrüstung der Kategorie II ist jeder Eingriff in die Konstruktion eine Frage an die Konformität. Klären Sie die geplante Veredelung vor der Serie mit dem Hersteller ab und halten Sie schriftlich fest, was freigegeben ist. Für Arbeitshandschuhe mit Firmenlogo ist die saubere Lösung deshalb häufig die bedruckte Stulpe, kombiniert mit einer bestickten Arbeitsjacke oder einer Haube, damit das Team als Einheit auftritt und die Schutzfunktion unangetastet bleibt.

Bestickte und bedruckte Handschuhe im Überblick

Die folgende Übersicht ordnet die gängigen Handschuhtypen jener Technik zu, die auf ihnen tatsächlich trägt.

Handschuhtyp Material Passende Veredelung Wirtschaftlich ab Einsatz in Österreich
Strickhandschuh Acryl, Acryl-Elasthan Stickerei auf Feinstrick, eingewebtes Label mittlerer Serie Standlteam am Christkindlmarkt
Fleecehandschuh Polyester-Fleece Stickerei, Transferdruck kleiner Serie Winterpackerl für Mitarbeitende
Softshellhandschuh Polyester mit Membran Transferdruck bei abgestimmter Temperatur kleiner Serie Servicetechnik, Baustellenleitung
Touchscreen-Handschuh Strick mit leitfähigen Fäden Stickerei am Handrücken, Fingerkuppen frei mittlerer Serie Zustellung und Lager
Lederhandschuh Nappa, Ziegenleder Lasergravur mit CO2-Quelle Einzelstück Geschenk für Geschäftspartner
Arbeitshandschuh Nylon mit Nitrilbeschichtung Druck auf der unbeschichteten Stulpe größerer Serie Bau, Werkstätte, Rebschnitt
Fäustling Strick mit Fleecefutter Stickerei auf großer Rückenfläche mittlerer Serie Punschhütte, Skiopening

Die Spalte zur Wirtschaftlichkeit meint die Serie, ab der sich Einrichtungskosten wie das Punchen des Stickprogramms oder die Filmvorbereitung sinnvoll verteilen. Personalisierte Kleinserien sind technisch möglich, tragen aber den Fixkostenanteil allein.

Touchscreen-Handschuhe personalisieren für Außendienst und Logistik

Leitfähige Fäden in Daumen und Zeigefinger machen den Handschuh scannerfähig.

Für Zustelldienste, Servicetechniker und Lagerteams ist das kein Komfortdetail, sondern eine Frage der Taktzeit. Wer die Unterschrift am Display mit ausgezogenem Handschuh abwickelt, verliert bei jedem Stopp Sekunden und Wärme. Entlang der Logistikachse zwischen Wien, Sankt Pölten, Linz und Wels arbeiten im Winter ganze Flotten genau in diesem Rhythmus.

Bei der Veredelung gilt eine klare Regel: Die Fingerkuppen bleiben frei. Weder Stich noch Transfer dürfen die leitfähige Zone berühren, sonst ist die Funktion hin. Das Motiv gehört auf den Handrücken oder auf die Stulpe, wo es beim Greifen ohnehin besser sichtbar ist.

Personalisierte Firmengeschenke dieser Art wirken im Team anders als ein weiteres Notizbuch, weil sie ein reales Ärgernis lösen. Im Onboarding-Packerl für neue Mitarbeitende, die ab Jänner im Außendienst starten, ist ein individuell gestalteter Touchscreen-Handschuh ein Signal von Aufmerksamkeit, das im Alltag ankommt. Im Schichtbetrieb lohnt sich eine zweite Garnitur pro Person, weil durchnässte Handschuhe über Nacht selten trocknen.

Personalisierte Handschuhe im Wintertourismus und in der Hotellerie

Der Wintertourismus zählt zu den tragenden Säulen der heimischen Wirtschaft, Statistik Austria weist die Nächtigungen der Wintersaison gesondert aus.

In den Skiorten Tirols, Salzburgs und Vorarlbergs trägt das Personal im Außenbereich den ganzen Tag Handschuhe: Liftteams, Skischulen, Verleih, Parkservice, Betreuung an der Talstation. Ein Handschuh in Hausfarbe mit gesticktem Logo ist dort das sichtbarste Erkennungszeichen, das ein Betrieb überhaupt vergeben kann, weil die Hand beim Erklären, Zeigen und Anschnallen ständig in Bewegung ist.

In der Stadthotellerie in Wien, Graz und Salzburg gilt eine andere Logik. Concierge, Gepäckservice und Türdienst arbeiten in Uniform, hier zählt Zurückhaltung: Ton in Ton gestickt, kleines Format, hochwertiges Garn. Das Ergebnis liest sich als Detail einer durchdachten Ausstattung und nicht als Werbefläche.

Abseits der Pisten braucht auch die Landwirtschaft Handschuhe im Winter. Der Rebschnitt in der Wachau, im Kamptal und im Weinviertel fällt in Jänner und Februar, gearbeitet wird bei Frost mit der Schere in der Hand. Winzergenossenschaften und Weinbaubetriebe setzen dafür auf gefütterte Arbeitshandschuhe, die sich auf der Stulpe bedrucken lassen.

Handschuhe als Werbeartikel für Adventmarkt und Weihnachtsfeier

Zwischen Mitte November und Weihnachten erreicht der Handschuh seine stärkste Wirkung, weil er genau dann gebraucht wird.

Auf dem Adventmarkt und am Christkindlmarkt steht das Standlpersonal stundenlang in der Kälte, an der Punschhütte wechseln Häferl und Wechselgeld im Minutentakt. Wer sein Team hier mit einheitlichen, bestickten Handschuhen ausstattet, löst ein praktisches Problem und macht den Auftritt gleichzeitig geschlossener. Für Aussteller auf Weihnachtsmärkten in Wien, Linz oder Innsbruck ist das eine der wenigen Ausstattungen, die wirklich jeden Tag im Einsatz sind.

Als Weihnachtsgeschenke für Kunden funktionieren Handschuhe gut im Set: zusammen mit einer bestickten Haube, einem Schal oder einer Isolierflasche, verpackt im Sackerl aus Recyclingpapier. Die Übergabe fällt in Österreich oft auf den Nikolo am 6. Dezember, mitunter mit einem Augenzwinkern Richtung Krampus am Abend davor. Diese Anlässe sind lokal verankert und wirken persönlicher als eine anonyme Postsendung Ende Dezember.

Wer heuer zu spät dran war, plant die nächste Runde besser im Frühjahr. Die Fachmesse marke[ding] ist dafür der übliche Anlaufpunkt, weil sie Einkäufern Muster in die Hand gibt, statt Kataloge zu zeigen. Ein Detail aus der Praxis am Rande: Dunkle Farben zeigen Punschflecken weniger, während helle Modelle ein Ton in Ton gesticktes Logo besser zur Geltung bringen.

Nachhaltige Handschuhe mit Ihrem Logo veredeln

Ein Handschuh, der zwei Winter hält, schlägt jede Ökobilanz eines Give-aways, das nach drei Tagen in der Lade verschwindet.

Beim Material lohnt der Blick auf recyceltes Polyester nach GRS, auf zertifizierte Bio-Baumwolle im Innenfutter und auf Strick ohne beschichtete Griffzonen aus PVC. OEKO-TEX STANDARD 100 prüft auf Schadstoffe im Endprodukt, und das Prüfinstitut OETI, einer der Mitbegründer dieses Standards, sitzt in Wien. Für Einkäufer, die Nachweise dokumentieren müssen, ist das ein kurzer Weg.

Auf staatlicher Seite steht das Österreichische Umweltzeichen, mit der Richtlinie UZ 69 für Textilien und UZ 24 für Druckerzeugnisse. Es ist kein Herkunftsnachweis, sondern ein Umweltzeichen, und wird vom VKI betreut, der auch das EU Ecolabel prüft. Wenn Nachhaltigkeit in Ihrer Ausschreibung Gewicht hat, sind das die beiden Referenzen, die in Österreich unmittelbar verstanden werden.

Die Veredelung selbst hat ebenfalls eine Umweltseite. Wasserbasierte Farben ziehen in die Faser ein, hinterlassen einen matten, weichen Griff und kommen ohne PVC aus, sind bei exakten Pantone-Tönen aber weniger berechenbar als Plastisol. Die Lasergravur auf Leder arbeitet ganz ohne Chemie und braucht keine Trocknung.

Größen und Passform bei bestickten Handschuhen

Ein Handschuh sitzt oder er stört, eine Mitte gibt es nicht.

Die Größen folgen der EN ISO 21420 und werden üblicherweise von 6 bis 11 durchnummeriert, gemessen am Handumfang. Viele Werbeartikel-Modelle vereinfachen das auf S, M, L und XL, was für Strick mit hohem Elasthananteil funktioniert und bei Leder oder Softshell schnell an Grenzen stößt. Erfassen Sie die Größen im Team vorab, statt gleichmäßig zu verteilen.

Die Dehnung wirkt auch auf das Motiv. Zieht sich der Strick über die Hand, verbreitert sich das Stickbild leicht. Sehr feine Serifen und schmale Linien verlieren dabei an Kontur, kompakte Bildmarken bleiben stabil. Wer eine Wortmarke aufsticken lässt, sollte sie an einem Musterhandschuh in getragener Position beurteilen und nicht flach auf dem Tisch.

Fäustlinge sind der Sonderfall. Sie halten deutlich wärmer, weil die Finger sich gegenseitig wärmen, und bieten die größte zusammenhängende Fläche für eine Stickerei. Als personalisierbares Winterpräsent sind sie damit besonders dankbar, für Aufgaben mit Feinmotorik dagegen ungeeignet, für Ausschank, Skiopening und Zuschauerbereiche dagegen erste Wahl.

Handschuhe besticken lassen: Auswahl, Mengen und Vorbereitung

Am Anfang steht die Logodatei, nicht der Produktkatalog.

Für die Stickerei wird das Logo in ein Stickprogramm übersetzt, das sogenannte Punchen. Dabei legt der Sticker fest, in welcher Richtung, mit welcher Dichte und in welcher Reihenfolge die Stiche gesetzt werden. Die Stichzahl bestimmt den Aufwand stärker als die Anzahl der Farben, ein flächiges Logo kostet also mehr als eine feine Linienzeichnung derselben Größe. Beim Druck zählt umgekehrt die Farbanzahl, und Vierfarbmotive sind im Transferdruck ohne Aufschlag pro Farbe machbar.

Planen Sie die Freigabe über einen Korrekturabzug, bevor die Serie startet. Ein Musterhandschuh zeigt Dinge, die am Bildschirm nicht sichtbar sind: wie das Garn im Licht wirkt, ob die Position beim Anziehen verrutscht, ob die Farbe zum Kleidungsstück passt. Bei Nachbestellungen greift derselbe Datensatz, das Ergebnis bleibt über Jahre identisch.

Zur Menge: Strickware wird saisonal produziert, die interessanten Farben sind im Spätsommer breiter verfügbar als im Dezember. Wer Kundengeschenke und personalisierte Teamausstattung im selben Zug bestellt, bündelt die Einrichtungskosten und hält die Optik über beide Zielgruppen konsistent. Fordern Sie ein Angebot mit mehreren Mengenstufen an, dann sehen Sie die Degression schwarz auf weiß und können die Auflage danach festlegen.

Ein zweiter Punkt betrifft die Verteilung. Bei Ausstattungen über mehrere Standorte hinweg, von Wien bis Bregenz, lohnt es sich, die Größen standortweise zu erheben und die Ware bereits vorkommissioniert zu übergeben. Das erspart der Assistenz das Umpacken und verhindert, dass am Ende drei Paar in Größe XL in einer Filiale liegen, die sie nicht braucht.