Lebensmittel mit Logo
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FAQ - Essen & Trinken bedrucken
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Lebensmittel mit Logo: Werbung, die aufgegessen wird
Ein Präsent, das verzehrt wird, belegt keinen Platz im Regal und hinterlässt trotzdem eine Erinnerung. Darin liegt die Stärke, wenn Sie Lebensmittel mit Logo einsetzen: Das Packerl wird geöffnet, geteilt und im Team besprochen, statt in einer Schreibtischlade zu verschwinden.
Genuss gehört in Österreich zur Geschäftskultur. Die Jause im Besprechungsraum, das Achterl beim Heurigen nach einem Abschluss, das Packerl Kekse zum Jahreswechsel: Diese Gesten sind eingeübt. Ein essbares Werbegeschenk knüpft daran an, ohne aufdringlich zu wirken.
Die heimische Wirtschaft ist kleinteilig aufgestellt. Statistik Austria weist den ganz überwiegenden Teil der Betriebe als KMU aus, und diese Unternehmen pflegen ihre Kundenbeziehungen persönlich, oft über Jahrzehnte und innerhalb des eigenen Bundeslandes. Bei der WKO sind rund 802 Werbeartikelhändler eingetragen, überwiegend regional verankerte Kleinbetriebe. Wer in diesem Umfeld auffallen möchte, braucht kein lautes Produkt, sondern ein glaubwürdiges.
Ein Unterschied entscheidet über die Wirkung. Ohne sichtbares Firmenzeichen bleibt eine Schachtel Pralinen ein nettes Mitbringsel. Mit Ihrem Zeichen auf Banderole, Etikett oder Faltschachtel wird daraus ein Werbeträger, der auch steuerlich anders beurteilt wird.
Fachlich begleitet wird die Branche vom Verband der Werbemittelhändler Österreichs, kurz VÖW, der seit 1991 besteht und gemeinsam mit der WU Wien mehrere Studien zur Wirkung von Werbeartikeln vorgelegt hat. Für Einkäufer ist das hilfreich, weil es die Auswahl vom Bauchgefühl auf überprüfbare Kriterien verschiebt.
Was zur Kategorie Essen und Trinken mit Logo gehört
Die Bandbreite reicht vom einzelnen Zuckerl bis zur bestückten Holzkiste, und die Auswahl entscheidet über die Wirkung stärker als das Budget. Für breit gestreute Messeaktionen zählt eine kleine Einheit, die man im Vorbeigehen annimmt: Fruchtgummi im Flowpack, Pfefferminzdosen, ein Riegel Schokolade, Zuckerl in der Blechdose.
Für Kundenpräsente mit Anspruch greifen Unternehmen zu größeren Einheiten. Bewährt haben sich Pralinenschachteln, Lebkuchenherzen, Honig im 250-Gramm-Glas, Kaffeebohnen in der Ventilverpackung, Tee in der Blechdose, Sirup, Marmelade, Nussmischungen, Gewürzsalz und Bio-Öl in der 100-Milliliter-Flasche.
Getränke bilden eine eigene Gruppe. Wein in der 0,75-Liter-Flasche, Sekt, Schnaps im kleinen Gebinde, alkoholfreie Spezialitäten und Fruchtsäfte lassen sich gut mit einem Glas oder einem Öffner kombinieren, wenn daraus ein Set werden soll.
Dazwischen liegt das Feld der Jausen-Sets: Jausenbrett, Speck, Käsemesser, Bergkäse-Gutschein oder eine bestückte Box für das Homeoffice. Solche Kundengeschenke transportieren mehr Aufmerksamkeit als ein einzelner Artikel, verlangen aber eine sorgfältige Abstimmung von Haltbarkeit, Gewicht und Verpackung. Wer sie für ein ganzes Team plant, sollte früh auf verlässliche Stückzahlen kommen.
Nicht das Lebensmittel selbst, die Verpackung trägt Ihr Logo
Der wichtigste technische Punkt dieser Kategorie wird oft übersehen: Bedruckt wird in aller Regel die Verpackung, nicht das Nahrungsmittel. Eine Tafel Schokolade bekommt ihr Zeichen auf der Banderole, ein Honigglas auf dem Etikett, ein Kekssackerl auf der Frontfläche.
Daraus folgen zwei praktische Konsequenzen. Die bedruckbare Fläche ist meist größer und regelmäßiger als bei einem Hartartikel, sodass auch mehrfärbige Motive, ein Claim oder ein QR-Code Platz finden. Zugleich muss die Kennzeichnung des Produkts lesbar bleiben, denn Zutatenliste, Allergene und Haltbarkeitsdatum dürfen nicht überklebt werden.
Die gängigen Träger sind schnell benannt: Haftetiketten auf Papier, Banderolen aus Karton mit etwa 120 Gramm pro Quadratmeter, Faltschachteln zwischen 300 und 350 Gramm, Kuverts für flache Schokoladenkarten, Sackerl aus Papier oder Baumwolle, Blechdosen, Holzkisten und Kartonagen für Sets.
Auf diesem Zeichen ruht auch das steuerliche Argument. Ein unmarkiertes Packerl gilt in Österreich als übliche Aufmerksamkeit, ein sichtbar gekennzeichneter Werbeartikel wird anders behandelt. Die Details dazu stehen weiter unten in den häufigen Fragen.
Veredelungstechniken für Lebensmittel als Werbemittel
Die Technik richtet sich nach dem Träger, nicht nach dem Inhalt. Auf Papier und Karton arbeitet der Digitaldruck, auf Glas der Laser oder der Tampondruck, auf Holz der CO2-Laser, auf Textil Siebdruck und Stickerei.
Der Digitaldruck deckt den größten Teil der Etiketten, Banderolen und Faltschachteln ab. Er bildet Fotos und Verläufe ab, kommt ohne Werkzeugkosten aus und rechnet sich schon bei kleinen Auflagen, etwa für eine limitierte Serie zum Firmenjubiläum.
Bei Glasgebinden lohnt der Vergleich. Die Lasergravur mit einer CO2-Quelle bei 10.600 Nanometern trägt die Oberfläche minimal ab und erzeugt eine mattierte, dauerhafte Schrift direkt in der Flasche. Der Rundum-Siebdruck legt ein durchgehendes Motiv mit bis zu vier PMS-Farben auf zylindrische Gebinde und ist ab etwa 100 bis 200 Stück wirtschaftlich. Der Tampondruck bleibt die feinste Lösung für kleine Flächen und gewölbte Formen, mit einem Passer von rund 0,1 Millimetern.
| Träger und Beispiel | Empfohlene Technik | Ergebnis und Richtmenge |
|---|---|---|
| Etikett, Banderole, Faltschachtel | Digitaldruck | Vierfarbmotive und Fotos, ab kleinen Auflagen |
| Honigglas, Einmachglas, Karaffe | Lasergravur mit CO2-Quelle | Mattierte Schrift im Glas, ab einem Stück |
| Weinflasche, Sirupflasche, Trinkglas | Rundum-Siebdruck | Durchgehendes Motiv, bis zu vier PMS-Farben |
| Kleine oder gewölbte Glasflächen | Tampondruck | Feine Linien, ab etwa 50 bis 100 Stück |
| Jausenbrett, Holzkiste, Weinkassette | Lasergravur mit CO2-Quelle | Eingebrannter warmer Ton, sehr haltbar |
| Öffner, Käsemesser, Metallteile | Mechanische Gravur | Tastbare Vertiefung, dauerhaft lesbar |
| Baumwoll-Sackerl, Schürze, Jausenbeutel | Siebdruck oder Stickerei | Siebdruck ab rund 50, Stickerei ab rund 20 Stück |
Für textile Begleiter gilt eine eigene Logik. Ein Jausenbeutel aus Baumwolle nimmt Siebdruck mit Plastisolfarbe an, die bei etwa 160 Grad polymerisiert und über hundert Wäschen übersteht. Eine Schürze für die Firmenküche wirkt bestickt hochwertiger, weil das Garn Struktur und Tiefe mitbringt.
Süßigkeiten mit Logo bedrucken: Schokolade, Zuckerl und Kekse
Süßwaren sind die meistbestellte Untergruppe dieser Kategorie, und Schokolade führt die Liste an. Sie funktioniert in fast jeder Größe, von der 5-Gramm-Praline im Kuvert bis zur 100-Gramm-Tafel in der bedruckten Banderole.
Ein Punkt verdient Beachtung: Schokolade reagiert empfindlich auf Wärme. Ab etwa 30 Grad beginnt die Rezeptur zu erweichen, und ein grauer Schleier auf der Oberfläche entsteht schon bei starken Temperaturschwankungen im Lager. Für Aktionen zwischen Juni und August empfehlen sich deshalb Hartkaramellen, Fruchtgummi oder Kekse, während Pralinen ihre Saison ab dem Herbst haben.
Zuckerl in der Blechdose sind der pflegeleichte Klassiker für den Empfangstresen. Sie halten lange, vertragen Transport und lassen sich in großen Stückzahlen einheitlich bedrucken. Für Lebkuchen und Weihnachtskekse gilt das Gegenteil: Sie sind saisonal gefragt und sollten früh disponiert werden, weil die Backbetriebe ab dem Spätsommer ausgelastet sind.
Eine Frage taucht dabei regelmäßig auf: Lässt sich das Firmenzeichen direkt auf die Schokolade bringen? In der Praxis läuft die Markierung über die Verpackung, denn ein Motiv auf der Ware selbst verlangt eine eigene Vorbereitung im Lebensmittelbetrieb. Die Banderole liefert ohnehin die größere und ruhigere Fläche.
Wenn Sie Süßigkeiten mit Logo bedrucken lassen, entscheidet die Portionierung über den Einsatz. Einzelverpackte Stücke eignen sich für Messen und für den Empfang, weil sie hygienisch weitergegeben werden können. Eine gefüllte Schachtel wirkt dagegen als persönliches Präsent, das man in der Hand übergibt.
Wein, Sekt und Spirituosen als Werbemittel mit Logo
Eine Flasche bleibt in Österreich das repräsentativste essbare Präsent, und sie bietet gleich drei Markierungsflächen: Etikett, Rückenetikett und Halsschleife. Wer die Flasche selbst gravieren lässt, erhält eine mattierte Schrift, die auch nach dem Ablösen des Papiers bestehen bleibt.
Weingüter, Vinotheken und Buschenschanken sind in dieser Produktgruppe eine eigene Zielgruppe. Betriebe im Weinviertel, in der Wachau, im Burgenland und in der Südsteiermark lassen Flaschen, Gläser und Holzkassetten mit dem eigenen Zeichen versehen und geben sie an Gastronomiekunden und Vertriebspartner weiter.
Für Unternehmen außerhalb der Branche funktioniert die Flasche als Jahresendpräsent für Geschäftspartner. Zwei Punkte gehören dabei geklärt. Alkohol passt nicht zu jeder Empfängergruppe, deshalb lohnt eine alkoholfreie Alternative im selben Auftritt, etwa Traubensaft oder Sirup in vergleichbarer Aufmachung. Bei der Weitergabe an junge Mitarbeitende sind die Jugendschutzbestimmungen der Bundesländer zu beachten.
Das Gewicht ist der zweite Faktor. Eine Weinflasche wiegt gefüllt rund 1,2 Kilogramm, ein Zweierset im Karton entsprechend mehr. Für den Versand an viele Adressen braucht es eine geprüfte Flaschenverpackung, für die persönliche Übergabe genügt eine schlichte Kassette mit graviertem Deckel.
Kaffee, Tee und Jause: Lebensmittel mit Logo für den Arbeitsalltag
Kaffee ist das Getränk, das im Büro tatsächlich täglich konsumiert wird, und genau daraus zieht ein bedrucktes Packerl seine Wirkung. Eine 250-Gramm-Packung ganze Bohnen mit Ventil hält nach dem Rösten mehrere Monate und trägt ein Etikett, auf dem neben Ihrem Zeichen auch Röstgrad und Herkunft der Bohne Platz finden.
Tee spricht eine andere Zielgruppe an. Einzeln verpackte Beutel mit bedrucktem Anhänger eignen sich für Tagungen und für die Ablage im Besprechungsraum, während eine Blechdose mit losem Tee eher als Präsent taugt. Beide Varianten vertragen lange Lagerzeiten und sind ganzjährig einsetzbar.
Rund um die Jause entsteht ein eigenes Sortiment: Aufstriche im Glas, Knabbergebäck, Trockenobst, Nüsse und Bergkäse in vakuumierter Portion. Solche Artikel gehen häufig in Willkommenspakete für neue Kolleginnen und Kollegen, weil sie am ersten Arbeitstag sofort verwendbar sind.
Für den ständigen Gebrauch verbinden viele Betriebe Verzehrbares mit einem langlebigen Artikel. Ein isolierter Trinkbecher mit Gravur neben dem Kaffeepackerl hält die Marke sichtbar, wenn das Lebensmittel längst aufgebraucht ist. Diese Kombination hat sich als Mitarbeitergeschenk bewährt, weil sie Sofortfreude und Dauerhaftigkeit verbindet.
Geschenkskörbe und Sets mit Lebensmitteln und Logo
Ein Set wirkt anders als ein Einzelartikel, weil es eine kleine Erzählung transportiert. Der klassische Geschenkskorb verbindet drei bis sechs Komponenten, die zueinander passen: Wein und Glas, Kaffee und Trinkbecher, Aufstrich und Jausenbrett, Honig und Holzlöffel.
Die Zusammenstellung folgt einer einfachen Regel. Ein Element trägt die Veredelung sichtbar, die übrigen ordnen sich unter. Bekommt jedes Teil ein Logo, wirkt das Paket unruhig und billiger, als es tatsächlich ist.
Für die Hülle stehen Holzkiste, Kartonage mit Deckel, Weidenkorb oder ein Sackerl aus Baumwolle zur Wahl. Holz erlaubt eine Lasergravur am Deckel, Karton den vollflächigen Digitaldruck, Textil den Siebdruck. Ein Kuvert mit einer kurz von Hand unterschriebenen Karte kostet fast nichts und hebt die Wahrnehmung des gesamten Packerls spürbar an.
Zwei praktische Größen entscheiden über den Erfolg: Gewicht und Restlaufzeit. Ein bestückter Korb kommt rasch auf mehrere Kilogramm, was den Versand an viele Einzeladressen verteuert. Und das Produkt mit dem kürzesten Mindesthaltbarkeitsdatum bestimmt den Zeitrahmen des ganzen Sets. Klären Sie beides, bevor Sie die Stückzahl fixieren.
Kennzeichnung, Allergene und Haltbarkeit bei Lebensmitteln mit Logo
Bei Verzehrbarem gelten strengere Regeln als bei jedem anderen Werbeartikel, und sie sind nicht verhandelbar. Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung schreibt für vorverpackte Ware unter anderem Bezeichnung, Zutatenverzeichnis, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Nährwertdeklaration und den Namen des verantwortlichen Unternehmens vor.
Vierzehn Allergengruppen müssen im Zutatenverzeichnis hervorgehoben werden, etwa durch Fettdruck. Haselnuss in der Praline, Gluten im Keks, Milch in der Vollmilchschokolade: Diese Angaben dürfen weder vom Werbemotiv überdeckt noch verkleinert werden. Für die Auslegung im Detail dient in Österreich das Österreichische Lebensmittelbuch als anerkanntes Beurteilungswerk, die Kontrolle liegt bei der Lebensmittelaufsicht der Bundesländer.
Praktisch heißt das: Ihr Zeichen und die Pflichtangaben teilen sich die Fläche. Ein sauberes Layout trennt beides klar, indem die Vorderseite dem Motiv gehört und die Rückseite den Angaben.
Die Haltbarkeit steuert den Zeitplan. Pralinen halten je nach Rezeptur wenige Monate, Kekse und Schokolade länger, Honig und Zuckerl deutlich länger. Bestellen Sie so, dass zwischen Lieferung und Übergabe genug Restlaufzeit bleibt, denn ein Präsent, dessen Datum knapp bevorsteht, wirkt schlechter als gar keines.
Anlässe für personalisierte Lebensmittel im Geschäftsjahr
Das vierte Quartal trägt den Löwenanteil dieser Kategorie. Rund um den Nikolo am 6. Dezember werden Schokofiguren und gefüllte Sackerl verteilt, am Vorabend gehört der Krampus dazu, und viele Betriebe nutzen den Anlass für eine kleine Geste an Belegschaft und Stammkunden.
Der Advent bringt weitere Berührungspunkte. Wer einen Stand am Christkindlmarkt oder am Adventmarkt betreibt, gibt bedruckte Kekssackerl oder Punschbecher aus. Auf der Weihnachtsfeier landen Präsente auf den Plätzen, und der Adventkalender mit gefüllten Türchen ist ein eigenes Format, das früh geplant werden will.
Im übrigen Jahr verteilen sich die Anlässe breiter. Im Jänner eignen sich Neujahrsgrüße mit Kaffee oder Tee, im Frühjahr Ostergebäck, im Sommer Jausenboxen für Baustellen und Außendienst. Messeauftritte, etwa auf der marke[ding], laufen gut mit kleinen Einheiten, die man im Vorbeigehen annimmt.
Dazu kommen die betriebseigenen Termine: Firmenjubiläum, Eröffnung eines Standorts in Linz oder Graz, Abschluss eines Großprojekts, Onboarding neuer Teammitglieder. Für diese Momente wirkt ein individuell gestaltetes Präsent stärker als ein Standardartikel, weil sich Anlass und Motiv verbinden lassen.
Den Bedarf für das vierte Quartal klären Sie am besten schon im Sommer, weil Saisonware früh vergriffen ist.
Nachhaltige Verpackung für Essen und Trinken mit Logo
Verzehrbares hat einen ökologischen Vorteil, den viele Einkäufer unterschätzen: Es wird verbraucht und landet nicht als ungenutzter Gegenstand im Schrank. Der kritische Punkt ist die Verpackung, weil sie den Abfall bestimmt.
Drei Hebel wirken schnell. Einzelverpackungen lassen sich reduzieren, indem größere Einheiten für ein Team statt Portionen für jede Person bestellt werden. Glas und Blech sind wiederverwendbar, und ein Honigglas oder eine Keksdose bleibt nach dem Aufbrauchen oft in der Küche.
Bei Papier und Karton bringt eine anerkannte Zertifizierung Klarheit. Für Druckerzeugnisse existiert mit dem Österreichischen Umweltzeichen ein staatlicher Standard, das Richtlinienkapitel UZ 24 betrifft Druckprodukte. FSC und PEFC belegen die Herkunft des Faserstoffs aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern.
Auf europäischer Ebene ergänzt das EU Ecolabel diese Systematik, und in Österreich werden beide Zeichen von derselben Stelle betreut. Keines von beiden belegt eine geografische Herkunft, beide bewerten Umwelteigenschaften über den Lebenszyklus. In Ausschreibungen der öffentlichen Hand ist das ein handfestes Argument.
Kurze Transportwege sprechen ebenfalls für sich, wenn die Ware regional erzeugt wird. Verzichten Sie auf pauschale Umweltversprechen ohne Beleg. Eine konkrete Angabe, etwa das Zertifikat der Faltschachtel oder der Anteil Recyclingmaterial, überzeugt professionelle Einkäufer weit mehr als ein grünes Etikett ohne Grundlage.
Von der Auswahl bis zum Korrekturabzug: Lebensmittel mit Logo planen
Am Anfang steht die Empfängergruppe, nicht das Produkt. Eine Give-away-Aktion für tausend Messebesucher folgt anderen Regeln als vierzig Präsente für Schlüsselkunden, und diese Entscheidung bestimmt Format, Verpackung und Veredelung.
Dann folgt der Kalender. Rechnen Sie rückwärts vom Übergabetermin und berücksichtigen Sie, dass Backwaren und Saisonartikel im Herbst knapp werden. Wer Weihnachtsware erst im November anfragt, hat eine schmalere Auswahl als jemand, der heuer schon im September disponiert.
Für die Druckdaten gelten die üblichen Anforderungen: Vektordatei für Logos, Bilddaten mit ausreichender Auflösung, definierte Farben nach Pantone und eine Angabe, wie Ihr Zeichen auf hellem und auf dunklem Grund aussehen soll. Je klarer die Vorlage, desto weniger Schleifen bis zur Freigabe.
Vor der Produktion erhalten Sie einen Korrekturabzug, auf dem Motivposition, Farben und Pflichtangaben gemeinsam sichtbar sind. Prüfen Sie dabei besonders die Kennzeichnung, weil Änderungen daran nach dem Druck aufwendig sind. Für ein unverbindliches Angebot genügt eine kurze Anfrage über das Kontaktformular mit Anlass, Stückzahl und gewünschtem Termin.
















































