Spielkarten als Werbegeschenk

Spielkarten als Werbegeschenk landen nicht in der Lade, sie kommen auf den Tisch. Ihr Logo liegt auf jeder Rückseite, Asse und Schachtel tragen eigene Motive. Personalisierte Spielkarten aus stabilem Karton mit Leinenprägung bleiben jahrelang im Spiel. Der Werbeträger wird benutzt, nicht verbraucht, und wandert dabei von Hand zu Hand. Robuster Karton, saubere Kanten, ein Motiv mit Ihrer Handschrift.
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FAQ - Spielkarten personalisieren

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Warum Spielkarten als Werbegeschenk in Österreich funktionieren

Ein Kartendeck wiegt kaum etwas und bleibt trotzdem jahrelang im Umlauf. Spielkarten als Werbegeschenk werden nicht verbraucht, sondern benutzt, verborgt und weitergegeben, meist von mehreren Personen gleichzeitig. Das unterscheidet sie von leichten Streuartikeln, die nach einer Messe in der Lade verschwinden.

Der heimische Werbeartikelmarkt ist kleinteilig aufgebaut. Bei der WKO sind 802 Werbeartikelhändler gemeldet, überwiegend regionale Betriebe, die ihre Kunden im eigenen Bundesland betreuen. Für Ihr Kundengeschenk heißt das: Die Konkurrenz um Aufmerksamkeit spielt sich auf dem Schreibtisch ab, nicht im Katalog. Ein Deck, das am Freitagabend auf einer Hütte in den Kitzbüheler Alpen aufliegt, arbeitet länger für Ihre Marke als der übliche Kugelschreiber.

Dazu kommt die soziale Seite. Karten werden zu zweit oder zu viert gespielt, Ihr Logo liegt über Stunden sichtbar am Tisch, ohne dass es jemand als Werbung empfindet. Der Verband der Werbemittelhändler Österreichs, die VÖW, hat gemeinsam mit der WU Wien mehrere Branchenstudien zur Wirkung haptischer Werbeträger veröffentlicht. Der Grundgedanke daraus lässt sich auf ein Kartendeck übertragen: Was angegriffen wird, bleibt in Erinnerung.

Für KMU mit begrenztem Werbebudget ist das ein handfester Vorteil. Ein Deck ist klein genug, um es im Kuvert zu versenden, und stark genug, um allein zu stehen.

Karton, Grammatur und Griff bei personalisierten Spielkarten

Die Qualität eines Decks entscheidet sich am Karton, nicht am Motiv. Klassischer Spielkartenkarton liegt bei etwa 300 bis 310 g/m² und besteht aus zwei verklebten Lagen mit einer schwarzen Zwischenschicht. Diese Schwarzkerneinlage verhindert, dass sich kräftige Motive bei Gegenlicht durchzeichnen und der Mitspieler das fremde Blatt erahnt.

Die Oberfläche erhält üblicherweise eine Leinenprägung, also eine feine Struktur im Karton, die dem Blatt Griff gibt und das Aneinanderkleben bremst. Eine anschließende Lackierung steuert, wie leicht die Karten beim Mischen übereinander gleiten.

Bei den Formaten haben sich zwei Größen durchgesetzt: das Pokerformat mit 63,5 x 88,9 mm und das schmalere Bridgeformat mit 57,15 x 88,9 mm. Für Werbegeschenke ist das Pokerformat die sichere Wahl, weil die breitere Rückseite Ihrem Logo mehr Fläche lässt. Wer ein Blatt plant, bei dem viele Karten gleichzeitig auf der Hand liegen, greift zum Bridgeformat.

Ein Detail, das in Angeboten gern untergeht, ist der Kantenschnitt. Sauber gestanzte, leicht gerundete Ecken halten ein Deck länger spielbar. Ausgefranste Ecken sind das Erste, was ein benutztes Kartenspiel alt aussehen lässt, und ein Werbeträger, der alt aussieht, wird entsorgt.

Spielkarten bedrucken: welches Verfahren zu welchem Material passt

Das Verfahren richtet sich nach dem Material, nicht nach dem Budget. Kartenbilder und Rückseiten entstehen im Digitaldruck in Vierfarbe, weil dort Verläufe, Fotos und feine Linien ohne eigene Druckform möglich sind. Für einfärbige Rückseitenmotive auf schwerem Karton bleibt der Siebdruck interessant: Die Farbe liegt dichter auf, Sonderfarben nach Pantone treffen näher am Original.

Kunststoffkarten aus PVC verlangen ein anderes Vorgehen. Auf der glatten Oberfläche arbeitet die Tampographie zuverlässig, mit sehr feiner Linienpräzision und bis zu vier Pantone-Farben im Register von rund einem Zehntelmillimeter. Für eine Holzbox, in der ein hochwertiges Deck steckt, ist die CO2-Lasergravur mit 10.600 nm das passende Werkzeug, weil diese Wellenlänge von organischen Materialien aufgenommen wird und ohne Chemie auskommt. Ein Sackerl aus Polyester lässt sich sublimieren, bei 190 bis 205 °C Presstemperatur und 45 bis 60 Sekunden Presszeit.

Bestandteil Material Verfahren Ergebnis
Kartenbilder und Rückseite Spielkartenkarton 300 g/m² Digitaldruck, Vierfarbe Fotos, Verläufe und feine Schrift ohne Druckform
Rückseite in Sonderfarbe Spielkartenkarton mit Leinenprägung Siebdruck dichte Deckung, Pantone nah am Original
Kartendeck für nasse Umgebung PVC-Kunststoff Tampondruck bis zu vier Farben, abriebfest, abwischbar
Geschenkbox Holz CO2-Lasergravur dauerhaft eingebrannt, ohne chemische Zusätze
Verpackungssackerl Polyester Sublimation Farbe in der Faser, kein Auftrag auf dem Gewebe

Legen Sie das Verfahren fest, bevor die Grafik entsteht. Eine Rückseite, die für den Digitaldruck gezeichnet wurde, funktioniert im Siebdruck selten unverändert, weil dort jede Farbe eine eigene Form braucht.

Welches Kartenspiel Sie bedrucken lassen können

Das gängigste Blatt ist das französische Deck mit 52 Karten und zwei Jokern. Es ist international lesbar und passt zu Kunden vom Wiener Bankenplatz bis zum Zulieferbetrieb im oberösterreichischen Zentralraum.

Regional wird es interessanter. Beim Schnapsen und beim Bauernschnapsen liegen doppeldeutsche Karten am Tisch, und das Tarockblatt für das Königrufen umfasst 54 Karten mit eigener Bildwelt. Wenn Sie ein solches Blatt bedrucken lassen möchten, klären Sie Kartenanzahl und Stanzform früh ab, weil beides die Kalkulation und die Datenanlage bestimmt.

Für Marketingzwecke lohnt der Blick auf kleinere Blätter. Ein Quartett mit 32 Karten trägt Ihre Produktlinien, Ihre Werke oder Ihre Standorte in den Bundesländern und funktioniert nebenbei als Verkaufsunterlage, die niemand wegwirft. Ein Memo-Spiel mit Paaren aus Ihrem Sortiment eignet sich für Kunden mit Familie und landet im Wohnzimmer statt im Büro.

Bei Jubiläen bewährt sich ein Deck, dessen Bildkarten die Firmengeschichte erzählen: Gründungsjahr, erste Halle, aktuelle Produktion. So wird das Firmengeschenk zum Gesprächsanlass, und der Empfänger blättert es tatsächlich durch, bevor er zu spielen beginnt.

Spielkarten selbst gestalten: Rückseite, Bildkarten und Asse

Die Rückseite ist die wichtigste Werbefläche, weil sie bei jedem Spiel 52 Mal gleichzeitig zu sehen ist. Zwei Wege haben sich bewährt: ein zentriertes Logo auf ruhigem Grund oder ein durchgehendes Muster aus Markenelementen, in dem das Logo mehrfach auftaucht.

Ein technischer Punkt entscheidet über die Spielbarkeit: Das Rückseitenmotiv sollte punktsymmetrisch angelegt sein. Ein asymmetrisches Motiv verrät sonst, ob eine Karte gedreht im Stapel liegt, und macht das Deck als Spielgerät wertlos.

Bei den Bildkarten reicht meist eine dezente Anpassung. Farben aus Ihrem Corporate Design in den Gewändern, Ihr Signet an der Stelle des Wappens, mehr braucht es nicht. Die Asse und die Joker vertragen dagegen einen eigenen Auftritt: Das Pik-Ass ist traditionell die geschmückteste Karte im Deck, und der Joker eignet sich als kleine Werbefläche mit Slogan oder Kontaktweg zum Angebot.

Wer das gesamte Blatt neu zeichnen lässt, sollte die Lesbarkeit im Auge behalten. Werte und Farbsymbole gehören in die Ecken, in ausreichender Größe, sonst muss der Spieler das Blatt weit auffächern und sieht seine eigene Hand schlechter als sein Gegenüber.

Spielkarten mit Foto gestalten: Druckdaten richtig anlegen

Ein Fotodeck steht und fällt mit der Auflösung der Vorlagen. Rechnen Sie mit 300 dpi in Endgröße, angelegt in CMYK und nicht in RGB, sonst verschieben sich kräftige Blautöne beim Druck sichtbar ins Violette.

Rundum sind drei Millimeter Beschnitt einzuplanen, dazu ein Sicherheitsabstand für alles, was nicht angeschnitten werden darf. Bei gerundeten Ecken frisst der Radius mehr Fläche, als die Grafik am Bildschirm vermuten lässt.

Dunkle, vollflächige Motive sind der häufigste Grund für Reklamationen. Sie sehen im Entwurf edel aus, zeigen aber jeden Abrieb an den Kanten, sobald das Deck ein paar Abende gespielt wurde. Ein leicht aufgehellter Rand oder ein schmaler heller Rahmen entschärft das. Schriften unter sechs Punkt sollten Sie meiden, ebenso feine Negativschrift auf dunklem Grund.

Bevor die Produktion startet, prüfen Sie den digitalen Korrekturabzug in Ruhe: Sitzen die Farben Ihrer Marke, stimmen Reihenfolge und Vollständigkeit des Blatts, ist der Beschnitt sauber. Eine Freigabe ohne diesen Kontrollschritt rächt sich bei einem Deck stärker als bei einem einzelnen Druckstück, weil jede Karte den Fehler wiederholt.

Verpackung für Ihre bedruckten Spielkarten

Die Schachtel wird zuerst gesehen und entscheidet über den ersten Eindruck. Die klassische Stülpschachtel aus bedrucktem Karton ist der Standard, mit Ihrem Motiv auf allen Sichtflächen und einer Lasche, die das Deck sicher hält.

Eine Stufe darüber steht die Klappdeckelschachtel mit Magnetverschluss, in die neben dem Deck noch ein Kuvert mit persönlicher Karte passt. Für Kunden im gehobenen Segment kommt eine Holzbox mit Lasergravur infrage, die nach dem Spiel als Aufbewahrung am Regal bleibt.

Beim Versand ist ein flaches Packerl die praktischste Lösung, weil ein Deck ohne Umverpackung im Postweg an den Ecken leidet. Wer die Karten bei einem Termin persönlich übergibt, legt sie in ein bedrucktes Sackerl, gemeinsam mit einer kleinen Jause oder einer Flasche aus dem Weinviertel.

Denken Sie die Verpackung als Teil des Motivs, nicht als Zugabe. Schachtel und Rückseite sollten dieselbe Bildsprache tragen, damit das Werbegeschenk als geschlossenes Stück wirkt.

Personalisierte Spielkarten zu Nikolo, Advent und Weihnachtsfeier

Die zweite Jahreshälfte trägt den Großteil der Nachfrage. Zum Nikolo am 6. Dezember passt ein kleines Deck ins Packerl neben Nüsse und Zuckerl, und am Krampustag davor lässt sich ein Deck mit augenzwinkernder Bildwelt gut platzieren.

Auf dem Adventmarkt und am Christkindlmarkt sind Karten ein dankbarer Standartikel: klein, wetterfest verpackt, leicht zu überreichen. Bei der Weihnachtsfeier funktionieren sie als Tischgeschenk, das den Abend gleich weiterträgt, weil an mehreren Tischen zu spielen begonnen wird.

Ein Deck muss aber nicht im Dezember kommen. Viele Betriebe verlegen ihren Gruß bewusst in den Jänner, wenn die Poststapel abgearbeitet sind und ein Kartenspiel als Neujahrsgruß mehr Aufmerksamkeit bekommt als im Dezemberrummel.

Über das Jahr verteilt bleiben Sommerfeste, Firmenjubiläen, Betriebsausflüge und der Messeauftritt. Auf der marke[ding] in Wien oder Wels sehen Sie Muster verschiedener Kartonstärken nebeneinander, und dieser Vergleich in der Hand sagt mehr über ein Deck aus als jede Beschreibung. Wer heuer erstmals Karten einsetzt, startet sinnvollerweise mit einer überschaubaren Auflage für den Stammkundenkreis.

Branchen, die Spielkarten mit Logo einsetzen

Im alpinen Tourismus sind Karten seit jeher Teil des Hausinventars. Hotels in Tirol und im Salzburger Land legen bedruckte Decks in die Zimmer, Seilbahnbetriebe geben sie an Saisonkartenbesitzer aus, Hüttenwirte lassen sie am Stammtisch liegen. Der Nutzen ist unmittelbar: Bei Schlechtwetter greift der Gast zu den Karten, und Ihr Name ist mit einem gelungenen Nachmittag verknüpft.

Der Wiener Bankenplatz nutzt Decks eher als Beigabe zu Kundenveranstaltungen, oft in schwerer Schachtel und mit zurückhaltender Rückseite. Industriebetriebe im Großraum Linz und Graz setzen häufiger auf Quartetts, die Maschinen, Werkstoffe oder Standorte gegenüberstellen und im Vertrieb als Gesprächseinstieg dienen.

Winzer in Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland kombinieren ein Deck mit einer Flasche zum Geschenkskorb. Die Rückseite zeigt das Etikett, die Bildkarten die Rebsorten, und das Ganze landet am Küchentisch statt in der Vitrine.

Vereine, Gemeinden und Tourismusverbände arbeiten wieder anders: Ihre Karten zeigen Ortsansichten und werden im Ortsbüro verkauft, wodurch das Werbemittel die eigenen Kosten teilweise zurückspielt.

Spielkarten als Werbegeschenk für Ihre Mitarbeiter

Ein Deck im Willkommenspaket braucht wenig Platz und sagt über die Kultur eines Hauses mehr aus als eine Informationsmappe. Neue Kolleginnen und Kollegen bekommen beim Onboarding ein Kartenspiel, dessen Bildkarten die Standorte und Abteilungen zeigen, und der Gesprächseinstieg beim ersten gemeinsamen Mittagessen ist gemacht.

In Schichtbetrieben und auf Baustellen gehören Karten ohnehin zum Pausenalltag. Dort spielt ein Deck aus PVC seine Stärken aus, weil es einen umgestoßenen Kaffee übersteht und in der Werkzeugkiste nicht wellig wird.

Bei Teamtagen und Betriebsausflügen funktionieren Quartetts mit Fotos der Belegschaft besser als die üblichen Übungen aus dem Seminarhandbuch, sofern die Abgebildeten zugestimmt haben. Zum Dienstjubiläum bleibt ein Deck mit dem Eintrittsjahr auf der Schachtel ein persönliches Zeichen ohne Pathos.

Ein Hinweis zur Praxis: Sachzuwendungen an Dienstnehmer sind in Österreich bis zu einem jährlichen Betrag begünstigt, den Sie mit Ihrem Steuerberater abstimmen. Bei einem Kartendeck ist das selten ein Thema, weil der Wert klar darunter liegt, doch bei einem Geschenkskorb mit mehreren Positionen zahlt sich die Rechnung im Vorhinein aus.

Muster und Qualitätskontrolle bei bedruckten Spielkarten

Ein Vorserienmuster kostet einen Tag Geduld und erspart im Ernstfall eine ganze Auflage. Beurteilen Sie es nicht am Bildschirm, sondern am Tisch, unter jenem Licht, in dem später gespielt wird.

Fächern Sie das Deck zuerst auf. Werte und Farbsymbole müssen in den Ecken auf einen Blick lesbar sein, auch für den Mitspieler gegenüber. Mischen Sie danach zwanzig Mal hintereinander: Die Karten sollen gleiten, ohne aneinanderzukleben und ohne an den Kanten auszureißen. Halten Sie zum Abschluss eine Karte gegen die Fensterscheibe. Zeichnet sich das Rückseitenmotiv durch, fehlt die Schwarzkerneinlage im Karton, und das Deck ist als Spielgerät unbrauchbar.

Kontrollieren Sie das Blatt außerdem Karte für Karte auf Vollständigkeit. Ein fehlender Bube fällt in der Freigaberunde niemandem auf und beim ersten Spielabend jedem.

Halten Sie die freigegebenen Farbwerte schriftlich fest. Bei einer Nachbestellung im Folgejahr ist diese Notiz die einzige verlässliche Referenz, damit die zweite Auflage neben der ersten nicht sichtbar anders wirkt.

Nachhaltige Spielkarten aus zertifiziertem Karton

Papier ist der Rohstoff, bei dem Nachweise am leichtesten zu führen sind. Achten Sie auf Karton mit FSC- oder PEFC-Zertifikat, das die Herkunft der Fasern aus kontrollierter Waldwirtschaft belegt, und fragen Sie beim Angebot nach dem konkreten Zertifikatstyp statt nach einer allgemeinen Zusage.

Für Druckerzeugnisse gibt es in Österreich mit dem Österreichischen Umweltzeichen einen staatlichen Referenzrahmen, dessen Richtlinie UZ 24 Druckprodukte abdeckt. Das EU Ecolabel wird vom selben Prüfumfeld betreut und ist inhaltlich abgestimmt. Beide bewerten Verfahren und Materialien, keine Herkunft, und sind daher unabhängig vom Produktionsstandort aussagekräftig.

Bei den Farben sind mineralölfreie Druckfarben auf Pflanzenölbasis der spürbarste Hebel, besonders bei einem Produkt, das über Jahre angegriffen wird.

Der stärkste ökologische Punkt bei einem Kartendeck bleibt allerdings die Nutzungsdauer. Ein gut verarbeitetes Deck aus 310 g/m² Karton wird hunderte Male gemischt und bleibt jahrelang in Verwendung. Ein billiges Deck, das nach dem dritten Abend aufgeraut ist, ist unabhängig vom Zertifikat die schlechtere Wahl. Sparen Sie eher an der Auflage als am Karton.

Auflage, Ablauf und Freigabe bei personalisierten Spielkarten

Der Ablauf ist überschaubar und beginnt mit dem Blatt. Zuerst legen Sie Kartenanzahl, Format und Material fest, danach entstehen Rückseite, Bildkarten und Schachtel als Druckdaten, anschließend prüfen Sie den Korrekturabzug und geben frei.

Die Auflage steuert den Stückpreis stärker als jedes andere Kriterium, weil Stanzform und Einrichtung einmalig anfallen und sich auf alle Decks verteilen. Kleine Serien für einen ausgewählten Kundenkreis sind machbar, größere Auflagen für Messe und Jahresende senken den Anteil der Fixkosten deutlich.

Planen Sie das Weihnachtsgeschäft früh. Wer seine Motive im Spätsommer fertig hat, gewinnt Spielraum für eine zweite Korrekturschleife und muss das Deck nicht im Dezember durch eine ausgelastete Produktion drücken.

Sinnvoll ist ein modularer Aufbau: eine feste Rückseite mit Ihrem Logo, dazu wechselnde Schachtelmotive je Anlass. So bleibt Ihr Firmengeschenk über Jahre wiedererkennbar, und Sie gestalten für jede neue Runde nur die Verpackung neu. Für ein Angebot genügen Blatt, Stückzahl, Materialwunsch und Ihre Logodaten in einem vektorbasierten Format.