Kundengeschenke und Mitarbeitergeschenke
Eine Freude für Ihre Kundschaft und Ihr Team
FAQ - Kundengeschenke mit Logo
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Kundengeschenke und Mitarbeitergeschenke: zwei Empfängerkreise, ein Budget
Wer Kunden und Belegschaft aus demselben Topf beschenkt, braucht zwei getrennte Auswahllogiken. Ein Kundengeschenk geht an jemanden, der Ihr Unternehmen von außen sieht, es transportiert Ihre Marke und muss ohne Erklärung funktionieren. Ein Mitarbeitergeschenk erreicht jemanden, der Ihre Marke täglich lebt, hier wiegt der persönliche Bezug schwerer als die Logofläche.
Diese Trennung entscheidet über Material, Veredelung und Stückzahl. Für Kunden planen Sie in Serien, für das Haus in Größen, Namen und Vorlieben. Die Wirtschaftskammer Österreich führt rund 802 Werbeartikelhändler, ein regional stark gegliederter Markt, in dem Betriebe aus Wien, Linz oder Graz üblicherweise beide Verteiler gleichzeitig bedienen.
Legen Sie darum von Beginn an zwei Listen an. Die eine führt Kundensegmente und Zustellwege, die andere Abteilungen, Konfektionsgrößen und Eintrittsdaten. Beide dürfen dieselbe Veredelung nutzen, was Einrichtungskosten spart.
Der österreichische Mittelstand macht das besonders sichtbar. In einem Betrieb mit dreißig Beschäftigten und dreihundert aktiven Kundenkontakten stehen zwei sehr unterschiedliche Auflagen nebeneinander, und die Stückzahl bestimmt das Druckverfahren mit. Wer beides in eine Bestellung presst, landet beim Kompromiss.
Was Kundengeschenke von Geschenken für Mitarbeiter unterscheidet
Der sichtbarste Unterschied liegt in der Personalisierung. Auf Kundengeschenken mit Logo steht Ihre Marke im Vordergrund, dezent platziert und meist einfarbig. Bei Geschenken für Mitarbeiter darf der Name der Person größer ausfallen als das Firmenzeichen, und genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob ein Präsent behalten oder weitergereicht wird.
Der zweite Unterschied betrifft die Lebensdauer. Ein Kundenpräsent wirkt häufig über wenige Monate, ein Geschenk an die Belegschaft begleitet den Arbeitsalltag über Jahre: das Trinkgefäß am Schreibtisch, die Jacke im Außendienst, das Jausenbrett in der Betriebsküche. Materialqualität und Waschbeständigkeit haben hier ein anderes Gewicht.
Der dritte Unterschied ist die Streuung. Kundenlisten wachsen laufend, Belegschaftslisten sind auf den Kopf genau. Für die eine Gruppe kalkulieren Sie Reserven ein, für die andere Konfektionsgrößen von XS bis 3XL.
Daraus ergibt sich eine praktische Konsequenz für die Gestaltung. Ein bedrucktes Kundengeschenk braucht eine Marke, die auch ohne Kontext gelesen wird, also Kontrast und eine im Gebrauch sichtbare Position. Ein internes Präsent verträgt dagegen ein reduziertes Zeichen oder eine Jahreszahl, weil der Absender bekannt ist. Ein zu großes Logo sieht intern schnell nach Arbeitskleidung aus.
Kundengeschenke mit Logo für den laufenden Kundenkontakt
Ein Kundengeschenk gehört nicht zwingend ans Jahresende. Auftragsabschluss, Projektstart, Anlagenübergabe und Messebesuch sind Anlässe, an denen ein bedruckter Gegenstand länger bleibt als eine Visitenkarte. Bewährt haben sich Artikel mit klarer Funktion: Schreibgeräte mit Lasergravur, Notizbücher mit geprägtem Logo oder Trinkflaschen aus Edelstahl 18/10.
Für Bestandskunden mit hohem Umsatzanteil lohnt eine kleinere, wertigere Serie statt einer breiten Streuung. Ein lasergraviertes Etui oder ein hochwertiges Taschenwerkzeug wirkt in einer Auflage von fünfzig Stück stärker als tausend beliebige Give-aways.
Für die breite Kundendatei gilt das Gegenteil: flache Artikel, die ins Kuvert passen und den Postversand ohne Zusatzverpackung überstehen. Notizhefte im A6-Format, Metalllesezeichen mit Gravur oder ein bedrucktes Mikrofasertuch lassen sich in einem Durchgang kuvertieren.
Ein Kriterium wird dabei regelmäßig unterschätzt: die Verweildauer am Arbeitsplatz. Ein Artikel, der am Schreibtisch liegen bleibt, arbeitet monatelang für Sie. Prüfen Sie bei jedem Werbegeschenk mit Logo, ob es einen wiederkehrenden Handgriff im Tagesablauf besetzt.
Geschenke für Mitarbeiter beim Onboarding und im ersten Jahr
Das Willkommenspaket ist der Anlass, an dem Mitarbeitergeschenke am meisten bewegen. Ein neues Teammitglied bekommt am ersten Tag ein Packerl mit Notizbuch, Trinkflasche, Textil in der richtigen Größe und einem gravierten Detail, das die Zugehörigkeit sofort sichtbar macht.
In der Praxis empfiehlt sich ein modularer Aufbau: eine feste Basis für alle, dazu ein bis zwei Positionen, die je nach Abteilung variieren. Der Außendienst braucht eine wetterfeste Jacke, die Produktion ein robustes Trinkgefäß.
Planen Sie Textilien mit Reserve. Größen lassen sich nachbestellen, aber eine zweite Einrichtung der Stickdatei kostet Zeit und verschiebt den Termin. Zehn bis fünfzehn Prozent Puffer über die Kopfzahl hinaus decken Neuzugänge des Halbjahres ab.
Im ersten Jahr bieten sich zwei weitere Berührungspunkte an: der Abschluss der Probezeit und der erste Jahrestag. Beide zeigen, dass die Aufmerksamkeit nicht auf den Eintrittstag beschränkt bleibt. Ein individuell graviertes Trinkgefäß oder ein Notizbuch mit Initialen genügt dafür.
Materialien für Kundengeschenke und Mitarbeitergeschenke
Materialqualität ist das erste Kriterium, das ein Empfänger unbewusst prüft. Bei Textilien trennt das Flächengewicht die Klassen: ein T-Shirt ab 180 g/m² fällt anders als ein Aktionsshirt mit 140 g/m², ein Sweater ab 300 g/m² hält seine Form über Jahre. Für bestickte Polos aus gekämmter Baumwolle gelten 200 bis 220 g/m² als solider Richtwert.
Bei Trinkflaschen und Bechern entscheidet die Stahlqualität. Edelstahl 18/10 bleibt geschmacksneutral und nimmt die Faserlasergravur sauber an, doppelwandige Vakuumkonstruktionen halten Getränke über Stunden temperiert.
Holz, Leder und Glas verlangen dagegen die CO2-Lasergravur. Ein Jausenbrett aus Buche oder eine Geldbörse aus pflanzlich gegerbtem Leder verträgt keine Hitzepresse, wohl aber einen Brennschnitt mit 10 600 nm Wellenlänge, der die Faser leicht dunkler zeichnet und tastbar bleibt.
Beim Kunststoff lohnt der Blick auf die Oberflächenstruktur. Glatte, harte Teile nehmen den Tampondruck sauber an, während weiche Softtouch-Beschichtungen die Farbe schlechter binden. Eloxiertes Aluminium reagiert auf den Faserlaser mit einem hellen Abtrag, polierte Aluminiumguss-Teile reflektieren den Strahl und bleiben nahezu unmarkiert. Solche Details klären wir am Muster, nicht am Katalogbild.
Veredelung: welches Verfahren zu welchem Firmengeschenk passt
Die Oberfläche gibt das Verfahren vor, nicht das Budget. Siebdruck mit Plastisolfarbe wird bei rund 160 °C ausgehärtet, überlebt weit über 100 Wäschen und trifft Pantone-Töne auch auf dunkler Baumwolle. Sublimation arbeitet bei 190 bis 205 °C und 45 bis 60 Sekunden Presszeit, funktioniert aber ausschließlich auf hellem Polyester.
Für kleine Auflagen mit vielen Farben ist der Transferdruck im DTF-Verfahren die pragmatische Wahl: Pressen bei 160 bis 170 °C für 10 bis 15 Sekunden, rund 50 Wäschen Haltbarkeit. Die Stickerei liegt in Preis und Haltbarkeit darüber, mit einem Brustlogo von etwa 8 x 8 cm als Standardformat.
| Anlass | Empfängerkreis | Produktgruppe | Veredelung |
|---|---|---|---|
| Onboarding | Neue Mitarbeiter | Textil, Notizbuch, Trinkflasche | Stickerei und Lasergravur mit Namen |
| Firmenjubiläum | Belegschaft und Stammkunden | Schreibgerät, Etui, Uhr | Faserlasergravur, Prägung |
| Nikolo und Advent | Kunden und Team | Genussbox, Zuckerl, Sackerl | Digitaldruck auf Banderole, Siebdruck |
| Messe und marke[ding] | Neukontakte | Kugelschreiber, Haube, Baumwolltasche | Tampondruck, Siebdruck |
| Sommerfest | Belegschaft und Familien | Sportshirt, Kappe, Kühltasche | Sublimation, 3D-Stickerei |
Zylindrische Artikel wie Flaschen und Becher verlangen den rotativen Rundum-Siebdruck oder die Gravur, ein flacher Siebdruck bricht auf der Wölbung auf. Der Tampondruck erreicht auf Kunststoff etwa 0,1 mm Passgenauigkeit über bis zu vier Farben und kommt mit gekrümmten Flächen zurecht.
Die Stückzahl entscheidet mit. Stickerei und Direktdruck rechnen sich ab kleinen Serien, der klassische Siebdruck entfaltet seinen Kostenvorteil erst ab etwa hundert Stück, weil pro Farbe ein eigenes Sieb entsteht. Für ein Team von zwanzig Personen ist die bestickte Variante meist wirtschaftlicher, für tausend Baumwolltaschen der Siebdruck.
Namensgravur und Einzelpersonalisierung bei Mitarbeitergeschenken
Der Name ist die günstigste Wertsteigerung, die ein Geschenk erfahren kann. Digitale Verfahren machen ihn wirtschaftlich: Die Faserlasergravur mit 1 060 nm arbeitet ab einem einzigen Stück, der Direktdruck auf Baumwolltextil ebenfalls, und beim Transferdruck lassen sich Namen in derselben Datei anlegen wie das Firmenlogo.
Sinnvoll ist eine feste Hierarchie: Firmenzeichen klein auf der Vorderseite, Vorname oder Initialen an der Stelle, die der Träger selbst sieht. Auf einer Trinkflasche heißt das Logo auf Brusthöhe, Name auf dem Bodenring oder gegenüberliegend.
Bei größeren Teams brauchen Sie eine saubere Namensliste mit korrekten Umlauten und Sonderzeichen. Ein einziger Tippfehler in der Datei wird in der Gravur dauerhaft, und ein Nachzug für ein Einzelstück verursacht denselben Rüstaufwand wie die gesamte Serie.
Für die Zuordnung nach der Produktion hat sich eine einfache Methode bewährt: Jedes Stück wird bereits im Atelier einzeln beschriftet und nummeriert eingelegt, sodass die Verteilung im Haus ohne Suchen abläuft. Bei Textilien gehören Name und Konfektionsgröße in dieselbe Zeile der Liste.
Nachhaltige Geschenke für Mitarbeiter und Kunden
Nachhaltigkeit wird in Ausschreibungen zunehmend abgefragt, und nachprüfbare Zeichen sind belastbarer als Formulierungen. Das Österreichische Umweltzeichen deckt mit der Richtlinie UZ 24 Druckerzeugnisse und mit UZ 69 Textilien ab, das EU Ecolabel wird von derselben Prüfstelle betreut und ist damit im selben System verankert.
Auf der Textilseite bleibt OEKO-TEX STANDARD 100 der praktische Mindeststandard für Schadstoffprüfung, mitbegründet vom Wiener OETI. Für Baumwolle in Bio-Qualität kommt GOTS dazu, für recyceltes Polyester der Global Recycled Standard.
Technisch zahlt Langlebigkeit stärker auf die Ökobilanz ein als das Etikett. Ein gesticktes Sweatshirt mit 320 g/m², das fünf Jahre getragen wird, schlägt jede kurzlebige Alternative aus recyceltem Material, die nach einer Saison ausgemustert wird.
Bei Papier und Kartonage greifen FSC und PEFC, bei recyceltem Polyester der Global Recycled Standard. Prüfen Sie, worauf sich ein Zeichen bezieht: auf die Faser, auf den fertigen Artikel oder auf den Druckprozess. Ein nachhaltiges Mitarbeitergeschenk gewinnt, wenn Sie die Zertifizierung präzise benennen statt allgemein von Umweltfreundlichkeit zu sprechen.
Kundengeschenke zu Nikolo, Adventmarkt und Weihnachtsfeier
Die österreichische Geschenksaison beginnt früher, als viele Kalender vermuten lassen. Der Nikolo am 6. Dezember ist im B2B fest verankert und wird häufig für die erste Zustellung genutzt, während der Krampus am Vorabend eher im privaten Rahmen bleibt. Danach folgen Adventmarkt und Weihnachtsfeier.
Für Kunden funktionieren jetzt Genussboxen mit regionalem Bezug, Weine aus dem Burgenland mit gestalteter Etikette und wärmende Artikel wie eine bestickte Haube. Wer am eigenen Adventmarkt-Stand präsent ist, braucht zusätzlich kleine Give-aways zum Verteilen.
Beginnen Sie die Abstimmung im Spätsommer. Wer erst im November anfragt, wählt aus dem, was übrig ist, und verliert die Möglichkeit, Farben und Konfektionen frei zu kombinieren.
Zwei Fehler wiederholen sich in dieser Phase. Der erste ist die einheitliche Box für alle: Ein Schlüsselkunde und ein Erstkontakt bekommen dasselbe Packerl. Der zweite ist die Überfrachtung mit sechs Kleinigkeiten, von denen keine für sich steht. Zwei durchdachte Positionen mit sauber bedruckter Banderole wirken zuverlässiger.
Mitarbeitergeschenke zu Jubiläum, Betriebsausflug und Jahreswechsel
Dienstjubiläen sind der Anlass mit der höchsten emotionalen Rendite und dem geringsten Aufwand. Zehn oder fünfundzwanzig Jahre lassen sich mit einem gravierten Einzelstück würdigen, das keine hohe Mindestmenge braucht.
Der Betriebsausflug und das Sommerfest verlangen dagegen Serienartikel, die im Freien bestehen: Sportshirts aus recyceltem Polyester im Sublimationsdruck, Kappen mit 3D-Stickerei auf PE-10-Schaum, Kühltaschen für die Jause. Im Jänner nach dem Jahreswechsel eignen sich Planer, Notizbücher und Schreibgeräte für den Neustart.
Ein durchgehendes Konzept über das Jahr schlägt die einzelne große Geste im Dezember. Vier kleinere Anlässe mit erkennbarer Handschrift wirken länger als eine Übergabe, die im Weihnachtsrauschen untergeht.
Planen Sie die Artikel so, dass sie zueinander passen. Wenn Willkommenspaket, Sommerfest und Jubiläum dieselbe Farbwelt und dieselbe Logoposition verwenden, entsteht über die Jahre eine erkennbare interne Kollektion. Die Nachbestellung wird zugleich einfacher, weil Druckdaten und Farbwerte bereits freigegeben sind.
Kundengeschenke im Branchenalltag österreichischer KMU
Die Auswahl folgt der Branche, nicht dem Trend. Im Wiener Finanz- und Beratungsumfeld dominieren Schreibgeräte, Ledermappen und Etuis mit zurückhaltender Gravur. Die Industriebetriebe rund um Linz und Steyr arbeiten mit robusten Werkzeugen und Arbeitstextilien, deren Beschriftung die Industriewäsche aushalten muss.
Im alpinen Tourismus in Tirol und Salzburg zählen Outdoor-Textilien, Trinkflaschen und Rucksäcke, die Gäste tatsächlich mitnehmen. Weingüter im Burgenland und in Niederösterreich setzen auf Etiketten, Kartonagen und Gläser, die zur eigenen Handschrift passen.
Der Verband der Werbemittelhändler Österreichs hat seine Branchenstudien gemeinsam mit der WU Wien erstellt und beschreibt genau diese Fächerung nach Bundesländern. Für die Praxis heißt das: Der Katalog, der in einem Grazer Technologiebetrieb funktioniert, greift in einem Salzburger Hotel ins Leere.
Handwerk und Bau bilden dabei einen eigenen Fall. Hier landen Werbeartikel mit Logo auf der Baustelle, weshalb Maßband, Zollstock, Thermobecher und Arbeitshandschuhe realistischer sind als Büroartikel. Die Beschriftung muss Staub und Reinigungsmittel vertragen, was für die Lasergravur spricht und gegen dünne Folienlösungen.
Kundengeschenke und Mitarbeitergeschenke aus steuerlicher Sicht
Österreich behandelt die beiden Empfängerkreise getrennt, und das ist für die Planung wichtiger als jede Preisliste. Geschenke an Geschäftsfreunde fallen grundsätzlich unter die Repräsentationsaufwendungen des § 20 Abs. 1 Z 3 EStG und sind damit im Prinzip nicht abzugsfähig. Ein Schwellenwert in Euro existiert im österreichischen Recht nicht.
Entscheidend ist die Werbewirksamkeit. Die Einkommensteuerrichtlinien nennen ausdrücklich Kalender und Kugelschreiber mit Firmenaufschrift als Werbemittel, die vollständig absetzbar bleiben. Ein Gegenstand mit sichtbarem Logo steht damit anders da als eine unbedruckte Flasche Wein.
Für die Belegschaft gelten eigene Freibeträge: 365 Euro pro Person und Jahr für Betriebsveranstaltungen, 186 Euro für Sachzuwendungen, dazu ein gesonderter Betrag für Jubiläumsgeschenke. Diese Beträge laufen im Kalenderjahr kumuliert, weshalb sich eine einfache Aufstellung über alle Anlässe lohnt.
Auf der Umsatzsteuerseite gilt der Normalsatz von 20 Prozent. Für Geschenke von geringem Wert bleibt die unentgeltliche Abgabe bis 40 Euro netto pro Empfänger und Kalenderjahr unbesteuert, eine Grenze, die ausschließlich die Umsatzsteuer betrifft. Die Angaben hier sind ein Anhaltspunkt, die Beurteilung Ihres Einzelfalls gehört zu Ihrem Steuerberater.
Verpackung und Übergabe Ihrer Kundengeschenke
Die Verpackung entscheidet über den ersten Eindruck, besonders im Postversand. Für Kundenaussendungen bewährt sich eine flache Kartonage, die ohne Zusatzfüllung auskommt, dazu ein Kuvert mit gedruckter Karte statt eines beiliegenden Werbeblatts.
Für die interne Verteilung arbeiten viele Betriebe mit Sammellieferung an den Standort und persönlicher Übergabe. Das spart Adressdaten und macht aus dem Präsent einen Moment im Team. Ein bedrucktes Sackerl aus Baumwolle ersetzt dabei die Einwegverpackung und bleibt in Verwendung.
Klären Sie früh, welche Sendungen an Privatadressen gehen. Bei mehreren Bundesländern und Homeoffice-Anteil verlängern sich die Wege spürbar, und die Adressdaten müssen datenschutzkonform erhoben werden.
Für den Inhalt gilt eine schlichte Regel: Die Verpackung darf nicht wertiger wirken als das Produkt darin. Eine schwere Box um einen leichten Artikel erzeugt beim Öffnen eine Enttäuschung, die auf die Marke zurückfällt. Sinnvoller ist eine schlanke Hülle aus Graskarton oder ein wiederverwendbares Sackerl mit schmaler, individuell gestalteter Banderole.
Von der Auswahl bis zur Freigabe Ihrer Firmengeschenke
Ein sauberer Ablauf beginnt bei den Daten. Für Druck und Gravur brauchen wir Ihr Logo als Vektordatei, die Pantone-Farbwerte und die Position. Aus einem gepixelten Bildschirmlogo entsteht keine scharfe Stickdatei.
Danach folgen Materialmuster und der Korrekturabzug, den Sie vor der Produktion freigeben. Bei Textilien empfiehlt sich ein Größenmuster, weil Schnitte je nach Hersteller abweichen.
Fordern Sie ein Angebot für beide Verteiler in einem Zug an. Dieselbe Veredelung auf zwei Produktlinien senkt den Einrichtungsaufwand und hält die Bildsprache Ihrer personalisierten Firmengeschenke geschlossen.
Legen Sie die freigegebenen Unterlagen anschließend zentral ab: Vektorlogo, Farbwerte, Stickdatei, Positionsangabe, Artikelnummern und Größenverteilung. Bei der nächsten Auflage entfällt damit der gesamte Abstimmungsschritt, und eine Nachbestellung im Jänner kommt ohne neue Musterrunde aus.
Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt, bevor Sie sich festlegen. Stückzahl, Anlass und Empfängerkreis bestimmen die Auswahl stärker als der Katalog.
















































