Schnaps und Likör selbst gestalten
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FAQ - Schnaps mit eigenem Etikett
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Schnaps und Likör selbst gestalten: was auf der Flasche zählt
Eine 350-Milliliter-Flasche Obstbrand bleibt in einem Haushalt länger stehen als jeder Kalender an der Wand hängt. Sie wird nicht an einem Abend geleert, sondern in Stamperl-Portionen ausgeschenkt, über Monate, fast immer im Beisein von Gästen.
Daraus ergibt sich der Werbewert. Nicht der Inhalt trägt Ihre Marke, sondern Etikett und Gravur, und beide bleiben so lange sichtbar, wie die Flasche im Regal steht. Wer Schnaps und Likör selbst gestalten lässt, kauft deshalb weniger ein Getränk als eine Werbefläche mit sehr langer Standzeit.
In Österreich kommt die Brenntradition dazu. Vom Marillenbrand aus der Wachau über die steirische Vogelbeere bis zum Zirbenlikör aus Tirol hat fast jedes Bundesland eine Spirituose, die Empfänger sofort einordnen können. Ein Präsent mit regionalem Bezug erspart die Erklärung, warum gerade dieses Produkt gewählt wurde.
Für die Beschaffung heißt das: Sie entscheiden über drei Ebenen getrennt. Erstens den Brand oder Likör selbst, zweitens die Veredelung der Flasche, drittens die Verpackung. Diese Ebenen lassen sich in ganz unterschiedlichen Qualitätsstufen kombinieren, ohne dass das Ergebnis zusammengewürfelt wirkt.
Die heimische Werbemittelbranche ist dabei klein und regional aufgestellt. Bei der WKO sind rund 802 Werbeartikelhändler eingetragen, der VÖW vertritt die Branche seit 1991, und auf der marke[ding] in Wien, Linz und Wels wird ausschließlich mit Einkäufern gesprochen.
Schnaps mit eigenem Etikett: Pflichtangaben und Schauseite trennen
Das Etikett einer Spirituose ist strenger geregelt als eine Textilbrust, aber freier als das Etikett einer Weinflasche.
Vorgeschrieben sind die Verkehrsbezeichnung der Spirituosenkategorie, der Alkoholgehalt in Volumenprozent, die Nennfüllmenge, der Abfüller und die Losnummer. Anders als bei Wein und Schaumwein verlangt das Unionsrecht für Spirituosen bislang keine Nährwertdeklaration und kein Zutatenverzeichnis auf der Flasche.
Wir trennen deshalb konsequent in zwei Etiketten. Vorne stehen Logo, Anlass und Widmung, hinten die Pflichtangaben in fester Struktur. Das hat einen praktischen Nebeneffekt: Derselbe Brand lässt sich mit fünf unterschiedlichen Frontetiketten abfüllen, etwa je Standort oder je Kundengruppe, während die Rückseite unverändert bleibt.
Bei der Materialwahl entscheidet die Oberfläche über die Wirkung. Naturpapier nimmt Farbe leicht auf, wirkt handwerklich und passt zu Bränden aus Kleinbrennereien, verliert aber Haarlinien. Gestrichene Papiere geben feine Serifen sauber wieder. Folienetiketten halten Kondensfeuchte aus, was bei gekühlt servierten Likören zählt.
Ein Punkt aus der Produktion: Kleine Flaschen haben stark gewölbte Flanken. Ein Etikett, das am Datenblatt passt, wirft am Originalartikel Falten an den Rändern. Wir nehmen das Format daher immer an der echten Flasche ab.
Brand, Geist und Likör selbst gestalten: die Kategorien im Sortiment
Die drei Begriffe sind rechtlich definiert und nicht austauschbar, was im Einkauf regelmäßig zu Missverständnissen führt.
Ein Brand entsteht aus vergorener Maische. Die Frucht bringt ihren eigenen Zucker mit, wird vergoren und anschließend destilliert. Marille, Zwetschke, Birne und Apfel funktionieren so, und Obstbrände müssen mindestens 37,5 Volumenprozent aufweisen.
Ein Geist geht einen anderen Weg. Früchte mit wenig Zucker, etwa Himbeere, Vogelbeere oder Haselnuss, ergeben zu wenig Alkohol für eine eigene Vergärung. Sie werden in neutralem Alkohol eingelegt und danach destilliert. Der personalisierte Haselnussschnaps, der in Geschenksets so oft auftaucht, ist in aller Regel genau das.
Der Likör wiederum ist gesüßt. Vorgeschrieben sind mindestens 100 Gramm Zucker je Liter und mindestens 15 Volumenprozent. Kräuter, Nuss, Marille und Zirbe sind die Klassiker im heimischen Regal.
Für die Auswahl heißt das: Brände sprechen ein erfahrenes Publikum an und vertragen die kleine Flasche. Liköre erreichen breitere Empfängerkreise, weil sie milder wirken und sich pur bei Zimmertemperatur trinken lassen. Wer Kundengeschenke für gemischte Kreise plant, kombiniert beides im selben Packerl.
Spirituosenflaschen mit Gravur: was der CO2-Laser auf Glas leistet
Glas lässt sich nicht fräsen, es wird gelasert. Der CO2-Laser arbeitet bei 10.600 Nanometern, einer Wellenlänge, die von mineralischen und organischen Oberflächen aufgenommen wird, und trägt die oberste Glasschicht ab.
Das Ergebnis ist eine matte, helle Struktur ohne Farbe. Sie verändert sich nicht, weil kein Pigment im Spiel ist: keine Kante, die abblättert, kein Ton, der unter UV-Licht kippt. Auf dunklem Flaschenglas steht die Gravur mit hohem Kontrast, auf klarem Glas wirkt sie zurückhaltender und braucht etwas größere Schriftgrade.
Gestalterisch gilt eine einfache Regel: Flächen funktionieren besser als Haarlinien. Ein Logo mit sehr dünnen Strichen verliert an Definition, ein flächiges Zeichen gewinnt. Verläufe lassen sich nur über ein Raster andeuten.
Die Gravur bringt eine Eigenschaft mit, die kein Etikett hat: Sie überlebt das Ausspülen. Wird die leere Flasche später als Karaffe oder Ölflasche weiterverwendet, bleibt Ihr Zeichen erhalten, während ein Papieretikett längst abgelöst ist.
Für umlaufende Motive und mehrere Farben greifen wir stattdessen zur Siebdruck-360-Technik oder zum Tampondruck, der bis zu vier Pantone-Farben mit einer Passergenauigkeit von ±0,1 Millimeter aufbringt.
Flaschenformate für personalisierte Schnäpse und Liköre
Für Spirituosen gibt die EU feste Nennfüllmengen vor. Gebräuchlich sind 100, 200, 350, 500, 700 und 1000 Milliliter; Kleinflaschen unter 100 Milliliter fallen nicht unter diese Vorgabe, weshalb Miniaturen mit 20 oder 40 Milliliter frei gestaltbar bleiben.
Diese Skala deckt sich gut mit den Empfängerkreisen im B2B.
Die Miniatur ist das Format für Messen und Veranstaltungen. Sie passt in ein Kuvert, wiegt wenig und lässt sich in Serie ausgeben. Die Etikettenfläche bleibt allerdings klein: Logo und ein kurzer Schriftzug, mehr trägt sie nicht.
Mittlere Formate um 200 und 350 Milliliter sind der Normalfall für Kundengeschenke zum Jahresende. Sie wirken vollwertig, bleiben im Gewicht versandfreundlich und lassen sich zu zweit oder zu dritt in ein Holzkisterl setzen.
Die 500er und die 700er Flasche sind das Format für Schlüsselkunden und Jubiläen. Hier lohnt die Kombination aus graviertem Flaschenkörper und gedrucktem Frontetikett, weil beide Veredelungen genug Platz bekommen.
Ein Hinweis zum Gewicht: Eine 700er Flasche mit schwerem Boden bringt gefüllt gut über ein Kilogramm auf die Waage. Bei hundert Empfängern wird daraus eine Palettenfrage und keine Paketfrage.
Verschluss, Kapsel und Anhänger an der selbst gestalteten Likörflasche
Der Verschluss entscheidet mit darüber, wie das Präsent beim Öffnen wirkt.
Naturkork mit Holzgriff ist bei Bränden die übliche Wahl, weil er sich mehrfach schließen lässt und beim Ziehen ein Geräusch macht, das zum Anlass passt. Der Griffkopf aus Holz lässt sich mit dem CO2-Laser gravieren, was eine zweite, sehr kleine Werbefläche ergibt. Schraubverschlüsse sind dichter und transportsicherer, wirken dafür nüchterner.
Über den Verschluss kommt oft eine Kapsel oder ein Siegel. Schrumpfkapseln aus Kunststoff sind die schlichte Variante, Zinnkapseln und Siegellack mit Prägung heben die Flasche sichtbar an. Wachs verträgt allerdings weder Hitze im Lager noch stundenlange Autofahrten im Sommer.
Der Flaschenanhänger ist das am stärksten unterschätzte Element. Ein Kartonanhänger am Flaschenhals trägt die persönliche Widmung, ohne das Etikett zu überfrachten, und er lässt sich in Kleinstauflagen variieren: dreißig Anhänger mit dreißig Namen kosten kaum mehr als dreißig gleiche.
Dazu kommt die Umverpackung. Ein Sackerl aus Kraftpapier reicht für die Übergabe am Messestand. Ein Holzkisterl mit Schiebedeckel und Lasergravur ist die Stufe für Partner, bei denen die Verpackung Teil der Geste ist.
Personalisierter Haselnussschnaps und regionale Brände aus den Bundesländern
Regionalität ist bei Spirituosen kein Marketingargument, sondern eine Geschmacksfrage: Die Rohstoffe wachsen dort, wo sie wachsen.
Die Wachauer Marille ist der bekannteste Fall. Ihr Brand ist blumig, eher weich und funktioniert auch bei Empfängern, die sonst wenig Hochprozentiges trinken. Für einen Betrieb aus Niederösterreich ist das ein naheliegendes Präsent, weil die Herkunftsgeschichte in einem Satz erzählt ist.
Die Steiermark bringt die Vogelbeere ein, herb und deutlich fordernder, ein Brand für erfahrene Empfänger. Aus Tirol und Salzburg kommt die Zirbe, die als Likör mit ihrer harzigen, leicht süßen Note breiter ankommt denn als klarer Brand.
Der personalisierte Haselnussschnaps mit Lasergravur ist der Kompromisskandidat: nussig, mild, ohne scharfe Kante. Damit ist er die verlässliche Wahl für gemischte Empfängerkreise, etwa im Kundenstock eines Wiener Bankhauses oder einer Kanzlei mit breitem Mandantenkreis.
Bei allen Regionalbezügen bleibt eine Regel: Auf das Etikett kommt nur, was der Abfüller belegen kann. Eine Herkunftsangabe, die nicht stimmt, fällt unter § 2 UWG und ist als irreführende Geschäftspraktik angreifbar.
Likör mit eigenem Etikett für Gastronomie und Hotellerie
Für Betriebe mit Gästekontakt ist der eigene Likör kein Werbeartikel im engeren Sinn, sondern ein Verkaufsartikel mit Werbewirkung.
Ein Hotel in Tirol, das seinen Zirbenlikör mit Hausetikett an der Rezeption stehen hat, verkauft ein Andenken und schickt sein Logo gleich mit nach Hause. Der Buschenschank im Burgenland macht dasselbe mit dem Nusslikör, das Kaffeehaus in Graz mit einem Kräuterbitter.
Zwei Punkte unterscheiden diesen Einsatz vom klassischen Kundengeschenk. Erstens ist die Auflage kleiner und wiederkehrend, was für den Digitaldruck beim Etikett und gegen Werkzeuge mit hohen Rüstkosten spricht. Zweitens muss das Etikett verkaufsfähig sein und alle Pflichtangaben korrekt tragen, weil die Flasche über die Kassa geht.
Sinnvoll ist eine Etikettenfamilie statt eines Einzeletiketts: gleiche Gestaltungslogik, wechselnde Sorte und Farbe. So entsteht im Regal eine erkennbare Reihe, und Nachdrucke einzelner Sorten bleiben unabhängig voneinander möglich.
Für die Jause im eigenen Betrieb gilt dasselbe im Kleinen. Ein Stamperl-Set mit graviertem Glas neben der Flasche macht aus dem Getränk ein Ritual, das ohne Erklärung funktioniert.
Schnaps und Likör selbst gestalten: Anlässe von Nikolo bis Firmenjubiläum
Der Kalender im heimischen B2B ist am Jahresende dicht, und Spirituosen spielen dort ihre stärkste Rolle.
Der Nikolo am 6. Dezember ist der erste Termin mit Geschenkcharakter, oft intern und in kleiner Form: eine Miniatur im Packerl, dazu ein Zuckerl. Der Krampus am Vorabend wird selten für Kundengeschenke genutzt, taucht aber in der Gestaltung auf, wenn ein Betrieb mit Augenzwinkern arbeiten will.
Rund um Adventmarkt und Christkindlmarkt verschiebt sich der Bedarf zum Punschsortiment. Liköre mit wärmender Note gehen in dieser Phase spürbar besser als klare Brände.
Die Weihnachtsfeier ist der Anlass, bei dem gravierte Flaschen als Mitarbeitergeschenke ausgegeben werden, häufig mit Namensgravur oder Jahreszahl. Im Jänner folgt die ruhigere Phase mit Jahresrückblicken und Neujahrsgrüßen.
Über das Jahr verteilt bleiben Firmenjubiläen, Standorteröffnungen, Vertragsabschlüsse und Dienstjubiläen. Für diese Termine lohnt eine Grundgestaltung, die nur in der Widmung wechselt: einmal angelegt, mehrfach bespielt, ohne dass heuer für jeden Anlass ein neues Layout entsteht.
Übersicht: Spirituosen mit eigenem Etikett nach Empfängerkreis
Die folgende Zuordnung fasst zusammen, welche Kombination aus Sorte, Format und Veredelung sich in der Praxis bewährt hat.
| Empfängerkreis | Sorte | Format | Veredelung |
|---|---|---|---|
| Messekontakt am Stand | milder Kräuterlikör | Miniatur mit 20 bis 40 ml | Etikett im Digitaldruck |
| Bestandskunde | Marillenbrand | 200 ml | Frontetikett und Anhänger |
| Schlüsselkunde und Partner | Zirbenlikör oder Vogelbeerbrand | 500 ml | Lasergravur und Etikett |
| Belegschaft zur Weihnachtsfeier | Haselnussschnaps | 100 ml im Set | Gravur mit Namen |
| Geschäftsführung und Beirat | alter Obstbrand im Holzfass gereift | 700 ml | Gravur, Siegel und Holzkisterl |
| Gastronomie und Hotellerie | Hauslikör nach eigenem Rezept | 350 ml | Etikettenfamilie im Digitaldruck |
Die Tabelle ist ein Ausgangspunkt und kein Korsett.
Schnaps und Likör als Firmengeschenk: Jugendschutz und Compliance
Alkohol im Firmengeschenk verlangt zwei Prüfungen, die nichts miteinander zu tun haben.
Die erste betrifft das Alter. Gebrannte Getränke dürfen in Österreich erst ab 18 Jahren abgegeben werden, geregelt in den Jugendschutzgesetzen der Bundesländer. Für Betriebe mit Lehrlingen heißt das konkret: Ein einheitliches Weihnachtspackerl mit Schnaps für die gesamte Belegschaft geht sich nicht aus.
Die zweite Prüfung betrifft die Empfängerseite. Viele Häuser, besonders im öffentlichen Bereich und in der Finanzbranche, haben interne Richtlinien zur Annahme von Geschenken. Eine kurze Rückfrage vor dem Versand erspart die Retoure.
Rechtlich streng ist Österreich bei Vorteilszuwendungen im geschäftlichen Verkehr. Die Bestechlichkeit im privaten Sektor regelt § 309 StGB ohne jede Wertgrenze: Maßgeblich ist die Pflichtwidrigkeit der Handlung, nicht der Preis des Präsents. Die viel zitierte 100-Euro-Marke betrifft ausschließlich Amtsträger, und auch dort können geringere Beträge strafbar sein.
Schnaps mit eigenem Etikett steuerlich richtig einordnen
Für Zuwendungen an Geschäftsfreunde kennt das österreichische Steuerrecht keine Wertgrenze, sondern eine Qualitätsfrage.
Ausgangspunkt ist § 20 Abs. 1 Z 3 EStG: Repräsentationsaufwendungen sind grundsätzlich nicht abzugsfähig. Entscheidend ist allein die Werbewirksamkeit der Zuwendung.
Bei Spirituosen wird dieser Unterschied besonders sichtbar. Die EStR 2000 führen in Rz 4825 übliche Geschenke ohne Werbeaufschrift an, ausdrücklich auch Spirituosen, und behandeln sie als nicht abzugsfähig. Rz 4810 stellt dem Gegenstände mit Firmenaufschrift gegenüber, die einen Werbezweck erfüllen und voll abzugsfähig sind. Zwischen der anonymen Flasche und derselben Flasche mit Ihrem Zeichen liegt steuerlich also der gesamte Abzug.
Zur Umsatzsteuer: Der Normalsatz beträgt 20 Prozent und gilt für alkoholische Getränke. Für unentgeltliche Zuwendungen zieht die Verwaltung eine Grenze von 40 Euro netto je Empfänger und Kalenderjahr. Das ist eine umsatzsteuerliche Größe und keine Abzugsgrenze beim Gewinn.
Bei der eigenen Belegschaft gelten eigene Beträge: 365 Euro jährlich im Rahmen von Betriebsveranstaltungen, 186 Euro für Sachzuwendungen. Die Beurteilung des Einzelfalls gehört zu Ihrem Steuerberater, zuständige Behörde ist das Finanzamt Österreich.
Nachhaltige Spirituosenflaschen mit Gravur und Etikett
Glas ist beim Thema Kreislauf im Vorteil, solange die Flasche sortenrein im Altglas landet.
Kritisch sind die Beigaben. Eine Schrumpfkapsel aus Kunststoff und ein Etikett mit metallisierter Trägerfolie erschweren die Verwertung, während Papieretiketten mit ablösbarem Kleber sowie Kapseln aus Zinn oder Papier unproblematischer sind.
Beim Druck ist das Österreichische Umweltzeichen der greifbarste Nachweis. Die Richtlinie UZ 24 betrifft Druckerzeugnisse und lässt sich auf Etiketten, Anhänger und Kartonagen anwenden. Das EU Ecolabel wird vom selben Institut betreut und folgt derselben Logik. Beide bewerten die Umweltwirkung eines Produkts, nicht seine Herkunft.
Ein zweiter Hebel liegt in der Zweitverwendung. Eine gravierte Flasche mit Bügelverschluss wird nach dem Leeren zur Karaffe oder Ölflasche, und mit ihr bleibt Ihr Zeichen im Haushalt. Das ist ökologisch wie werblich der beste Fall, weil Nutzungsdauer und Sichtbarkeit in dieselbe Richtung laufen.
Muster, Daten und Korrekturabzug für selbst gestaltete Flaschen
Für Etikett und Gravur brauchen wir Ihr Logo als Vektordatei, also EPS, AI oder PDF mit eingebetteten Schriften. Eine Bilddatei aus der Signatur oder von der Website reicht für eine Gravur nicht aus, weil der Laser Konturen abfährt und keine Pixel interpretiert.
Farbig gedruckte Etiketten legen wir in CMYK an, Sonderfarben nach Pantone. Für die Gravur gilt eine andere Logik: Sie ist einfarbig, weshalb wir mehrfarbige Zeichen vorher in eine Ein-Ton-Variante übersetzen und Ihnen diese zur Freigabe schicken.
Vor der Serie steht der Korrekturabzug. Bei Etiketten ist das ein digitales Layout mit Maßangaben, bei Gravuren empfehlen wir zusätzlich ein physisches Muster am Originalglas, weil der Kontrast je nach Glasfarbe und Wandstärke unterschiedlich ausfällt.
Planen Sie die Abstimmung früh. Zwischen Oktober und Dezember arbeiten Brennereien und Veredelung gleichzeitig am Limit, und die Abfüllung ist der Schritt, der sich am wenigsten beschleunigen lässt. Wer im Spätsommer beginnt, hat Zeit für ein Muster und eine zweite Korrekturschleife.
Ihr Angebot erstellen wir kostenlos, samt Empfehlung zu Sorte, Format und Veredelung. Schicken Sie uns Anlass, Stückzahl und Empfängerkreis über das Anfrageformular.









