Werbemittel und Werbegeschenke
Eine Freude für Ihre Kundschaft und Ihr Team
FAQ - Werbemittel mit Logo
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Werbemittel und Werbegeschenke: der Unterschied in der Praxis
Ein Werbemittel erzeugt Kontakte, ein Werbegeschenk bestätigt eine Beziehung. Beide stammen aus demselben Sortiment, folgen aber einer anderen Logik.
Das breit gestreute Give-away lebt von der Menge. Es liegt am Messestand auf, wandert über den Ladentisch oder wird beim Sponsoring verteilt, kostet wenig pro Stück und darf auch einmal verloren gehen. Sein Erfolg bemisst sich daran, wie viele Menschen es mitnehmen und tatsächlich benutzen. Ein Werbegeschenk wird dagegen übergeben, meist persönlich, und richtet sich an einen namentlich bekannten Empfänger. Hier zählt die Angemessenheit, nicht die Reichweite.
Die Vermischung beider Ebenen ist der häufigste Fehler im Einkauf. Sobald dasselbe Objekt am Messestand und beim Jahresgespräch mit dem wichtigsten Kunden auftaucht, verliert es in der zweiten Situation seine Bedeutung. Umgekehrt sprengt ein wertiges Präsent jedes Budget, sobald es in vierstelliger Stückzahl verteilt wird.
Wir empfehlen deshalb, das Sortiment von Beginn an in zwei Linien zu denken: eine Streulinie mit robusten, gut bedruckten Alltagsartikeln und eine Beziehungslinie mit wenigen, sorgfältig ausgewählten Stücken. Beide arbeiten im selben Corporate Design, unterscheiden sich aber in Material, Veredelung und Verpackung. Diese Trennung erleichtert später auch die Kalkulation, weil sich Auflage und Aufwand pro Linie sauber planen lassen.
Werbemittel auswählen: die Behaltequote entscheidet
Ein Werbeartikel wirkt so lange, wie er benutzt wird, und nicht länger. Die zentrale Frage vor jedem Einkauf lautet daher, ob der Gegenstand eine bestehende Routine trifft.
Drei Prüfungen genügen für eine belastbare Einschätzung. Erstens die Nutzungsfrequenz: Was täglich in die Hand genommen wird, bleibt Jahre im Umlauf, was gelegentlich gebraucht wird, verschwindet in der Lade. Zweitens die Alltagstauglichkeit: Ein Objekt, das an der Kasse, im Auto oder in der Geldbörse Platz findet, schlägt jedes dekorative Stück. Drittens die Zurückhaltung des Logos. Je dezenter Ihr Zeichen gesetzt ist, desto eher wird der Artikel auch privat verwendet, und genau dort entsteht die zusätzliche Reichweite.
Die Branche selbst liefert dazu belastbare Grundlagen. Der Verband der Werbemittelhändler Österreichs, kurz VÖW, besteht seit 1991 und hat gemeinsam mit der WU Wien mehrere Branchenstudien vorgelegt, die sich mit Erinnerungswirkung und Nutzungsdauer beschäftigen.
Bei Unsicherheit hilft ein einfacher Selbstversuch. Legen Sie den Artikel drei Wochen lang auf den eigenen Schreibtisch oder in die eigene Tasche. Was Sie nach dieser Zeit noch benutzen, wird auch Ihre Zielgruppe behalten; was Sie bereits weggeräumt haben, sollte gar nicht erst in Auflage gehen. Diese Probe kostet nichts und verkürzt die Diskussion im Einkaufsgremium erheblich.
Praktisch bedeutet das eine engere Auswahl statt eines breiten Katalogs. Ein technischer Zulieferbetrieb in Oberösterreich fährt mit einer robusten Trinkflasche und einem Maßband besser als mit einer Sammlung dekorativer Kleinteile. Ein Beratungshaus in Wien erreicht mit einem gravierten Schreibgerät mehr als mit zehn austauschbaren Positionen.
Werbegeschenke nach Anlass und Beziehungswert planen
Der Anlass bestimmt Auflage, Wertigkeit und Veredelung, nicht umgekehrt. Wer zuerst das Szenario festlegt, kommt schneller zu einer stimmigen Auswahl als über den Produktkatalog.
| Einsatzszenario | Ziel | Typische Artikel | Auflage und Veredelung |
|---|---|---|---|
| Messe, Publikumsveranstaltung | Kontakte erzeugen | Schreibgeräte, Baumwolltasche, Lanyard, Zuckerl im bedruckten Sackerl | Hohe Auflage, Siebdruck oder Tampondruck |
| Filialaktion, Außendienst | Wiedererkennung sichern | Notizblock, Einkaufschip, Kuvert mit Beilage | Mittlere Auflage, Digitaldruck |
| Betreuung von Bestandskunden | Nutzung über Monate | Trinkflasche aus Edelstahl, Notizbuch, Thermobecher | Mittlere Auflage, Lasergravur |
| Schlüsselkunde, Firmenjubiläum | Wertschätzung zeigen | Lederetui, Schreibgerät, Jausenbrett, Weinzubehör | Kleine Auflage, Gravur oder Prägung |
| Onboarding, Teamausstattung | Zugehörigkeit stiften | Polo, Haube, Rucksack, Trinkflasche | Kleine bis mittlere Auflage, Stickerei |
Die Tabelle ersetzt keine Beratung, sie ordnet aber die Prioritäten. Auffällig ist, wie stark die Veredelung an der Stückzahl hängt: Sieb und Klischee müssen einmalig eingerichtet werden, Gravur und Digitaldruck kommen ohne diese Vorstufe aus und sind deshalb schon bei kleinen Mengen darstellbar.
Für die Jahresplanung bewährt es sich, die Gesamtmenge vorab auf die Szenarien aufzuteilen, statt sie nach Bedarf abzurufen. Wer weiß, wie viele Stück auf Messeauftritte, auf die Kundenbetreuung und auf das eigene Team entfallen, kann Bestellungen bündeln und die Einrichtungskosten pro Auftrag senken. Kurzfristige Nachbestellungen in kleiner Menge sind fast immer teurer als eine gemeinsam produzierte Auflage.
Werbemittel für Messen, Filialen und Veranstaltungen
Am Messestand zählt, was in eine Hand passt und den Heimweg übersteht. Sperrige Artikel bleiben liegen, sobald die Besucher bereits drei Taschen tragen.
Der wichtigste Termin der heimischen Branche ist die marke[ding], die abwechselnd in der Wiener Hofburg, in Linz und in Wels stattfindet und ausdrücklich Einkäuferinnen und Einkäufern aus Unternehmen vorbehalten ist. Wer dort ausstellt oder selbst auf Fachmessen in Salzburg und Graz präsent ist, plant den Bedarf sinnvollerweise ein halbes Jahr im Voraus.
Für den eigenen Stand bewähren sich flache, leichte Positionen: Notizblöcke, Lanyards, Ladekabel, Schlüsselanhänger und kleine Süßwaren im bedruckten Sackerl. Eine faltbare Einkaufstasche hat den Vorteil, dass sie am Ende des Messetags die Beute der Besucher aufnimmt und Ihr Logo dabei durch die ganze Halle trägt.
Bei Sport und Freizeit im Freien gelten andere Anforderungen. Beim Vereinssponsoring, bei Laufveranstaltungen und im Wintersporttourismus in Tirol und Salzburg müssen Artikel Nässe, Kälte und Reibung aushalten. Eine bestickte Haube oder ein Schlauchtuch aus recyceltem Polyester überlebt die Saison, eine beschichtete Papierbeilage nicht.
Für Filialaktionen im Handel empfiehlt sich eine kleine, wiederkehrende Serie über das Jahr statt einer einmaligen großen Bestellung. Kundinnen und Kunden nehmen die Wiederholung als Verlässlichkeit wahr, und Ihre Lagerfläche bleibt überschaubar.
Die Region des Auftritts spielt ebenfalls hinein. Auf Publikumsmessen in Graz und Innsbruck greifen Gäste stärker zu praktischen Kleinteilen für Haushalt und Freizeit, auf Fachmessen mit technischem Publikum sind Maßbänder, Taschenlampen und Werkzeugartikel gefragt. Fragen Sie den Veranstalter nach dem Besucherprofil der Vorjahre, bevor Sie Menge und Sortiment festlegen.
Werbegeschenke für Schlüsselkunden und Geschäftspartner
Bei Schlüsselkunden ersetzt Sorgfalt die Stückzahl. Zehn gut ausgewählte Präsente wirken stärker als tausend beliebige Zugaben, weil sie zeigen, dass jemand nachgedacht hat.
Gefragt sind Stücke mit spürbarer Materialqualität: Lederwaren wie Kartenetuis und Schreibmappen, Schreibgeräte aus Metall, Barzubehör, Weinaccessoires und Jausenbretter aus massivem Holz. Für den Weinbau im Burgenland und in Niederösterreich sind gravierte Gläser und Korkenzieher naheliegend, für Kanzleien und Bankhäuser am Wiener Standort eher zurückhaltend geprägte Lederartikel.
Die Personalisierung geht hier weiter als beim breit verteilten Give-away. Neben Ihrem Firmenzeichen lässt sich der Name oder die Initiale der empfangenden Person aufbringen, üblicherweise per Lasergravur, die auch bei sehr kleinen Schrifthöhen scharf bleibt. Ein personalisiertes Stück wird selten weitergegeben, was die Bindungswirkung deutlich erhöht.
Ebenso wichtig ist die Übergabe. Ein hochwertiges Objekt verliert an Wirkung, wenn es lose überreicht wird. Ein kompaktes Packerl mit Seidenpapier, ein Kuvert mit handschriftlicher Karte oder eine schlichte Schachtel im Corporate Design heben den wahrgenommenen Wert, ohne die Kalkulation zu belasten. Bei Versand an mehrere Bundesländer sorgen einheitlich konfektionierte Sets dafür, dass in Innsbruck dasselbe ankommt wie in Klagenfurt.
Werbegeschenke für die eigene Belegschaft
Mitarbeitergeschenke folgen einer eigenen Mechanik, weil die Empfänger das Unternehmen bereits kennen. Hier überzeugt Brauchbarkeit, nicht Überraschung.
Im Onboarding hat sich ein kleines, stimmiges Set bewährt: ein Notizbuch, ein Schreibgerät, ein Lanyard und ein Textil in der passenden Größe, gemeinsam verpackt. Neue Kolleginnen und Kollegen erleben das Unternehmen dadurch am ersten Tag als organisiert, was gerade bei wachsenden KMU einen spürbaren Unterschied macht.
Für die laufende Ausstattung sind Textilien die tragende Kategorie. Polos, Sweats, Softshelljacken und Arbeitshemden werden getragen, wenn Passform und Materialqualität stimmen. Ein Sweatstoff ab rund 280 Gramm pro Quadratmeter behält Form und Farbe deutlich länger als leichte Jerseyware, und eine flache Stickerei auf der Brust übersteht den Waschzyklus problemlos.
Rund um die Weihnachtsfeier, das Dienstjubiläum oder den Abschluss eines Projekts sind wertigere Einzelstücke angebracht. Beliebt sind Thermobecher, Rucksäcke und Werkzeugsets, dazu Genussprodukte für eine gemeinsame Jause. Wichtig ist die Gleichbehandlung: Wenn die Zentrale in Wien ein anderes Präsent erhält als das Werk in der Steiermark, entsteht Unmut, der den ursprünglichen Zweck zunichtemacht.
Bei Textilien lohnt sich die Größenerhebung vorab. Eine kurze interne Abfrage der Konfektionsgrößen führt zu deutlich weniger Fehlbeständen als eine Schätzung nach Erfahrungswerten, und sie signalisiert der Belegschaft, dass die Ausstattung ernst gemeint ist. Legen Sie außerdem eine kleine Reserve für Neueintritte an, damit im Frühjahr niemand auf die nächste Sammelbestellung warten muss.
Veredelung: was ein Werbemittel dauerhaft macht
Die Haltbarkeit eines Logos hängt davon ab, ob es in der Oberfläche sitzt oder auf ihr liegt. Diese eine Unterscheidung erklärt fast alle Qualitätsunterschiede im Sortiment.
Am dauerhaftesten arbeitet die Gravur. Der Faserlaser mit 1.060 Nanometern trägt bei Edelstahl 18/10 die oberste Schicht ab und hinterlässt ein Zeichen, das Spülmaschine, UV-Strahlung und Jahre der Nutzung übersteht. Für organische Materialien wie Holz, Kork und Leder ist der CO2-Laser mit 10.600 Nanometern zuständig, dessen Wellenlänge von diesen Werkstoffen gut aufgenommen wird. Die mechanische Gravur mit rotierendem Fräser bleibt die Wahl, wenn ein tastbares Relief gewünscht ist.
Im Textilbereich liegen Stickerei und Siebdruck an der Spitze. Beide überstehen über hundert Wäschen, die Plastisolfarbe des Siebdrucks wird dafür bei etwa 160 Grad ausgehärtet. Die Sublimation geht bei 190 bis 205 Grad und 45 bis 60 Sekunden Presszeit direkt in die Polyesterfaser über und hinterlässt keinen Griff, funktioniert allerdings nur auf hellen synthetischen Geweben. Der Transferdruck im DTF-Verfahren ist bei kleinen Serien mit mehrfarbigem Motiv die flexibelste Lösung und hält rund fünfzig Wäschen, der Direktdruck auf Baumwolle liegt bei etwa dreißig bis fünfzig.
Zwei Fehlkombinationen begegnen uns regelmäßig. Der Faserlaser versagt auf poliertem Aluminiumguss, weil der Strahl reflektiert wird und kein Bild entsteht. Der CO2-Laser wiederum wird von Edelstahl kaum aufgenommen und liefert dort nur ein blasses Ergebnis. Wir klären die Kombination aus Werkstoff und Verfahren daher vor jeder Freigabe.
Werbewirksamkeit: der steuerliche Blick auf Werbegeschenke
Das österreichische Steuerrecht kennt für Geschenke an Geschäftsfreunde keinen Freibetrag in Euro. Es fragt nach der Werbewirkung, und diese Frage hat unmittelbare Folgen für die Gestaltung Ihrer Artikel.
Nach § 20 Abs. 1 Z 3 EStG zählen Aufwendungen für Geschäftsfreunde grundsätzlich zur Repräsentation und sind damit nicht abzugsfähig. Die Einkommensteuerrichtlinien 2000 formulieren jedoch eine Ausnahme, die für unser Sortiment zentral ist: In Rz 4810 halten sie fest, dass Gegenstände, die aus Werbegründen überlassen werden und geeignet sind, eine Werbewirkung zu entfalten, zur Gänze abzugsfähig sind. Ausdrücklich genannt werden Kalender und Kugelschreiber mit Firmenaufschrift.
Die Gegenprobe steht in Rz 4825. Übliche Aufmerksamkeiten ohne Kennzeichnung, etwa Wein, Spirituosen, Blumen oder Bücher, bleiben zur Gänze außer Ansatz. Der Unterschied zwischen beiden Fällen ist also nicht der Wert, sondern das aufgebrachte Firmenzeichen.
Umsatzsteuerlich gilt in Österreich der Normalsatz von 20 Prozent. Über § 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG wirkt die ertragsteuerliche Beurteilung durch: Ist die Zuwendung nicht abzugsfähig, entfällt auch der Vorsteuerabzug. Die Verwaltung wird vom Finanzamt Österreich als bundesweit zuständiger Behörde geführt, die maßgeblichen Texte veröffentlicht das BMF.
Getrennt davon zu betrachten ist die Compliance. Bestechlichkeit im privaten Sektor ist nach § 309 StGB ohne jede Wertgrenze strafbar, entscheidend ist die Pflichtverletzung auf Seiten der empfangenden Person. Eine niedrige Wertgrenze schützt hier nicht, weshalb viele österreichische Unternehmen interne Annahmerichtlinien führen. Die Angaben hier dienen der Orientierung: Klären Sie Ihren konkreten Fall mit Ihrem Steuerberater.
In der Dokumentation zahlt sich Ordnung aus. Bewahren Sie Bestellunterlagen, die Freigabe der Druckdaten und ein Foto des veredelten Artikels auf, weil sich die Werbewirkung im Anlassfall am besten über die tatsächlich aufgebrachte Firmenaufschrift belegen lässt.
Langlebige Werbemittel und geprüfte Materialien
Der wirksamste ökologische Hebel bei Werbeartikeln ist unspektakulär und heißt Nutzungsdauer. Ein Objekt, das fünf Jahre in Gebrauch bleibt, schlägt jede kurzlebige Zugabe, unabhängig vom Material.
Daraus folgt unsere Materialpolitik. Wir bevorzugen Werkstoffe, die Gebrauch aushalten: Edelstahl statt beschichtetem Kunststoff bei Trinkflaschen, dicht gewebte Baumwolle ab etwa 140 bis 180 Gramm pro Quadratmeter bei Taschen, Massivholz statt furnierter Platten bei Brettern. Recyceltes RPET aus gebrauchten Flaschen, Kork und Bambus ergänzen das Angebot.
Bei den Nachweisen zählt, wer prüft. Der OEKO-TEX STANDARD 100 dokumentiert die Schadstoffprüfung bei Textilien; das mitbegründende Institut OETI hat seinen Sitz in Wien. Das Österreichische Umweltzeichen deckt mit der Richtlinie UZ 24 Druckerzeugnisse und mit UZ 69 Textilien ab und wird wie das EU Ecolabel vom VKI betreut. Es ist ein staatliches Umweltzeichen und trifft keine Aussage über die Herkunft der Ware.
Auch die Veredelung hat eine ökologische Seite. Die Lasergravur arbeitet ohne Chemie, Stickerei und Siebdruck halten über hundert Wäschen. Beschichtungen, die nach wenigen Reinigungen abplatzen, erzeugen dagegen genau den Wegwerfeffekt, den Einkäuferinnen und Einkäufer heute vermeiden wollen. Ein Teil unserer Lederwaren und Schreibgeräte stammt aus französischer Fertigung und ist entsprechend gekennzeichnet.
Für die Angebotsprüfung im Einkauf sind überprüfbare Angaben wichtiger als allgemeine Bekenntnisse. Wir nennen deshalb pro Artikel den Werkstoff, bei Textilien das Flächengewicht und das jeweils vorliegende Zertifikat, statt pauschal von umweltfreundlicher Ware zu sprechen. Fehlt ein Nachweis, sagen wir das offen, weil eine ungeprüfte Behauptung in einer Ausschreibung mehr schadet als eine ehrlich benannte Lücke.
Vom Briefing zum fertigen Werbemittel
Ein sauberes Ergebnis entsteht in der Vorbereitung, nicht an der Maschine. Der Ablauf ist bei uns für jedes Projekt gleich, unabhängig von der Menge.
Am Anfang steht ein kurzes Briefing mit Anlass, Zielgruppe, ungefährer Menge und Zeitpunkt der Übergabe. Daraus schlagen wir Artikel und Verfahren vor und legen offen, welche Kombinationen technisch nicht funktionieren. Anschließend brauchen wir Ihr Logo als Vektordatei, üblicherweise EPS, AI oder PDF mit eingebetteten Pfaden, damit es verlustfrei auf jede Fläche skaliert.
Hilfreich ist eine einfarbige Fassung Ihres Zeichens, weil Gravur, Prägung und Stickerei mit reduzierten Formen arbeiten und feine Verläufe verlieren. Prüfen Sie außerdem die Strichstärken: Was am Bildschirm elegant aussieht, verschwindet auf einem Stiftclip von wenigen Millimetern Breite. Farbreferenzen geben Sie am besten als Pantone-Nummern an, wobei im Textildruck eine Annäherung bleibt, da die Farbskalen ursprünglich für Papier entwickelt wurden.
Vor der Produktion erhalten Sie einen Korrekturabzug zur Freigabe, auf Wunsch zusätzlich ein physisches Muster. Erst nach Ihrer Bestätigung geht der Auftrag in Fertigung.
Bei der Terminplanung lohnt der Blick auf den heimischen Jahresrhythmus. Die dichteste Phase liegt zwischen Krampus am 5. Dezember, dem Nikolo am 6. Dezember, den Adventmärkten und der Weihnachtsfeier; in dieser Zeit sind beliebte Artikel am knappsten. Wer heuer im Spätsommer festlegt, hat die größere Auswahl bei Farben und Größen. Im Jänner beginnt der Zyklus mit Neujahrsgrüßen, Kalendern und Onboarding-Paketen von vorn. Trinkflaschen und Schreibgeräte aus deutscher Fertigung ergänzen diese Auswahl mit kurzen Lieferwegen.















































