Streuartikel als Werbemittel

Streuartikel als Werbemittel gehen in großer Stückzahl über den Tisch: am Stand, an der Theke, im Sackerl. Dort entscheidet sich in Sekunden, ob ein Artikel behalten oder liegen gelassen wird. Wir liefern bedruckte Werbeartikel mit Ihrem Logo, die auch in vierstelliger Auflage gleichmäßig verarbeitet sind und im Alltag Ihrer Empfänger tatsächlich Verwendung finden.
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FAQ - Streuartikel mit Logo bedrucken

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Streuartikel als Werbemittel: die Menge ist das Konzept

Ein Streuartikel wird nicht überreicht, er wird ausgelegt.

Damit unterscheidet er sich grundlegend vom Präsent, das an einen namentlich bekannten Empfänger geht und eine Übergabesituation braucht. Streuartikel als Werbemittel liegen in der Schale am Empfang, wandern über den Messetisch, stecken im Sackerl der Besucher oder liegen als Beigabe im Paket. Niemand bedankt sich dafür, und genau das ist der Punkt: Die Wirkung entsteht über die Zahl der Kontakte, nicht über die Geste.

Aus dieser Verteilart folgt die gesamte Spezifikation. Der Stückwert bleibt niedrig, die Auflage ist vierstellig, und der Anteil der Empfänger, die den Gegenstand wirklich benutzen, entscheidet über das Ergebnis. Wer 5.000 Kugelschreiber bestellt und davon 3.000 im Restmüll des Veranstaltungsgeländes wiederfindet, hat kein Werbebudget eingesetzt, sondern Abfall produziert.

Wir behandeln diese Produktgruppe deshalb mit derselben Sorgfalt wie ein hochpreisiges Einzelgeschenk. Jeder Artikel im Sortiment ist personalisierbar, und die Frage lautet nicht ob, sondern wie sauber. Materialstärke, Oberfläche, Druckfläche und Verpackungseinheit werden vor der Bestellung festgelegt. Ein Fehler, der bei zwanzig Mustern kaum auffällt, vervielfacht sich bei zehntausend Stück und ist dann nicht mehr korrigierbar.

Auflage, Verpackungseinheit und Gewicht bedruckter Streuartikel

Bei Streumengen entscheidet die Logistik früher über die Produktwahl als das Motiv.

Ein Artikel, der am Messestand hervorragend funktioniert, sprengt im Kuvert das Portogewicht. Ein anderer ist leicht genug für die Aussendung, kommt aber in einer Verpackungseinheit, die Ihr Team vor der Verteilung von Hand auflösen muss.

Die folgende Übersicht zeigt die Größenordnungen, mit denen Sie Lagerplatz, Fracht und Konfektion planen können. Es sind Richtwerte, die je nach Modell und Verpackung schwanken.

Produktgruppe Übliche Verpackungseinheit Gewicht je 1.000 Stück Hinweis für die Verteilung
Kugelschreiber aus Kunststoff 50 bis 100 Stück je Karton rund 8 bis 12 kg flach genug für das Kuvert
Schlüsselanhänger aus Metall 100 Stück im Beutel rund 15 bis 25 kg Kanten vor dem Versand prüfen
Haftnotizset mit festem Deckel 50 Stück je Karton rund 30 bis 50 kg bleibt am Schalter liegen
Baumwollsackerl 140 g/m² 50 bis 100 Stück gebündelt rund 40 bis 60 kg braucht einen Palettenplatz
Schlüsselband aus Polyester 100 Stück im Beutel rund 10 bis 15 kg Karabiner wird separat konfektioniert
Zuckerl im bedruckten Packerl 250 Stück je Karton rund 20 bis 30 kg Haltbarkeitsdatum einplanen

Rechnen Sie den Platzbedarf bei jeder Aktion mit. Zehntausend bedruckte Werbeartikel in Form von Schreibgeräten belegen etwa einen halben Palettenplatz, zehntausend Baumwollsackerl eine ganze Palette und damit kein Büroregal mehr. Ohne eigene Lagerfläche bestellen Sie besser einmal und lassen in Teilmengen abrufen.

Streuartikel mit Logo für Schalter, Theke und Empfang

Der stärkste Verteilpunkt für Streuware ist kein Event, sondern der Alltagskontakt am Schalter.

Banken und Versicherungen am Wiener Finanzplatz, Apotheken, Ordinationen, Autohäuser, Gemeindeämter und Steuerkanzleien sehen täglich Menschen, die ohnehin etwas unterschreiben, ausfüllen oder abwarten. Ein personalisierter Kugelschreiber in dieser Situation wird benutzt und danach fast immer eingesteckt.

Für diese Umgebung eignen sich Artikel, die auf einer Theke nicht wie Werbung wirken: Schreibgeräte mit ruhiger, matter Oberfläche, Haftnotizsets, Lineale aus Recyclingkunststoff, Kuverts mit gedrucktem Absender, kleine Schreibetuis. Das Logo steht klein und sauber, ohne Werbespruch daneben.

In Ordinationen und Apotheken kommt eine Materialfrage dazu. Oberflächen, die regelmäßig desinfiziert werden, brauchen ein Druckbild, das Alkohol verträgt. Der Tampondruck mit lösemittelbasierten Farben hält das aus, ein aufgeklebtes Etikett löst sich nach wenigen Wochen an den Rändern.

Streuartikel als Werbemittel im alpinen Tourismus

Der Tourismus stellt an Streuware Anforderungen, die im Büro nie auftreten: UV-Strahlung, Kälte, Nässe und Handschuhe.

Seilbahnbetriebe, Hotels, Bergrestaurants und Tourismusverbände zwischen Innsbruck, Salzburg und der Obersteiermark verteilen an Gäste, die den Gegenstand sofort im Freien verwenden. Mikrofasertücher für die Schibrille, Lippenpflege mit Lichtschutz, Schlüsselbänder für den Liftpass, kleine Trinkflaschen und Sonnenblenden fürs Auto decken den Großteil der Nachfrage ab.

Bei allem, was am Berg im Einsatz steht, zählt die Farbstabilität. Bedruckte Kunststoffteile, die eine Saison im Autofenster verbringen, verlieren ohne UV-beständige Farbsysteme sichtbar an Deckkraft. Wir weisen darauf hin, wenn ein Wunschmotiv mit sehr hellen Tönen für den Außeneinsatz ungeeignet ist, statt es kommentarlos zu drucken.

Textiles Zubehör verhält sich anders. Ein gewebtes Schlüsselband hält Nässe und Reibung besser aus als ein bedrucktes, das Motiv fällt dafür gröber aus. Bei Logos mit feiner Schrift ist der Sublimationsdruck auf Polyesterband die bessere Wahl, weil die Farbe bei 190 bis 205 °C in die Faser übergeht und beim Scheuern nicht abreibt.

Werbemittel zum Streuen bei Sponsoring und Vereinsfesten

Vereinssponsoring ist in Österreich ein eigener Verteilkanal mit eigenen Regeln.

Zeltfeste, Feuerwehrfeste, Laufveranstaltungen und Sportvereine in den Bundesländern erreichen ein Publikum, das ein Betrieb über klassische Werbeschaltungen kaum adressiert. Der Artikel wird dort nicht verkauft, er gehört zum Fest.

Mehrwegbecher sind hier der Klassiker. Ein Becher aus Polypropylen mit umlaufendem Dekor übersteht viele Spülgänge und bleibt oft jahrelang im Haushalt. Der rotative 360-Grad-Siebdruck legt das Motiv ohne sichtbaren Ansatz auf die gewölbte Fläche und trägt bis zu vier Sonderfarben.

Daneben funktionieren Regenponchos, Sitzkissen aus Schaumstoff, Schlüsselbänder mit integriertem Flaschenöffner und Startnummernbeutel für Laufbewerbe. Solche Teile werden am Veranstaltungstag tatsächlich gebraucht und bleiben deshalb im Gedächtnis.

Klären Sie Menge, Ausgabeort und Rücknahme vorab mit dem Veranstalter. Wer Streuware auf ein fremdes Gelände bringt, trägt die Verantwortung für das, was am Ende liegen bleibt, und das fällt auf den Sponsor zurück, nicht auf den Verein.

Streuartikel als Werbemittel für Lehrlingsmessen und Recruiting

Die duale Ausbildung macht Streuware zu einem Recruiting-Instrument, das in dieser Form nicht überall existiert.

Auf Berufsinformations- und Lehrlingsmessen in den Bundesländern stehen Betriebe neben Dutzenden Mitbewerbern und sprechen Jugendliche an, die Eltern und Lehrkräfte mitbringen. Der Artikel am Tisch übernimmt dabei eine doppelte Aufgabe: Er hält den Firmennamen bis zum Abend präsent und wandert danach in die Schultasche, wo er beim Ausfüllen der Bewerbung wieder auftaucht.

Bewährt haben sich Artikel mit Schulbezug. Notizbücher mit festem Deckel und 80 g/m² im Innenteil, Schreibgeräte mit sauber laufender Mine, Schlüsselbänder für den Spindschlüssel, Textilsackerl und wiederbefüllbare Trinkflaschen. Bunte Wegwerfware fällt bei dieser Zielgruppe durch, weil der Vergleich mit dem Nachbarstand unmittelbar stattfindet.

Bei Textilien für Lehrlinge fällt das Motiv größer aus als das übliche Brustlogo. Der Transferdruck im DTF-Verfahren bringt mehrfarbige Grafiken schon ab kleinen Stückzahlen auf Shirt und Kapuzenpulli, für hohe Auflagen bleibt der Siebdruck die haltbarere Wahl. Wer dieselbe Serie später als Mitarbeitergeschenke im Onboarding einsetzt, bestellt die Größenläufe gleich mit und spart sich eine zweite Einrichtung.

Tampondruck und Siebdruck: was Streuartikel technisch vertragen

Bei kleinen Gegenständen entscheidet die Oberfläche darüber, wie ein Artikel veredelt werden kann, nicht das Budget.

Der Tampondruck überträgt die Farbe aus einem gravierten Klischee über einen Silikontampon auf den Artikel. Er arbeitet auf gewölbten, konkaven und unregelmäßigen Flächen, hält bis zu vier PMS-Farben mit einer Passergenauigkeit von etwa 0,1 mm und ist ab rund 50 bis 100 Stück sinnvoll. Für Schreibgeräte, Feuerzeuge und Kunststoffanhänger bleibt er das Standardverfahren.

Der Siebdruck drückt die Farbe durch ein Gewebe direkt auf eine ebene Fläche. Auf Textil härtet Plastisolfarbe bei rund 160 °C aus, übersteht mehr als hundert Waschgänge, deckt auch auf dunklem Stoff und trifft Pantone-Töne so nah, wie es auf Gewebe möglich ist. Rentabel wird das Verfahren ab etwa 100 Stück, bei zylindrischen Artikeln in der rotativen Variante ab 100 bis 200 Stück.

Metall verlangt ein anderes Vorgehen. Die Faserlasergravur bei 1.060 nm brennt das Motiv dauerhaft in Edelstahl, Aluminium oder Messing, ohne Chemie und ohne Auftrag, und ist bereits ab einem Stück möglich. Auf poliertem Aluminiumguss versagt sie, weil der Strahl reflektiert wird; dort bleibt der Tampondruck die Lösung.

Polyester nimmt Sublimationsfarbe auf, die in die Faser eingeht und weder aufträgt noch aufreißt. Auf reiner Baumwolle funktioniert das chemisch nicht, dort arbeiten Siebdruck oder Direktdruck. Für gemischte Kleinserien auf schwierigen Untergründen bleibt der Transferdruck im DTF-Verfahren, bei 160 bis 170 °C in zehn bis fünfzehn Sekunden gepresst, mit einer Haltbarkeit von rund fünfzig Wäschen.

Farbtreue über das gesamte Los bedruckter Werbemittel

Bei fünftausend Stück fällt jede Farbabweichung auf, weil die Artikel nebeneinander liegen.

Drei Faktoren verschieben den Ton: der Rohstoff des Artikels, die Charge der Druckfarbe und die Grundfarbe des Untergrunds. Ein Blau auf naturweißem Kunststoff wirkt anders als dasselbe Blau auf Rezyklat mit grauem Grundton. Vor der Produktion legen wir deshalb einen Korrekturabzug vor und halten die Sonderfarbe schriftlich fest, damit die gesamte Serie im Corporate Design bleibt.

Pantone-Werte sind auf Papier definiert. Auf Gewebe und Kunststoff bleibt eine Annäherung, die im Siebdruck mit Plastisol enger ausfällt als mit Wasserfarbe. Wer eine Hausfarbe streng führt, sagt das besser früh: Orange und leuchtendes Grün brauchen auf dunklem Untergrund eine weiße Unterlage, sonst kippt der Ton ins Schmutzige.

Für Nachbestellungen gilt eine einfache Regel. Bestellen Sie die Gesamtmenge in einem Los und rufen Sie in Teilmengen ab. Eine zweite Produktion ein halbes Jahr später trifft den Ton meist, aber nicht immer exakt, weil sich Rohmaterialchargen ändern.

Nachhaltige Streuartikel als Werbemittel ohne Etikettenschwindel

Die häufigste Kritik an Streuware betrifft nicht das Material, sondern die Menge.

Ein Artikel, den niemand braucht, wird auch aus Recyclingkunststoff weggeworfen. Die erste Stellschraube ist deshalb die Auflage: lieber dreitausend brauchbare Stück als achttausend, von denen die Hälfte nach dem Event im Container landet.

Auf der Materialebene gibt es nachprüfbare Nachweise. Das Österreichische Umweltzeichen deckt mit der Richtlinie UZ 24 Druckerzeugnisse und mit UZ 69 Textilien ab, das EU Ecolabel wird von derselben Stelle geprüft. FSC und PEFC belegen die Herkunft von Papier und Holz, GRS den Recyclinganteil in Kunststoff und Textil, OEKO-TEX Standard 100 die Schadstoffprüfung, an deren Aufbau das Wiener Institut OETI als Mitbegründer beteiligt war.

Ein Zertifikat gilt immer für ein konkretes Produkt, nie für ein ganzes Sortiment. Wir nennen deshalb bei jedem Artikel das jeweilige Prüfzeichen und verzichten auf allgemeine Umweltversprechen, die sich im Ernstfall nicht belegen lassen.

Streuartikel mit Logo für Nikolo, Krampus und den Adventmarkt

Die Streumengen des Jahres konzentrieren sich in Österreich auf die sechs Wochen zwischen Ende November und Weihnachten.

Am Adventmarkt und am Christkindlmarkt läuft die Ausgabe über den Stand: bedruckte Punschhäferl, Zuckerl im personalisierten Packerl, Sackerl für den Einkauf. Ein Häferl aus Steinzeug mit Rundum-Dekor bleibt nach der Saison im Küchenkasten stehen und trägt Ihr Logo weiter, während der Flyer aus derselben Hand am Abend im Altpapier liegt.

Der Nikolo am 6. Dezember ist der zweite feste Termin, der Krampus am Abend davor der lautere. Beide eignen sich für kleine Aufmerksamkeiten an Kundenkinder und Mitarbeiterfamilien, meist als Süßigkeiten in individuell gestalteter Verpackung.

Planen Sie diese Aktionen im Spätsommer. Wer heuer erst im Oktober mit der Auswahl beginnt, hat bei einer Nachbestellung im Dezember keinen Spielraum mehr, weil die Veredelungskapazität im Herbst branchenweit ausgelastet ist. Für die Weihnachtsfeier selbst gilt ein anderer Zuschnitt: dort zählen wenige, wertigere Stücke statt Menge.

Werbeartikel zum Streuen im Alltag österreichischer KMU

Die heimische Wirtschaft ist von Klein- und Mittelbetrieben geprägt, und das prägt auch den Einkauf von Werbeware.

In vielen Betrieben gibt es keine eigene Marketingabteilung. Die Bestellung läuft über die Geschäftsführung, das Sekretariat oder den Vertrieb, oft zwischen zwei anderen Aufgaben. Was dann hilft, ist eine klare Empfehlung statt eines Katalogs mit tausend Positionen.

Der Markt selbst ist kleinteilig. Laut Wirtschaftskammer Österreich sind rund 802 Werbeartikelhändler eingetragen, überwiegend regionale Kleinanbieter je Bundesland. Der Verband der Werbemittelhändler Österreichs, der seit 1991 besteht, hat gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien mehrere Branchenstudien vorgelegt und für seine Mitglieder einen Code of Conduct verabschiedet.

Wer sich vor einer größeren Aktion einen Marktüberblick verschaffen will, findet ihn auf der marke[ding], der heimischen Fachmesse für Werbeartikel in Wien, Linz und Wels, die ausschließlich Einkäufern offensteht. Für Wirtschaftsdaten zur Einordnung bleibt Statistik Austria die verlässliche Quelle.

Werbewirksamkeit: Streuartikel als Werbemittel steuerlich betrachtet

In Österreich entscheidet nicht der Wert eines Artikels über die Absetzbarkeit, sondern seine Werbewirksamkeit.

Geschenke an Geschäftsfreunde zählen nach § 20 Abs. 1 Z 3 EStG 1988 grundsätzlich zu den Repräsentationsaufwendungen und sind damit nicht abzugsfähig. Eine Wertgrenze, unterhalb derer ein Präsent automatisch anerkannt würde, kennt das österreichische Steuerrecht nicht.

Entscheidend ist die Ausnahme in den Einkommensteuerrichtlinien 2000 (Rz 4810): Gegenstände, die zu Werbezwecken überlassen werden und geeignet sind, eine Werbewirkung zu entfalten, sind zur Gänze abzugsfähig. Die Richtlinien nennen dabei ausdrücklich Kalender und Kugelschreiber mit Firmenaufschrift. Ein Gegenstand mit sichtbar aufgebrachtem Logo fällt damit in eine andere Kategorie als ein unmarkierter Wein oder eine Bonbonniere, die nach Rz 4825 gar nicht absetzbar sind.

Auf der Umsatzsteuerseite gilt der Normalsatz von 20 %. Unentgeltliche Zuwendungen bleiben als Geschenke von geringem Wert bis 40 € netto je Empfänger und Kalenderjahr unbesteuert, wobei das eine reine Grenze der Umsatzsteuer ist und keine Grenze für den Abzug beim Gewinn. Ist eine Zuwendung ertragsteuerlich nicht abzugsfähig, sperrt § 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG zusätzlich den Vorsteuerabzug. Zuständig ist das Finanzamt Österreich als bundesweite Behörde.

Von der Steuerfrage zu trennen ist die Compliance. Zuwendungen an Entscheidungsträger fremder Unternehmen fallen unter § 309 StGB, der auf die Pflichtverletzung abstellt und keine Wertgrenze kennt. Bei Streuware ohne benannten Adressaten stellt sich diese Frage praktisch nicht, bei hochwertigen Einzelgeschenken sehr wohl. Diese Angaben dienen der Orientierung, für Ihren konkreten Fall halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Steuerberater.

Von der Musterfreigabe bis zur Anlieferung Ihrer Streuartikel

Jede Streuaktion beginnt mit zwei Angaben: Stückzahl und Termin.

Aus beiden ergibt sich, welche Produkte und welche Veredelung überhaupt in Frage kommen. Danach schicken wir eine Auswahl, auf Wunsch mit Handmuster, damit Sie Gewicht, Oberfläche und Verarbeitung selbst beurteilen können. Ein Produktfoto ersetzt diesen Griff nicht.

Für den Druck brauchen wir Ihr Logo als Vektordatei mit definierten Sonderfarben. Feine Linien und Verläufe werden auf einer Druckfläche von wenigen Quadratzentimetern unlesbar, deshalb passen wir das Motiv an und zeigen die Anpassung im Korrekturabzug. Erst nach Ihrer schriftlichen Freigabe geht das Los in Produktion.

Bei großen Mengen lohnt die Aufteilung in Abrufe. Sie bestellen einmal, lassen einen Teil sofort liefern und den Rest zum Termin. Das hält den Farbton über die gesamte Menge gleich und Ihr Lager frei. Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an, wir antworten mit einer Empfehlung, die zu Ihrer Stückzahl und Ihrem Anlass passt.