Schokolade als Werbemittel

Schokolade als Werbemittel erreicht Ihre Kunden dort, wo Werbung selten stört: bei der Jause im Büro. Tafeln, Pralinen und Adventkalender tragen Ihr Zeichen auf Banderole, Schuber oder Kuvert. Schokolade mit Logodruck wirkt wertig, wird geteilt und hält Ihre Marke im Gespräch, vom kleinen Packerl für den Messestand bis zur repräsentativen Geschenkbox für Ihre wichtigsten Partner.
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Rains

FAQ - Schokolade mit Logodruck

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Schokolade als Werbemittel beginnt bei der Kuvertüre

Die Qualität eines Geschenks aus Schokolade entscheidet sich lange vor dem Druck, nämlich in der Rezeptur. Die EU-Kakaoverordnung schreibt für die Bezeichnung Schokolade mindestens 35 Prozent Gesamtkakaotrockenmasse vor, davon mindestens 18 Prozent Kakaobutter. Milchschokolade kommt mit 25 Prozent Kakaotrockenmasse und mindestens 14 Prozent Milchtrockenmasse aus, weiße Schokolade enthält gar keine fettfreie Kakaotrockenmasse und lebt von Kakaobutter, Milch und Zucker.

Für Werbeartikel arbeiten Chocolatiers meist mit Kuvertüre. Sie enthält mehr Kakaobutter als Haushaltsschokolade, fließt dünner in die Form und ergibt beim Erstarren den trockenen Bruch, den Ihre Empfänger hören, bevor sie schmecken.

Temperiert wird in drei Schritten: dunkle Kuvertüre schmilzt bei 45 bis 50 °C, kühlt auf 27 bis 28 °C ab und wird zum Verarbeiten auf 31 bis 32 °C zurückgeführt. Milchkuvertüre bleibt bei 30 bis 31 °C, weiße Kuvertüre bei 29 bis 30 °C. Wer diesen Schritt abkürzt, bekommt matte Tafeln mit grauen Schlieren, und bei einer Auflage für achthundert Kunden fällt das jedem Einzelnen auf.

Fragen Sie deshalb vor der Bemusterung nach Kakaoanteil, Herkunft der Bohnen und Fettgehalt. Diese drei Angaben sagen mehr über das spätere Geschmacksurteil aus als jede Beschreibung auf dem Schuber. Eine Sorte mit 70 Prozent Kakao spricht ein anderes Publikum an als eine milde Alpenmilchvariante, und in gemischten Teams fährt am besten, wer beide Linien in dieselbe Verpackung legt und die Empfänger wählen lässt.

Wo das Logo bei Schokolade mit Logodruck tatsächlich sitzt

Bedruckt wird bei Schokolade fast immer die Verpackung, nicht die Süßware selbst. Banderole, Schuber, Kuvert, Blechdose oder Holzkiste tragen Ihre Marke, während die Tafel darunter Lebensmittel bleibt und frei von Klebstoffresten und Fremdgerüchen bleiben muss.

Auf der Schokolade selbst gibt es zwei belastbare Wege. Der erste ist die Prägung über die Gussform: Das Logo entsteht als Relief in einer Polycarbonatform, rechnet sich aber erst ab größeren Auflagen, weil die Form eigens gefertigt wird. Feine Serifen und Stege unter etwa einem Millimeter brechen beim Entformen aus, weshalb für die Form fast immer eine vereinfachte Logovariante gezeichnet wird.

Der zweite Weg ist der Druck mit Lebensmittelfarbe auf einem essbaren Trägerblatt, das auf die noch weiche Oberfläche gelegt wird. Er gibt Fotos und Verläufe wieder, verlangt aber helle Untergründe: Auf dunkler Kuvertüre verliert ein farbiges Motiv spürbar an Leuchtkraft.

Für die meisten Projekte bleibt die bedruckte Verpackung die klügere Entscheidung. Sie erlaubt schärfere Kanten, echte Markenfarben und lässt sich kurzfristiger ändern als eine Gussform, die einmal gefräst ist.

Formate für Schokolade als Werbeartikel: vom Täfelchen bis zum Adventkalender

Das Format bestimmt, ob Ihr Geschenk auf einem Empfangspult liegt oder in einem Kuvert durch den Postweg geht. Napolitains von rund fünf Gramm sind der klassische Give-away für Messestände, Rezeptionen und Kundentermine: Ein einzelnes Täfelchen mit bedruckter Hülle kostet wenig Platz und wird trotzdem bewusst wahrgenommen.

Die Hundert-Gramm-Tafel ist das Arbeitspferd unter den Kundengeschenken. Sie füllt eine Banderole über die gesamte Breite, was Platz für Logo, Claim und eine kurze persönliche Zeile lässt.

Flache Formate im Kuvertzuschnitt gehen als Briefsendung durch und eignen sich für Mailings an Bestandskunden in mehreren Bundesländern. Ein Packerl mit zwei bis vier Pralinen wirkt persönlicher und passt zu Terminbestätigungen oder Danksagungen nach einem Projektabschluss.

Größer wird es beim Adventkalender im Corporate Design: 24 Türchen, jedes mit einem geprägten Täfelchen, und eine Vorderseite, die vier Wochen lang im Büro steht. Für den Nikolo am 6. Dezember sind Figuren in Goldfolie die naheliegende Variante, für Firmenjubiläen eine Geschenkbox, in der Schokolade neben Kaffee oder einem Glas Honig liegt.

Eine dritte Kategorie sind kombinierte Präsente. Schokolade neben Kaffee, Tee, Honig oder Gebäck ergibt eine Jause-Box, die im Team geteilt wird und den Empfängerkreis pro Geschenk vervielfacht. Achten Sie dabei auf getrennte Kammern, denn Kakaobutter nimmt den Duft gerösteter Bohnen innerhalb weniger Tage an.

Veredelungstechniken für Schokolade mit Logodruck

Die Technik richtet sich nach dem Trägermaterial der Verpackung, nicht nach dem Inhalt. Karton, Blech und Holz reagieren völlig unterschiedlich auf Farbe und Hitze, und genau daran entscheidet sich, wie satt Ihr Firmenrot am Ende aussieht.

Der Digitaldruck spielt seine Stärke bei kleinen Auflagen und fotografischen Motiven aus; er druckt ab einem Stück und erlaubt personalisierte Namen von Packerl zu Packerl. Der Siebdruck auf starkem Papier legt die Farbe deckend auf und trifft Pantone-Töne enger, rechnet sich laut unserer Fertigungspraxis ab etwa fünfzig bis hundert Stück. Für Blechdosen und gewölbte Kunststoffdeckel greifen wir zum Tampondruck, der bis zu vier Sonderfarben mit einer Passgenauigkeit von rund 0,1 Millimeter aufbringt und auch auf unebenen Flächen sauber bleibt.

Holzkisten werden mit dem CO2-Laser graviert. Seine Wellenlänge von 10 600 Nanometer wird von organischen Materialien aufgenommen, das Ergebnis ist ein dunkler, tastbarer Brandton ohne Chemie, bereits ab einem Stück.

Träger der VerpackungTechnikWirkungSinnvoll ab
Banderole, Schuber aus KartonDigitaldruckFotomotive, Verläufe, Namen pro Stück1 Stück
Starkes Papier, FaltschachtelSiebdruckDeckende Flächen, Pantone-nahe Töne50 bis 100 Stück
Blechdose, gewölbter DeckelTampondruckBis vier Sonderfarben, auch auf Rundungen50 bis 100 Stück
Holzkiste, Deckel aus HolzLasergravur CO2Tastbarer Brandton, dauerhaft, ohne Chemie1 Stück
Schokolade selbstPrägung über die GussformRelief im Produkt, keine ZusatzstoffeGroße Auflagen

Nikolo, Krampus und Adventmarkt: Schokolade als Werbegeschenk im Jahreslauf

In Österreich verdichtet sich das Schenken zwischen dem 5. Dezember und Silvester. Der Krampus am Vorabend und der Nikolo am 6. Dezember sind in vielen Betrieben eine kleine Tradition, bei der jedes Teammitglied ein Packerl auf dem Schreibtisch findet, oft mit Schokoladefiguren und Zuckerl.

Wenige Tage später beginnt die Zeit der Adventmärkte. Wer am eigenen Stand oder beim Christkindlmarkt-Empfang für Kunden auftritt, verteilt kleine Werbegeschenke in großer Stückzahl, hier gewinnen bedruckte Täfelchen gegen jedes sperrige Präsent.

Die Weihnachtsfeier ist der dritte Fixpunkt. Mitarbeitergeschenke mit dem Firmenzeichen auf der Banderole wirken dort persönlicher als eine anonyme Bonbonniere aus dem Handel.

Unterschätzt wird der Jänner. Im Dezember konkurrieren Sie mit allen anderen Lieferanten Ihres Kunden, im Neuen Jahr steht Ihr Gruß allein auf dem Tisch. Manche Betriebe verschieben ihre Weihnachtsgeschenke für Kunden heuer bewusst nach hinten und verbinden sie mit der ersten Terminanfrage des Jahres. Ostern, Firmenjubiläen und die Fachmesse marke[ding] runden den Kalender ab. Für Messeauftritte lohnt eine zweite, kleinere Auflage in schlichterer Aufmachung: Am Stand zählt die Menge, beim Kundentermin danach die Anmutung der Geschenkbox.

Druckdaten und Korrekturabzug: Schokolade mit Foto bedrucken

Ein Motiv, das am Bildschirm überzeugt, kann auf ungestrichenem Karton stumpf wirken. Liefern Sie Logos als Vektordatei in EPS oder PDF, Fotos mit mindestens 300 dpi in der Endgröße und mit drei Millimeter Beschnittzugabe rundum.

Sonderfarben verhalten sich je nach Oberfläche unterschiedlich. Ein Pantone-Ton, den Sie von Ihrer Geschäftsausstattung kennen, fällt auf Naturkarton eine Spur dunkler und wärmer aus, weil das Papier Farbe aufsaugt. Wer sein Corporate Design streng auslegt, wählt daher eine gestrichene Oberfläche oder akzeptiert die leichte Verschiebung.

Vor der Produktion steht der Korrekturabzug. Prüfen Sie darauf die Farbe, vor allem aber die Position der Pflichtangaben, die Schreibweise von Namen und die Lesbarkeit kleiner Schriftgrade. Text unter sechs Punkt verliert auf saugendem Material an Kontur.

Für Kampagnen mit Namen pro Empfänger empfiehlt sich eine saubere Datenliste ohne Doppelnennungen. Jede Korrektur nach der Freigabe kostet Zeit, die im Advent niemand hat. Legen Sie außerdem fest, welche Schreibweise gilt, wenn akademische Grade, Umlaute oder Doppelnamen im Spiel sind: Ein falsch gesetztes ö auf zweihundert Banderolen lässt sich nicht mehr überkleben.

Kennzeichnung: was auf Schokolade als Werbemittel stehen muss

Ein Werbeartikel aus Schokolade bleibt rechtlich ein Lebensmittel. Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung 1169/2011 verlangt ein Zutatenverzeichnis, die Hervorhebung der Allergene, die Nettofüllmenge, das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Nährwertdeklaration je 100 Gramm und den Namen des verantwortlichen Lebensmittelunternehmers.

Bei Schokolade betrifft die Allergenkennzeichnung regelmäßig Milch, Sojalecithin und Schalenfrüchte, dazu Spurenhinweise aus der Produktion. Diese Angaben dürfen von Ihrer Banderole nicht verdeckt werden. Ein häufiger Fehler in der Gestaltung: Der Schuber sitzt so tief, dass er genau die Zutatenliste kaschiert.

Die österreichische Auslegung der Verkehrsbezeichnungen finden Sie im Österreichischen Lebensmittelbuch, dem Codex Alimentarius Austriacus; fachliche Auskunft zu Kennzeichnung und Sicherheit gibt die AGES. Wer Schokolade in mehrere Länder versendet, klärt zusätzlich die Sprachfassung der Pflichtangaben.

Planen Sie das Etikett früh mit ein. Es beansprucht mehr Fläche, als die meisten Entwürfe zunächst vorsehen, und lässt sich nicht nachträglich verkleinern.

Lagerung und Versand von bedruckter Schokolade

Schokolade will es kühl und trocken: 15 bis 18 °C bei einer relativen Luftfeuchte unter 65 Prozent. Wird es wärmer, wandert Kakaobutter an die Oberfläche und erstarrt dort als grauer Fettreif. Der Geschmack leidet kaum, die Optik Ihres Firmengeschenks dagegen sehr.

Feuchtigkeit erzeugt den zweiten Ausblüh-Effekt, den Zuckerreif, mit einer rauen, kristallinen Oberfläche. Beides ist irreversibel.

Kakaobutter nimmt Fremdgerüche auf. Ein Lager neben Kaffeesäcken, Reinigungsmitteln oder frisch bedrucktem Karton mit lösemittelhaltiger Farbe ist der sichere Weg zu einer Charge, die nach allem riecht, nur nicht nach Schokolade. Halten Sie deshalb Druckerei und Konfektionierung sauber getrennt.

Für den Versand zwischen Juni und September gilt: In einem Lieferwagen, der im Sommer in Wien oder Graz in der Sonne steht, werden 40 °C schnell erreicht. Entweder Sie arbeiten mit Isolierverpackung und kurzen Laufzeiten, oder Sie legen Aktionen mit Schokolade bewusst in die kühlen Monate zwischen Oktober und April. Für Sommerveranstaltungen sind gefriergetrocknete Alternativen oder Kekse die ruhigere Wahl.

Nachhaltige Schokolade mit Ihrem Logo

Beim Kakao selbst zählt die Lieferkette. Zertifizierungen wie Fairtrade oder Rainforest Alliance belegen Kriterien für Anbau und Handel, und die EU-Entwaldungsverordnung 2023/1115 erfasst Kakao ausdrücklich, weshalb Herkunftsnachweise entlang der Kette an Bedeutung gewinnen.

Auf der Verpackungsseite lässt sich schneller etwas bewegen. Karton aus FSC- oder PEFC-zertifizierten Quellen, ein Verzicht auf das Sichtfenster aus Kunststoff und eine Sortenreinheit, die den Schuber ins Altpapier gehen lässt, verbessern die Bilanz spürbar.

Für bedruckte Verpackungen ist das Österreichische Umweltzeichen in der Richtlinie UZ 24 für Druckerzeugnisse die aussagekräftigste heimische Referenz, ergänzt um das EU Ecolabel. Beide bewerten Umwelteigenschaften, keine Herkunft, und sind damit auch für europäisch gefertigte Verpackungen zugänglich.

Eine ehrliche Einordnung gehört dazu: Ein Papiersackerl statt Folie macht aus einer Palette Schokolade kein klimaneutrales Projekt. Wirksamer ist es, die Menge realistisch zu planen und Restposten zu vermeiden, die nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum entsorgt werden.

Regional spielt die Zustellung mit hinein. Ein Versand in fünfzig Einzelsendungen quer über alle Bundesländer verursacht mehr Wege als eine Sammellieferung an den Standort, von der aus Ihr Team die Packerl verteilt. Bei Kampagnen mit mehreren hundert Empfängern ist das der größere Hebel als die Wahl der Kartonsorte.

Schokolade als Kundengeschenk in Wien, Linz und Graz

Die österreichische Wirtschaft besteht überwiegend aus KMU, und genau dort entscheidet der persönliche Kontakt über die Verlängerung eines Rahmenvertrags. Am Wiener Bankenplatz begleitet eine flache Tafel im Kuvert die Terminbestätigung, weil sie durch den Postkasten passt und im Empfangsbereich nicht überladen wirkt.

Industriebetriebe rund um Linz und Wels setzen bedruckte Täfelchen bei Werksführungen und beim Tag der offenen Tür ein, wo hunderte Besucher in wenigen Stunden empfangen werden. In der Steiermark und im Burgenland verbinden Weingüter und ihre Handelspartner Schokolade gern mit einer Flasche zur Verkostung, dunkle Sorten mit hohem Kakaoanteil vertragen kräftige Rotweine am besten.

Im alpinen Tourismus in Salzburg, Tirol und Vorarlberg liegt das Täfelchen als Zimmergruß auf dem Polster, mit dem Zeichen des Hauses auf der Hülle. Kongresshäuser in Innsbruck nutzen dasselbe Format für die Tagungsmappe.

Dass der Markt lokal getragen wird, zeigt die Struktur der Branche: Laut Wirtschaftskammer Österreich sind rund 802 Werbeartikelhändler registriert, überwiegend kleine Betriebe je Bundesland. Der Verband der Werbemittelhändler Österreichs hat gemeinsam mit der WU Wien mehrere Branchenstudien vorgelegt, Statistik Austria liefert die Rahmendaten zur Konsumentwicklung. Für Sie heißt das vor allem eines: Der Vergleich lohnt sich beim Kakao und bei der Druckqualität, nicht beim Etikett auf dem Angebot.

Schokolade als Werbegeschenk im österreichischen Steuerrecht

Hier trennt sich bedruckte Schokolade sehr deutlich von der gekauften Bonbonniere. Geschenke an Geschäftsfreunde zählen nach § 20 Abs. 1 Z 3 EStG 1988 grundsätzlich zu den Repräsentationsaufwendungen und sind damit nicht abzugsfähig. Ein Wertlimit kennt das österreichische Recht dabei nicht, das Kriterium ist die Werbewirksamkeit.

Die Einkommensteuerrichtlinien präzisieren beide Seiten. In Rz 4825 nennen sie übliche Aufmerksamkeiten wie Wein, Spirituosen, Blumen oder Süßwaren ausdrücklich als nicht abzugsfähig. Rz 4810 behandelt dagegen Gegenstände, die zu Werbezwecken überlassen werden und geeignet sind, eine Werbewirkung zu entfalten, und nennt Kalender und Kugelschreiber mit Firmenaufschrift als Beispiel; solche Werbeträger sind zur Gänze abzugsfähig.

Praktisch heißt das: Das Firmenzeichen auf der Banderole ist mehr als Gestaltung, es ist das steuerlich relevante Merkmal. Wer eine neutrale Bonbonniere kauft und lediglich eine Visitenkarte beilegt, verlässt genau diesen Rahmen.

Umsatzsteuerlich liegt der Normalsatz in Österreich bei 20 Prozent, für Lebensmittel gelten ermäßigte Sätze. Unentgeltliche Zuwendungen bleiben als Geschenke von geringem Wert bis 40 Euro netto je Empfänger und Kalenderjahr unbesteuert. Bei Ihren Mitarbeitenden sind Sachzuwendungen bis 186 Euro pro Jahr und Betriebsveranstaltungen bis 365 Euro pro Jahr begünstigt. Zuständig ist das Finanzamt Österreich; die konkrete Beurteilung bespricht Ihr Steuerberater. Im privaten Sektor kennt § 309 StGB übrigens keine Wertgrenze, maßgeblich ist die Pflichtwidrigkeit.

Auflage und Zeitplanung für Schokolade als Werbemittel

Zwei Größen bestimmen Ihr Budget: die Stückzahl und die Aufwendigkeit der Verpackung. Ein bedrucktes Napolitain bleibt im untersten Preisband, die Hundert-Gramm-Tafel mit personalisierter Banderole liegt im mittleren Bereich, und Geschenkboxen mit Holzkiste, Lasergravur und mehreren Sorten bilden das obere Ende.

Planen Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum aktiv mit. Eine im Sommer produzierte Charge, die erst im Advent verteilt wird, verliert einen guten Teil ihrer Restlaufzeit im Lager.

Für das Jahresende gilt eine einfache Regel: Wer im Spätsommer bemustert, hat im Oktober die Freigabe und im November die Ware. Wer im November startet, konkurriert mit dem gesamten Markt um Produktionsfenster.

Halten Sie bei Nachbestellungen im Kopf, dass eine zweite Charge minimal anders ausfallen kann, weil Kakao ein Naturprodukt ist und Papierweißen zwischen Lieferungen schwanken. Für Kampagnen, die über mehrere Monate laufen, lohnt sich daher eine einzige größere Auflage statt drei kleiner. Fordern Sie ein Muster an, bevor Sie die Gesamtmenge freigeben, und lassen Sie das Firmengeschenk einmal komplett verpackt vor sich liegen: Erst dann sehen Sie, was Ihr Kunde sehen wird. Ein Teil unserer Pralinen stammt aus belgischen Manufakturen und lässt sich ebenso personalisieren.