Desinfektionsmittel als Werbemittel

Desinfektionsmittel als Werbemittel stehen dort, wo Ihre Kunden ohnehin stehen: an der Kassa, am Empfang, am Messestand. Wir bedrucken Gele, Sprays und Spender vom 50-ml-Taschenformat bis zum Nachfüllkanister mit Ihrem Corporate Design, vom registrierten Biozidprodukt bis zum milden Pflegegel. Handdesinfektionsmittel mit Logo bleiben griffbereit, werden täglich benutzt und halten Ihre Marke im Blickfeld.
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FAQ - Handdesinfektionsmittel bedrucken

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Desinfektionsmittel als Werbemittel: ein Artikel, der täglich in die Hand genommen wird

Kaum ein Werbeträger wird so oft berührt wie die Flasche neben der Kassa. Genau darin liegt der Unterschied zu einem Kugelschreiber, der in der Lade verschwindet: Ein Handdesinfektionsmittel steht sichtbar, wird mehrmals täglich benutzt und trägt Ihr Logo dabei jedes Mal mit.

Der Bedarf hat sich seit 2020 verändert, verschwunden ist er nicht. In Ordinationen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und in der Lebensmittelverarbeitung gehört Händehygiene zum Betriebsalltag und ist dort ohnehin vorgeschrieben. Im Handel, in der Hotellerie und im Veranstaltungsgeschäft ist der Spender zum festen Bestandteil der Eingangssituation geworden. Wer diese Position mit einem Werbeartikel besetzt, kauft keine Aufmerksamkeit, sondern erbt sie.

Für österreichische Betriebe kommt ein zweiter Punkt dazu. Die heimische Wirtschaft besteht fast vollständig aus KMU, verteilt über neun Bundesländer und häufig regional verankert. Ein kleiner Artikel, der in der Ordination in Graz, im Hotel im Salzburger Land und am Messestand in Wien gleichermaßen funktioniert, deckt ein breites Empfängerfeld ab, ohne dass die Auflage aufgesplittet werden muss.

Bei der Wirtschaftskammer Österreich sind rund 802 Werbeartikelhändler eingetragen, der VÖW bündelt die Branche seit 1991, und die marke[ding] in Wien, Linz und Wels ist die Fachmesse, auf der Einkäufer solche Artikel angreifen, bevor sie bestellen. Bei einem Produkt, dessen Qualität man an Geruch, Gelkonsistenz und Hautgefühl beurteilt, ist das kein Nebenaspekt.

Biozid oder Kosmetikum: die Rechtsgrundlage bedruckter Desinfektionsmittel

Vor der Auswahl von Duft, Flasche und Druckfläche steht eine Weichenstellung, die viele Einkäufer überrascht: Nicht jedes Handgel ist ein Desinfektionsmittel im rechtlichen Sinn.

Ein echtes Händedesinfektionsmittel ist ein Biozidprodukt nach der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 und fällt in die Produktart 1, menschliche Hygiene. Es muss zugelassen oder registriert sein, seine Wirksamkeit ist über genormte Prüfungen belegt, und die Kennzeichnung ist vorgeschrieben. Daneben existieren kosmetische Handreinigungsgele nach der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009. Sie enthalten oft ebenfalls Alkohol, dürfen aber keine desinfizierende Wirkung behaupten, weder auf dem Etikett noch in der Beschreibung des Werbemittels.

Diese Unterscheidung entscheidet über den Wortlaut Ihres Aufdrucks. Auf ein kosmetisches Gel gehören Formulierungen wie „Handreinigung“ oder „Hände unterwegs“, keinesfalls „desinfiziert“ oder „tötet Viren ab“.

Wir klären den Punkt vor dem Korrekturabzug, weil er sich später nicht mehr korrigieren lässt, ohne die gesamte Auflage neu zu etikettieren. Für die meisten B2B-Anwendungen ist das registrierte Biozidprodukt die richtige Wahl: Es darf die Wirkung ausloben, auf die es Empfängern ankommt, und es ist in Ordinationen und in der Gastronomie das einzige, das den internen Hygienevorgaben genügt. Ein kosmetisches Gel bleibt die Option für die reine Streuung im Messeumfeld, wo es um die Geste geht.

Handdesinfektionsmittel bedrucken: Formate von 50 ml bis zum Nachfüllkanister

Die Gebindegröße bestimmt Einsatzort, Druckfläche und Stückkosten, und sie lässt sich nachträglich nicht mehr ändern.

Das 50-ml-Format ist der Klassiker für die Streuung auf Messen und in Willkommenspaketen. Es passt in Jacken- und Handtasche, bleibt unter der 100-ml-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck und wird häufig mit einer Silikonhülle samt Karabiner kombiniert, die selbst eine zweite Werbefläche bietet. Die Druckfläche auf der Flasche ist klein: Ein Wortbildzeichen steht gut, ein Claim in Kleinschrift wird unleserlich.

Ein Format darüber, meist 100 ml, verträgt bereits ein vollflächiges Etikett samt Pflichtangaben und wird gern als Tischartikel in Besprechungsräumen und an der Rezeption eingesetzt.

Ab 250 ml kommt die Pumpe ins Spiel. Diese Flaschen stehen dauerhaft an der Kassa, am Empfang oder im Sanitärbereich, werden über Wochen benutzt und sind deshalb der stärkste Träger für Firmengeschenke mit Logo, die Sichtbarkeit über Zeit erzeugen sollen. Der Pumpkopf lässt sich zusätzlich im Tampondruck markieren, was dem Artikel eine zweite, sehr nahe Blickachse gibt.

Für den Eigenbedarf größerer Standorte sind 500-ml-Flaschen und Nachfüllgebinde ab einem Liter die wirtschaftliche Lösung: Bedruckt wird der dauerhafte Spender an der Wand, nicht das Verbrauchsgebinde. Sprays in Aluminiumflaschen und Einzeltücher im Sackerl runden das Sortiment nach unten ab, letztere für hohe Auflagen bei minimalem Volumen.

Wirkstoffe und Prüfnormen bei Desinfektionsmitteln mit Logo

Wirksamkeit ist bei diesem Produkt keine Geschmacksfrage, sondern über Normen definiert.

Die gebräuchlichen Handgele arbeiten mit Ethanol, üblich sind Konzentrationen zwischen 70 und 80 Prozent; Propanolvarianten sind in der professionellen Anwendung ebenfalls verbreitet. Unterhalb von etwa 60 Prozent Alkohol gilt die Wirkung als nicht mehr gesichert, weshalb sehr milde Formulierungen genau zu prüfen sind.

Die Darreichungsform ist der zweite Hebel. Gel bleibt auf der Hand liegen und wird deshalb in Ordinationen bevorzugt, Spray verteilt sich schneller und eignet sich auch für Oberflächen und für den Einsatz unterwegs, Schaum verbraucht pro Anwendung weniger Volumen. Für die Veredelung ist das keineswegs gleichgültig: Sprayköpfe und Schaumpumpen sind aufwendiger gebaut als ein einfacher Disc-Top-Verschluss und verteuern das Gebinde spürbar.

Für die hygienische Händedesinfektion ist die EN 1500 die einschlägige Prüfnorm, mit einer Einwirkzeit von in der Regel 30 Sekunden. Die viruzide Wirksamkeit wird nach EN 14476 geprüft, die bakterizide unter anderem nach EN 1276. Diese Kürzel stehen auf dem Etikett und sind genau das, was eine Hygienebeauftragte in einer Ordination oder in einem Pflegeheim tatsächlich liest.

In Österreich führt die ÖGHMP, die Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin, eine eigene Desinfektionsmittelliste. Ein dort gelistetes Präparat hat im heimischen Gesundheitswesen einen Vertrauensvorsprung, den kein Werbeversprechen ersetzt. Wenn Ihre Empfänger aus diesem Umfeld kommen, ist die Listung das erste Auswahlkriterium und die Flaschenoptik das zweite.

Alkohol entfettet die Haut. Gute Rezepturen enthalten deshalb Glycerin oder andere rückfettende Komponenten, oft ergänzt um Panthenol oder Aloe vera. Bei einem Artikel, der zehnmal am Tag verwendet wird, entscheidet dieser Punkt darüber, ob die Flasche stehen bleibt oder in der Lade landet. Parfümfreie Varianten sind im Gesundheitsbereich meist die bessere Wahl, während im Handel ein dezenter Duft die Annahme erhöht.

Etikett, Siebdruck oder Tampondruck: Desinfektion mit Logo veredeln

Auf einer Flasche mit Pflichtkennzeichnung konkurrieren zwei Flächen um denselben Platz, und die Pflichtangaben gewinnen immer.

Der gebräuchlichste Weg ist das Etikett. Es trägt Ihr Corporate Design vollflächig, nimmt die vorgeschriebenen Angaben mit auf und erlaubt mehrfarbige Motive auch in kleiner Auflage. Für Papieretiketten gibt es mit dem Österreichischen Umweltzeichen UZ 24 ein staatliches Zeichen für Druckerzeugnisse, das anders als ein Herkunftszeichen unabhängig vom Produktionsland vergeben wird.

Direkt auf die Flasche druckt man im Siebdruck, bei zylindrischen Körpern rotativ als Siebdruck 360, womit eine umlaufende Gestaltung ohne sichtbaren Ansatz möglich wird. Der Tampondruck spielt seine Stärke auf gekrümmten und unebenen Teilen aus, also an Pumpkopf, Verschluss und Karabinerhülle: Er setzt bis zu vier PMS-Farben mit einem Passer von etwa 0,1 Millimeter und bildet feine Linien sauber ab. Die Auflage sollte dafür bei 50 bis 100 Stück oder darüber liegen, weil Klischee und Einrichtung einmalig anfallen und sich auf die Menge verteilen.

Ein Detail aus der Praxis: Alkoholreste an der Flaschenschulter beeinträchtigen die Haftung. Die Gebinde müssen vor der Veredelung sauber und trocken sein, und die Farbe muss alkoholbeständig eingestellt sein, sonst wischt das erste verschüttete Gel den Aufdruck an. Bei Aluminiumsprays ist die Lasergravur mit Faserlaser die dauerhafteste Variante: Sie sitzt im Material, ist abriebfest und reagiert auf Lösungsmittel überhaupt nicht.

Auch das Etikettenmaterial verdient Beachtung. Papieretiketten saugen verschüttetes Gel auf und werden fleckig, PP- und PE-Folien bleiben sauber und lassen sich abwischen. Wer aus Nachhaltigkeitsgründen beim Papier bleiben möchte, sollte eine Schutzlackierung einplanen. Bei Flaschen, die monatelang an der Kassa stehen, kommt die Lichtechtheit der Farben dazu, weil Rot- und Orangetöne unter direkter Sonneneinstrahlung als erste ausbleichen.

Verfahren Träger Farbigkeit Anmerkung
Etikett Flaschen jeder Größe mehrfarbig, Verläufe möglich trägt auch die Pflichtangaben
Siebdruck 360 zylindrische PET- und HDPE-Flaschen bis 4 PMS-Farben umlaufend ohne sichtbaren Ansatz
Tampondruck Pumpkopf, Verschluss, Karabinerhülle bis 4 PMS-Farben für gekrümmte Flächen, ab rund 50 bis 100 Stück
Siebdruck Wandspender, flache Kunststoffteile deckend, auch auf dunklen Oberflächen ab etwa 50 bis 100 Stück wirtschaftlich
Lasergravur, Faserlaser Aluminiumspray, Metallhülse Materialton statt Farbe abriebfest und lösungsmittelbeständig

Pflichtangaben und Werbeaussagen bei Desinfektionsmitteln als Werbeartikel

Wer ein Biozidprodukt bewirbt, unterliegt eigenen Regeln, und diese betreffen auch den Text auf einem Werbegeschenk.

Artikel 72 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 verlangt bei jeder Werbung für Biozidprodukte den Hinweis „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.“ Dieser Satz muss deutlich lesbar sein und sich vom übrigen Text abheben. Er gehört damit in die Etikettenplanung und nicht in die Fußnote eines Layouts, das ohnehin schon eng ist.

Derselbe Artikel untersagt verharmlosende Aussagen. Formulierungen wie „ungiftig“, „unschädlich“, „natürlich“ oder „umweltfreundlich“ sind bei Biozidprodukten unzulässig, unabhängig davon, wie mild die Rezeptur tatsächlich ausfällt. Ein Nachhaltigkeitsclaim, der auf einer Trinkflasche unproblematisch wäre, führt hier zur Beanstandung.

Dazu kommt die Einstufung nach der CLP-Verordnung. Alkoholische Gele gelten als entzündbare Flüssigkeit, das Flammensymbol und die zugehörigen Gefahrenhinweise sind Pflicht und dürfen vom Werbeetikett nicht überklebt werden. Wir prüfen im Korrekturabzug maßstäblich, ob Logo, Claim, Pflichtsatz und Gefahrenkennzeichnung nebeneinander Platz finden, bevor die Serie startet.

In der Praxis heißt das: Je kleiner das Gebinde, desto weniger Fläche bleibt für die Marke. Wer viel Text unterbringen möchte, wählt 100 ml statt 50 ml oder verlagert die Botschaft auf die Umverpackung, etwa auf ein bedrucktes Packerl, in dem die Flasche als Beigabe liegt.

Desinfektionsmittel als Werbeartikel in Ordination, Hotellerie und Handel

Vier Empfängergruppen fragen dieses Produkt in Österreich regelmäßig nach, aus sehr unterschiedlichen Gründen.

Die Gesundheitsberufe stehen an erster Stelle. Ordinationen, Apotheken, Physiotherapie, Pflegedienste und Labore verbrauchen Händedesinfektion ohnehin. Ein Pharmavertrieb oder ein Medizinproduktehändler platziert mit dem bedruckten Spender ein Werbemittel, das im Behandlungsraum akzeptiert wird, wo ein Kalender oder ein Kugelschreiber es längst nicht mehr ist.

Die zweite Gruppe ist der Tourismus, wirtschaftlich einer der tragenden Sektoren des Landes. Hotels, Seilbahnen, Thermen und Gastronomiebetriebe setzen Spender an Rezeption, Talstation und Buffet ein. Ein Gebinde im Design des Hauses wirkt dort wie Ausstattung und nicht wie Werbung.

Drittens der Handel und das Veranstaltungsgeschäft. Am Messestand, beim Firmenlauf, am Punschstand des Adventmarkts und bei Verkostungen ist die kleine Flasche ein Artikel, den Besucher tatsächlich mitnehmen und behalten. Für die Wochen um Nikolo und die Weihnachtsfeier lässt sie sich als Beigabe zu einer Jause oder einem Zuckerl kombinieren.

Die vierte Gruppe sind Betriebe, die ihre eigenen Standorte ausstatten: Banken und Versicherungen am Wiener Finanzplatz, Industrie- und Logistikbetriebe im oberösterreichischen Zentralraum rund um Linz, Bildungseinrichtungen, Verwaltungen. Hier zählt weniger die Streuung als das einheitliche Erscheinungsbild über alle Standorte hinweg, vom Wandspender im Foyer bis zur Pumpflasche im Besprechungsraum. Mitarbeitergeschenke lassen sich in derselben Bestellung mitführen.

Transport, Lagerung und Haltbarkeit bedruckter Handdesinfektionsmittel

Alkoholische Gele sind Gefahrgut, und das prägt jeden Schritt nach der Veredelung.

Die Einstufung als entzündbare Flüssigkeit bedeutet, dass Versand und Lagerung den einschlägigen Transportvorschriften folgen. Für kleine Gebinde gibt es Erleichterungen in begrenzten Mengen, große Sammelsendungen an mehrere Standorte brauchen dagegen Vorlauf. Kalkulieren Sie diesen Zeitpuffer ein, wenn die Ware zu einem fixen Termin am Messestand stehen soll.

Gelagert wird kühl, trocken und von Zündquellen entfernt. Ein Karton, der im Sommer wochenlang in einem aufgeheizten Lieferwagen oder unter dem Hallendach steht, ist dafür kein guter Ort: Alkohol ist flüchtig, und schlecht schließende Verschlüsse verlieren über Monate an Konzentration.

Auf die Haltbarkeit lohnt ein zweiter Blick. Angegeben werden meist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und eine Verwendungsdauer nach dem Öffnen. Wer eine große Auflage über mehrere Jahre einlagert, riskiert, dass ein Teil der Charge abläuft, bevor er ausgegeben wird. Zwei kleinere Bestellungen sind hier oft die klügere Disposition als eine sehr große, auch wenn der Stückpreis dabei etwas höher liegt.

Bewährt hat sich, die Ausgabe an einen Anlass zu koppeln: die Grippewelle im Jänner, den Beginn der Wintersaison, eine Messe im Frühjahr. So bleibt die Ware in Bewegung und der Aufdruck aktuell, was gerade bei einem Logo-Relaunch eine Rolle spielt.

Nachfüllsysteme und Materialwahl bei Desinfektionsmitteln mit Ihrem Logo

Der ökologische Hebel liegt bei diesem Produkt nicht in der Rezeptur, sondern in der Flasche.

Ein Wandspender oder eine feste Pumpflasche, die aus einem Kanister nachgefüllt wird, ersetzt über ein Jahr eine erhebliche Zahl an Einwegflaschen. Genau dieser dauerhafte Träger ist auch der bessere Werbeplatz, weil er stehen bleibt, während das Verbrauchsgebinde getauscht wird. Für Standorte mit konstantem Verbrauch ist das die naheliegende Konstruktion.

Bei den Gebinden selbst ist PET mit Rezyklatanteil verfügbar, ebenso HDPE. Beides ist im heimischen Sammelsystem gut verwertbar, sofern Flasche, Verschluss und Etikett sortenrein zusammenpassen. Eine vollflächige Schrumpffolie kann die Verwertung stören, ein Papieretikett auf PET ist dagegen in der Regel unkritisch.

Beim bedruckten Etikett ist das Österreichische Umweltzeichen mit dem Referenzrahmen UZ 24 für Druckerzeugnisse das aussagekräftigste heimische Zeichen. Es bewertet die Herstellung des Druckerzeugnisses und nicht dessen Herkunft, ist also auch für europäisch gefertigte Ware zugänglich. Das EU Ecolabel wird in Österreich vom VKI betreut und folgt derselben Logik.

Was wir nicht empfehlen, sind Umweltaussagen direkt auf dem Biozidetikett. Sie sind dort untersagt, und die Botschaft gehört ohnehin auf die Umverpackung oder in die begleitende Kommunikation, wo sie mehr Raum bekommt und nicht mit den Gefahrenhinweisen um Platz kämpft.

Auswahl und Bestellung: Desinfektionsmittel als Werbemittel richtig spezifizieren

Fünf Angaben genügen, damit wir ein belastbares Angebot rechnen können.

Erstens der Einsatzzweck, weil er über Biozidprodukt oder kosmetisches Gel entscheidet. Zweitens die Gebindegröße, die sich aus dem Ort ergibt: Streuung im Taschenformat, Rezeption und Kassa ab 250 ml, Eigenausstattung über Spender und Nachfüllkanister. Drittens die Auflage, weil Einrichtekosten für Klischees und Druckformen einmalig anfallen; eine gemeinsame Bestellung für alle Standorte ist spürbar günstiger als mehrere kleine Aufträge.

Viertens die Motivdaten in vektorisierter Form, samt Farbangaben nach PMS. Fünftens der Termin, denn Gefahrgutversand und Etikettenfreigabe brauchen Vorlauf.

Wir schlagen Ihnen danach die Kombination aus Gebinde, Rezeptur und Veredelung vor, die zu Ihrem Budgetrahmen passt, und legen den Korrekturabzug maßstäblich an, samt Pflichtsatz und Gefahrenkennzeichnung. Erst nach Ihrer Freigabe startet die Serie, und Druckform sowie Positionsmaße bleiben für Nachbestellungen hinterlegt.

Sinnvoll ist es, den Bedarf für heuer früh zu fixieren, weil im Herbst die Nachfrage für die Wintersaison steigt und Verschlussfarben oder Gebindetypen nicht beliebig nachlegbar sind. Ein personalisiertes Firmengeschenk, das im Jänner an der Kassa steht, wird bis in den Frühling täglich benutzt. Fordern Sie ein kostenloses Angebot an, wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag zurück.