Mantel mit Logoaufdruck

Ein Mantel mit Logoaufdruck begleitet Ihr Team dort, wo der erste Eindruck entsteht: am Empfang und draußen am Stand. Die Länge macht den Unterschied zur Jacke. Wollwalk, Trench, Steppmantel und Regenmantel verlangen jeweils eine eigene Veredelung. Wir wählen das Verfahren nach Gewebe, Beschichtung und Futter, damit bestickte Mäntel auch nach Jahren noch sauber aussehen.
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FAQ - Mantel besticken

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Mantel mit Logoaufdruck: warum die Länge alles ändert

Ein Mantel endet unterhalb der Hüfte, und diese zusätzlichen dreißig Zentimeter Stoff verändern seine Rolle im Unternehmen.

Eine Jacke ist Ausrüstung. Ein Mantel ist Auftritt. Er wird über dem Sakko getragen, er bleibt beim Kundentermin oft an, und er ist das erste Kleidungsstück, das ein Gast am Empfang wahrnimmt. Wer sein Team damit ausstattet, entscheidet weniger über Wetterschutz als über das Bild, das nach dem Gespräch hängen bleibt.

Daraus folgt eine andere Herangehensweise an die Veredelung. Ein großflächiger Rückendruck, der auf einer Warnjacke selbstverständlich ist, wirkt auf einem Wollmantel deplatziert. Auf personalisierten Mänteln arbeiten wir kleiner, präziser und an Stellen, die auch im geschlossenen Zustand sichtbar bleiben.

Der typische Auftraggeber in Österreich ist ein KMU mit zehn bis achtzig Beschäftigten: Hotel, Autohaus, Bank, Weingut, Immobilienbüro. Die Stückzahlen sind überschaubar, die Ansprüche an die Verarbeitung hoch, und die Kleidungsstücke bleiben mehrere Saisonen in Verwendung. Ein Mantel, der drei Winter durchhält, ist als Werbeträger kalkulierbarer als jedes kurzlebige Werbemittel. Personalisierte Mäntel sind eine Anschaffung, keine Aktion.

Wollwalk, Gabardine und Steppware: Stoffe für bedruckte Mäntel

Vor jeder Entscheidung über Technik und Platzierung steht der Stoff. Er bestimmt, wie sich ein Mantel überhaupt personalisieren lässt.

Wollwalk und Loden sind gewalkte Wollgewebe, dicht gefilzt, in Mantelqualität meist zwischen 450 und 600 g/m². Sie sind windfest, nehmen Feuchtigkeit auf, ohne sofort nass zu wirken, und tragen einen leichten Flor an der Oberfläche. Für die Stickerei ist dieser Flor der entscheidende Faktor, für den Druck ist er ein Ausschlussgrund.

Der Trenchcoat besteht klassisch aus dicht gewebter Baumwollgabardine mit wasserabweisender Ausrüstung, in der Regel um 280 bis 320 g/m². Die glatte Oberfläche nimmt Stickerei und Transferdruck gleichermaßen an.

Steppmäntel arbeiten mit einer Polyamid- oder Polyesteraußenlage über einer Wattierung. Hier liegt die Schwierigkeit im Aufbau: Die Nadel darf die Kammern nicht öffnen, sonst tritt Füllung aus. Regenmäntel wiederum tragen eine PU-Beschichtung auf der Innenseite und verschweißte Nähte, und jede zusätzliche Durchstichstelle ist ein Risiko für die Dichtheit.

Strick- und Sweatmäntel aus Baumwollmischungen sind der weichste Fall im Sortiment. Sie vertragen Siebdruck, Stickerei und Transfer, verlieren aber schneller die Form als ein gewalktes Tuch.

Manteltypen im Überblick: Material, Einsatz und Veredelung

Sechs Mantelfamilien decken den größten Teil der Anfragen ab, und jede hat ihr eigenes Veredelungsfenster.

ManteltypMaterial und GewichtTypischer EinsatzEmpfohlene Veredelung
Wollwalk- und LodenmantelGewalkte Wolle, 450 bis 600 g/m²Empfang, Hotellerie, GeschäftsleitungStickerei mit Abdeckvlies
TrenchcoatBaumwollgabardine, 280 bis 320 g/m²Vertrieb, Immobilien, Bankenplatz WienStickerei, Transferdruck
Steppmantel in LangformPolyamid mit WattierungTrockene Kälte, Logistik, AußendienstStickerei auf dem Steg, Transferdruck
Regen- und WettermantelBeschichtetes Polyester, verschweißte NähteAdventmarkt, Winterdienst, BaustellenbesuchTransferdruck bei reduzierter Temperatur
Parka mit KapuzePolyester, gefüttert, wasserabweisendVeranstaltungen, Seilbahn, KassaStickerei, Transferdruck
Strick- und SweatmantelBaumwollmischung, 300 bis 400 g/m²Handel, Studio, freizeitnahe TeamsSiebdruck, Stickerei

Die Empfehlung in der rechten Spalte hängt am Aufbau des Stoffes. Beschichtung, Wattierung und Futter bestimmen, welches Verfahren überhaupt in Frage kommt, und die Empfehlung verschiebt sich, sobald ein Modell eine Membran mehr mitbringt.

Gemischte Ausstattungen sind der Regelfall. Der Empfang trägt Wollwalk, der Außendienst einen Steppmantel, das Standpersonal im Dezember den langen Regenmantel. Für die Veredelung bedeutet das drei unterschiedliche Verfahren bei identischem Zeichen. Jedes Modell ist einzeln personalisierbar, das Gesamtbild bleibt trotzdem einheitlich.

Mäntel besticken: Flor, Abdeckvlies und Stichdichte

Auf gewalkter Wolle sinkt eine normal gestickte Kontur ein und wird unscharf.

Die Lösung ist ein wasserlösliches Abdeckvlies, das vor dem Sticken über den Flor gelegt wird und beim ersten Kontakt mit Wasser rückstandslos verschwindet. Es hält die Fasern unten, sodass feine Linien und kleine Serifen stehen bleiben. Unter dem Stoff arbeitet ein Stickvlies, das die Dehnung aufnimmt.

Beim Mantel kommt eine zweite Hürde dazu: Das Futter ist häufig rundum geschlossen eingenäht, und der Rahmen bekommt die Oberlage dann nicht allein zu fassen. Bei solchen Modellen verlagern wir das Motiv auf eine erreichbare Position oder setzen ein separat besticktes Emblem auf, das anschließend aufgenäht wird.

Die Brustposition folgt einem einfachen Maß: rund 8 mal 8 Zentimeter auf der linken Seite, etwa eine Handbreit unter der Schulternaht. Bis zu zwölf Garnfarben sind möglich, und eine sauber programmierte Stickerei übersteht weit über hundert Pflegezyklen.

Auf 3D-Stickerei verzichten wir hier bewusst. Der Schaumstoff mit zwei bis vier Millimetern Stärke gehört auf Hauben und schwere Sweatjacken, auf einem Reverskragen trägt er auf und stört die Falllinie.

Beim Garn entscheidet der Glanzgrad. Mattes Viskosegarn wirkt auf Wolle wertiger, Polyestergarn ist reibfester und die bessere Wahl für täglich getragene, personalisierte Mäntel.

Logoaufdruck auf Mänteln: welche Drucktechnik wirklich hält

Für den Druck auf einem fertig konfektionierten Mantel bleibt in der Praxis der Transferdruck.

Siebdruck setzt eine plane, frei zugängliche Fläche voraus. Ein Mantel bringt Futter, Taschenbeutel, Knopfleisten und Nahtzugaben mit, die sich nicht flach auf den Drucktisch legen lassen. Nur bei ungefütterten Strick- und Sweatmänteln arbeiten wir damit, dann mit Plastisolfarbe, die bei rund 160 °C aushärtet und danach über hundert Wäschen hält.

Sublimation scheidet auf Wolle und auf dunklen Geweben aus, weil die Farbe nur in helles Polyester einziehen kann. Der Digitaldruck auf Baumwolle scheitert an derselben Materialfrage, sobald die Außenlage aus Polyamid besteht.

Bleibt der Transferdruck im DTF-Verfahren. Das individuell gestaltete Motiv wird auf eine Folie gedruckt, mit Schmelzkleber versehen und bei etwa 160 bis 170 °C in zehn bis fünfzehn Sekunden aufgebracht. Auf beschichteten Regenmänteln senken wir Temperatur und Anpressdruck und prüfen die Einstellung vorab an einem Musterteil, weil PU-Beschichtungen bei zu viel Hitze glänzen oder sich wellen.

Ein Mantel mit Logoaufdruck hält bei sachgemäßer Pflege rund fünfzig Wäschen. Das ist weniger als eine Stickerei, genügt aber für ein Kleidungsstück, das selten in die Maschine wandert. Für kleine Auflagen ist der Aufdruck der schnellste Weg, einen Mantel zu personalisieren.

Positionen für Mäntel mit Logo: Revers, Ärmel und Rückenpasse

Die linke Brustseite ist beim personalisierten Mantel nicht automatisch die beste Stelle.

Bei Modellen mit breitem Reverskragen verschwindet ein Brustlogo unter dem umgeschlagenen Stoff, sobald der Mantel offen getragen wird. Wir setzen das Zeichen dann tiefer oder verlagern es auf den Ärmel, rund drei Zentimeter oberhalb der Manschette. Diese Position bleibt beim Gestikulieren im Gespräch sichtbar und wirkt zurückhaltender als jede Markierung auf der Brust.

Die Rückenpasse ist dem Außeneinsatz vorbehalten. Für Standpersonal, Winterdienst oder Verkehrslenkung ist ein Schriftzug über die ganze Breite die einzige Markierung, die auf zwanzig Meter gelesen wird.

Zwei weitere Möglichkeiten werden selten genutzt und wirken gerade deshalb: ein gesticktes Namensschild im Innenfutter, das beim Ablegen an der Garderobe auftaucht, und ein lasergravierter Lederpatch am Ärmelansatz. Der CO2-Laser mit 10.600 Nanometern Wellenlänge wird von organischem Material aufgenommen und brennt die Kontur ohne Chemie ein.

Nicht markiert werden Knopfleisten, Gehschlitz und der Bereich über Taschenöffnungen. Dort liegt der Stoff doppelt oder wird ständig bewegt, und beides zerstört ein Motiv innerhalb einer Saison.

Passform beim Mantel mit Logo: Schnitt, Ärmellänge und Bewegungsfreiheit

Ein Mantel wird über anderer Kleidung getragen, und das verschiebt jede Größentabelle.

Wer im Sakko oder im Kostüm arbeitet, braucht in der Brustweite mehr Spielraum, als die reine Konfektionsgröße vorgibt. Manche Hersteller kalkulieren diese Zugabe bereits ein, andere nicht, und der Unterschied fällt erst auf, wenn zwanzig Stück geliefert sind. Ein Musterteil in zwei Größen vor der Serienbestellung erspart diese Überraschung.

Die Ärmellänge ist der zweite kritische Punkt. Sie soll den Handrücken zur Hälfte bedecken, wenn der Arm hängt. Bei einem zu kurzen Ärmel rutscht die Hemdmanschette heraus, und genau darüber sitzt häufig die Markierung.

Damen- und Herrenschnitte unterscheiden sich beim Mantel stärker als beim T-Shirt: Schulterbreite, Taillierung und Knopfleiste laufen anders. Wir prüfen deshalb für jede Schnittvariante getrennt, wo das gestickte Zeichen sitzt, damit es auf beiden Modellen auf gleicher Höhe erscheint und im Team einheitlich wirkt.

Für stehende Tätigkeiten im Freien empfehlen wir einen Gehschlitz oder eine Kellerfalte im Rücken. Ohne diese Zugabe spannt der Stoff beim Ausschreiten, und ein Mantel, der beim Gehen stört, hängt nach zwei Wochen im Kasten.

Mäntel mit Logo im Gästekontakt: Hotellerie, Handel und Tourismus

Im Gästekontakt ist der Mantel oft das einzige Kleidungsstück, das ein Besucher überhaupt zu sehen bekommt.

Portier und Concierge eines Wiener Stadthotels stehen im Winter mehrmals täglich vor der Tür, nicht dahinter. In Salzburg und Innsbruck gilt dasselbe für Empfangsteams im Corporate Design, für Skiverleih und Seilbahnkassa. Ein gepflegter Wollmantel mit dezent gesticktem Hauszeichen ersetzt dort jede Beschilderung.

Im Handel und in der Immobilienbranche zählt ein anderer Aspekt. Besichtigungen finden bei jedem Wetter statt, und der Makler steht mit dem Interessenten eine halbe Stunde im Freien. Ein bedruckter Mantel arbeitet in dieser Zeit als Visitenkarte.

Weingüter im Weinviertel und in der Wachau führen ihre Verkostungen im Frühjahr und im Herbst teils im Keller, teils im Freien durch. Hier bewährt sich der leichte Trench mehr als der schwere Steppmantel, weil das Personal ständig zwischen zehn und zwanzig Grad wechselt.

Auf der marke[ding] in Wien und Linz zeigt sich derselbe Effekt am Stand: Wer den Standplatz verlässt, um einen Besucher zu begleiten, bleibt im Mantel erkennbar. Werbeartikel im Kleinformat bleiben am Tisch liegen, das Kleidungsstück geht mit.

Bedruckte Mäntel für Adventmarkt, Christkindlmarkt und Winterdienst

Zwischen Mitte November und dem 24. Dezember stehen tausende Beschäftigte acht Stunden am Stück im Freien.

Der lange Schnitt hat hier einen spürbaren Vorteil gegenüber der Jacke. Er deckt die Oberschenkel ab, also jene Zone, die am Glühweinstand als erste auskühlt. Mit wattiertem Futter und wasserabweisender Außenlage ist der Mantel dem Parka bei stehender Tätigkeit überlegen.

Rund um Nikolo am 6. Dezember und die Krampusläufe am Vorabend wechselt das Standpersonal häufig. Einheitlich veredelte Mäntel machen sofort erkennbar, wer zum Betrieb gehört, und ersparen der Standleitung die Erklärung. Für Betriebe im Winterdienst kommt die Sichtbarkeit dazu: Dann arbeiten wir mit reflektierenden Elementen und markieren ausschließlich die vom Hersteller freigegebenen Flächen, damit die Schutzwirkung erhalten bleibt.

Die Bestellung personalisierter Wintermäntel fällt üblicherweise in den Spätsommer. Wer erst im November anfragt, findet den Größenlauf beim Lieferanten selten vollständig vor, und Nachbestellungen einzelner Größen ziehen sich dann bis in den Jänner.

Futter, Reparatur und Umweltzeichen bei personalisierten Mänteln

Die ökologisch stärkste Eigenschaft eines Mantels ist seine Lebensdauer.

Ein Kleidungsstück, das acht Winter getragen wird, schlägt jede Rechnung eines billigen Ersatzkaufs. Wir achten deshalb auf Details, die Reparaturen möglich machen: nachnähbare Knöpfe, ein austauschbares Futter und Nahtzugaben, die eine Änderung erlauben.

Bei den Materialien ist recyceltes Polyester im Futter und in der Wattierung inzwischen verbreitet, der Global Recycled Standard weist den Anteil nach. Für die Schadstoffprüfung ist OEKO-TEX STANDARD 100 die gängigste Grundlage, mitbegründet vom Wiener OETI. Für Textilien besteht mit dem Österreichischen Umweltzeichen nach der Richtlinie UZ 69 ein staatlich getragenes Kennzeichen, das im Inland hohes Vertrauen genießt, und das EU Ecolabel wird von derselben Stelle geprüft.

Diese Zeichen bewerten Umwelteigenschaften und Schadstofffreiheit, keine Herkunft. Genau darin liegt ihre Belastbarkeit: Sie sagen etwas über das Produkt aus, nicht über eine Landkarte. Wer Firmenkleidung nach solchen Kriterien auswählt, argumentiert im CSR-Bericht mit Prüfberichten statt mit Absichtserklärungen.

Reinigung und Pflege bestickter und bedruckter Mäntel

Ein Mantel wandert selten in die Waschmaschine und regelmäßig in die chemische Reinigung.

Eine Stickerei übersteht die üblichen Lösungsmittel der Textilreinigung ohne Schaden, weil Garn und Naht chemisch unbeteiligt bleiben. Ein Transferdruck reagiert empfindlicher, denn Wärme und mechanische Behandlung können die Kanten der Folie anheben. Für bedruckte Modelle empfehlen wir eine schonende Reinigung und den Hinweis an die Trägerinnen und Träger, den Aufdruck nicht direkt zu bügeln, sondern aus zehn Zentimetern Abstand mit Dampf zu glätten.

Wollwalk verlangt Bürste statt Wasser. Oberflächlicher Schmutz löst sich trocken, und je seltener ein Wollmantel gereinigt wird, desto länger behält er seinen Griff.

Für die Sommerlagerung gilt: gereinigt einlagern, auf breiten Bügeln, im geschlossenen Kleidersack mit Mottenschutz. Wer im Betrieb zwanzig Mäntel verwaltet, erspart sich im Herbst die Diskussion über Ersatzstücke.

Personalisierte Mäntel als Mitarbeitergeschenk und Kundengeschenk

Der Mantel gehört zu den wenigen Kleidungsstücken, die als Geschenk tatsächlich Freude machen.

In der Ausstattung ist er Arbeitsmittel, zur Weihnachtsfeier oder zum Firmenjubiläum wird er zum Mitarbeitergeschenk. Der Unterschied liegt in der Übergabe und in der Zurückhaltung der Markierung: Ein kleines gesticktes Zeichen am Ärmel wird privat weitergetragen, ein Rückenschriftzug in Plakatgröße bleibt im Spind.

Bei der Größe hilft eine schlichte Abfrage im Vorfeld. Wer die Überraschung erhalten möchte, vereinbart ein Umtauschrecht und legt der Übergabe ein Kuvert mit den Pflegehinweisen bei. Das kostet nichts und verhindert, dass ein Wollmantel in der Waschmaschine landet.

Als Kundengeschenk ist der Mantel die Ausnahme und dem engen Kreis vorbehalten, etwa langjährigen Partnern oder dem Aufsichtsrat. Für breitere Aussendungen zum Jahreswechsel eignen sich leichtere Textilien besser, weil Größen dort weniger heikel sind und ein Packerl schneller versendet ist.

In beiden Fällen entscheidet der Zeitpunkt. Serien für die Weihnachtsfeier werden im Spätsommer bestellt, damit die Firmengeschenke vor dem Nikolo im Haus sind und nicht erst im Jänner verteilt werden.

Kleidung mit Logo bedrucken: von der Datei bis zur Freigabe

Am Anfang jeder Serie steht die Logodatei, nicht das Kleidungsstück.

Für den Druck brauchen wir eine Vektordatei mit definierten Farbwerten. Für die Stickerei wird das Logo neu aufgebaut: Beim Punchen legt ein Stickprogrammierer Stichart, Richtung und Reihenfolge fest und bestimmt damit die Stichzahl. Feine Schriften unter fünf Millimetern Höhe werden dabei vereinfacht, weil sie sonst zulaufen.

Farbtreue hat in beiden Verfahren eine Grenze. Garnkarten und Pantone-Referenzen kommen sich nahe, treffen sich aber nie exakt, und wir legen die nächstliegende Garnnummer vor der Serie zur Freigabe vor.

Danach folgt der Korrekturabzug am Musterteil. Erst wenn Position, Größe und Farbe freigegeben sind, läuft die Serie. Die Stickdatei bleibt archiviert, sodass eine Nachbestellung im nächsten Jänner identisch ausfällt und ein neuer Mitarbeiter denselben Firmenmantel bekommt wie das übrige Team.

Der österreichische Markt für Werbeartikel ist kleinteilig. Bei der WKO sind rund 802 Werbeartikelhändler eingetragen, überwiegend regionale Kleinbetriebe. Der VÖW, der Verband der Werbemittelhändler Österreichs, hat die Branche gemeinsam mit der WU Wien mehrfach untersucht. Für Auftraggeber heißt das vor allem eines: nachzufragen, wer die Veredelung tatsächlich ausführt und wo sie stattfindet. Fordern Sie ein Angebot an: Wir klären Modell, Verfahren und Zeitplan, bevor der erste Mantel personalisiert wird.